## Extraktion 0:00–40:00 – Mönchaltorf, 2. Fachplaner-Jour-fixe ### Fachliche Inhalte nach Themen #### Organisation / Pläne / Plattform - **[0:33–1:28]** Sandro Weder übernimmt von Mathias Rieser zunehmend die Elektro-Projektbearbeitung; Cristian Donatiello will den **Trimble-Zugang** für Sandro sicherstellen. - **[0:53–1:28]** Die aktuellen Pläne liegen auf der Plattform; Ramon Nachmansohn verweist darauf, dass die Pläne über den erhaltenen Link zugänglich sind. #### Bauingenieur / Nutzungsvereinbarung / UG-Wasserdichtigkeit - **[1:42–2:22]** Ljupko Peric ist mit der **Nutzungsvereinbarung** praktisch fertig, benötigt aber noch Unterlagen bzw. Ergänzungen seitens Architektur / Projektteam. - **[2:03–2:30]** In der Nutzungsvereinbarung fehlen bzw. sind zu ergänzen: - Dichtigkeitsklassen, - Nutzlasten auf Flächen, - Auflasten auf Flächen. - **[2:30–4:13]** Gemäss geologischem Gutachten ist mit **Hangwasser** zu rechnen; das gesamte UG muss wasserdicht ausgebildet werden. - **[2:30–4:13]** Peric schlägt eine **Spitzenbrecher-Drainage** auf ca. **1.8–2.0 m** Tiefe vor, oberhalb des gemessenen Hangwasserspiegels von ca. **2.1 m unter Terrain**. - **[4:06–4:38]** Die Planung der Spitzenbrecher-Drainage wird als Bestandteil der Werkleitungs-/Tiefbauplanung gesehen; zusätzlich ist zu klären, wohin das Wasser abgeführt wird. - **[33:32–34:25]** Peric betont die Wichtigkeit der Drainage wegen Auftrieb: Bei hohem Wasserstand könnte der Auftrieb grösser als das Eigengewicht werden; ohne Lösung wären zusätzliche konstruktive Massnahmen nötig. #### Lift / Treppenhaus / Foyer - **[4:38–7:14]** Eine mögliche Drehung des Liftes bzw. des Liftzugangs wird angesprochen. - **[5:13–6:55]** Claudia Kresser hält fest, dass die Architektur dies funktional und räumlich **nicht weiterverfolgen** möchte, da es die Situation im Treppenhaus/Foyer verschlechtert und auch den Fluchtweg betrifft. - **[6:26–6:40]** Peric sieht aus statischer Sicht grundsätzlich kein Problem beim Drehen des Liftes; die Architektur möchte die Variante dennoch vermeiden. #### Tragwerk / Steigzone / Wandversatz / Schotten - **[8:31–10:27]** Bei einem Schnitt durch das Gemeindehaus / den Liftschacht zeigt sich ein Problem: Eine tragende Wand bzw. Scheibe steht im UG nicht sauber übereinander, sondern weist einen Versatz auf. - **[10:04–10:27]** Zusätzlich bestehen unterschiedliche Anforderungen im Decken-/Bodenaufbau zwischen unbeheizter Einstellhalle und beheiztem Kellerbereich. - **[11:55–12:45]** Ramon Nachmansohn weist auf den Installationsbedarf in der Steigzone hin; Zugänglichkeit für HLKS-Installationen muss gewährleistet bleiben. - **[12:45–13:08]** Als mögliche Lösung wird eine Öffnung / Einbringöffnung mit darüberliegendem Riegel diskutiert, damit Installationen zugänglich bleiben. - **[13:33–14:02]** Peric erklärt, dass eine Exzentrizität statisch nur begrenzt möglich ist; grob seien ca. zwei Drittel der Deckenstärke tolerierbar. Der aktuelle Versatz liegt mit ca. 50–60 cm deutlich darüber. - **[14:10–18:59]** Peric schlägt **Schotten / Rippen / kurze Wandscheiben oder Stützen** im UG vor, um die darüberliegende Wand abzufangen. - **[16:27–17:30]** Für Peric wären zwei Schotten ideal; Ramon sieht darin potenzielle Einschränkungen für Technikinstallationen. - **[18:39–20:42]** Die Positionierung der Schotten kann angepasst werden, solange Anfang und Ende der Scheibe abgefangen sind. Ramon prüft die Umsetzbarkeit in den HLKS-Plänen. - **[19:14–19:34]** Claudia soll die vorgeschlagenen Schotten in die Architekturpläne übernehmen und zur weiteren Koordination bereitstellen. #### Deckenversatz / reduzierte Deckenstärke - **[20:47–24:44]** Im Zusammenhang mit Lastabtragung und unterschiedlichen Bodenaufbauten wird ein **Deckensprung** im UG diskutiert. - **[22:24–24:13]** Claudia fragt, ob die Decke in einem Bereich um ca. **6 cm reduziert** werden kann; statt 30 cm wären dort ca. **24 cm** Deckenstärke vorgesehen. - **[22:37–24:23]** Peric hält dies grundsätzlich für machbar, sofern die Schotten sauber ausgebildet werden können; andernfalls müsste die Last über die Decke bzw. eine Konsole eingeleitet werden. - **[23:19–23:45]** Es wird klargestellt, dass sich dadurch die lichte Raumhöhe nicht verändert; es geht um die Rohdecke bzw. den Versatz im Aufbau. - **[24:44–25:18]** Peric weist darauf hin, dass aus Tragwerkssicht eine dickere Decke an dieser Stelle günstiger wäre, die reduzierte Lösung aber voraussichtlich lösbar ist. #### Schnittstelle Holzbau / Stahlbeton / HBV-Decke - **[25:53–27:44]** Die Koordination zwischen Holzbau und Beton wird anhand eines Anschlussdetails diskutiert: Betonbereich, HBV-Decke und Anschluss an den Stahlbeton müssen sauber ausgebildet werden. - **[26:36–27:19]** Die definitive Bemessung und Dimensionierung des Holzbau-/HBV-Elements wird von Jonas Dürr erwartet. - **[27:19–29:12]** Peric beschreibt eine Verzahnung / Fuge zwischen Stahlbetondecke und Holz-Beton-Verbundelement. Die Fuge soll möglichst im Bereich Korridorwand liegen bzw. so ausgebildet werden, dass sie nicht störend sichtbar ist. - **[29:10–29:18]** Peric will dazu eine Skizze / Zeichnung erstellen. - **[30:02–30:20]** Cristian fragt nach Kostenfolgen einer dickeren Decke; Peric schätzt dies als nicht kostenrelevant im grösseren Sinn ein. - **[31:03–31:56]** Als Alternative zur dickeren Stahlbetondecke wird eine **abgehängte Decke** im Korridorbereich erwähnt, welche zugleich Installationen / Beleuchtung aufnehmen könnte. - **[32:33–33:14]** Eine weitere Verjüngung der Decke wird von Peric kritisch gesehen und müsste bei Bedarf statisch geprüft werden. #### Umgebung / Beläge / Spielplatz / Tiefgaragendecke - **[34:41–35:07]** Angelika Peeters stellt den neuen Umgebungsplanstand mit Schnitten vor. - **[35:07–37:27]** Neu bzw. angepasst: - Dachwasserführung / entsprechende Elemente wurden wieder ergänzt. - Unterscheidung zwischen mehrschichtigem Asphalt im befahrbaren Zufahrtsbereich und einschichtigem Asphalt über der Tiefgarage mit geringer Aufbauhöhe. - Der Bereich über der Tiefgarage soll nicht befahren werden. - Für Feuerwehr ist kein Anleitern mit Hauptrettungsfahrzeug vorgesehen; Stellplatz in unmittelbarer Umgebung genügt gemäss Darstellung. - Spielplatz wurde angehoben und mit Rampe versehen, um genügend Aufbauhöhe für Spielgerätefundamente zu erhalten. - **[35:07–37:42]** Für den Spielplatz sind je nach Aufbauhöhe zwei Belagsvarianten im Gespräch: - Gummifallschutzbelag bei geringer Aufbauhöhe, - Rundkies, falls ca. 40 cm Rundkies plus Fundationsschicht bzw. höhere Aufbauhöhe möglich sind. - **[38:02–39:31]** Aufbauhöhe und Lasten über der Tiefgarage sind noch nicht abschliessend geklärt; insbesondere ist offen, ob bis ca. **70 cm Aufbau** für Spielgeräte möglich ist. - **[38:27–39:12]** Eine Schaukel könnte eventuell so angeordnet werden, dass das Fundament ausserhalb der Tiefgaragendecke liegt; bei geringem Aufbau sind die Spielgeräte jedoch eingeschränkt. - **[39:37–40:00]** Schleppkurven sind im Plan bereits eingearbeitet; Paketbox wird im Umgebungsplan gezeigt. --- ## Entscheide / Festlegungen - **[5:13–7:14] Lift nicht drehen / Variante nicht weiterverfolgen:** Die Architektur hält fest, dass die Drehung des Liftes funktional und räumlich nicht sinnvoll ist und vermieden werden soll; Cristian unterstützt diese Haltung. Statisch wäre die Drehung gemäss Peric zwar machbar, wird aber planerisch nicht weiterverfolgt. - **[19:14–19:34] Schottenlösung wird planerisch aufgenommen:** Claudia Kresser übernimmt die vorgeschlagenen Schotten / Rippen vorerst in die Architekturpläne. Ramon Nachmansohn prüft anschliessend die Vereinbarkeit mit HLKS-Installationen. - **[22:24–24:23] Reduktion Deckenstärke im betroffenen Bereich grundsätzlich möglich:** Peric bestätigt, dass eine Reduktion von ca. 30 cm auf ca. 24 cm im Bereich des Deckensprungs voraussichtlich machbar ist, sofern die Lastabtragung über Schotten sauber funktioniert. - **[33:20–33:32] Nutzungsvereinbarung wird als Vorabzug verteilt:** Peric bestätigt, dass er den Vorabzug der Nutzungsvereinbarung zustellt. --- ## Offene Fragen - **[2:03–2:22] Nutzungsvereinbarung:** Welche Dichtigkeitsklassen, Nutzlasten und Auflasten sind final anzusetzen? - **[2:30–4:38] Hangwasser / Drainage:** Ist eine Spitzenbrecher-Drainage behördlich zulässig, und wie wird das Wasser abgeführt? - **[4:06–4:38] Zuständigkeit / Schnittstelle Drainage:** Die Drainage soll über Werkleitungs-/Tiefbauplanung laufen; die genaue Koordination mit Gruner / Werkleitungsplanung ist noch zu klären. - **[16:27–20:42] Schotten / HLKS-Installationen:** Können die vorgeschlagenen Schotten so platziert werden, dass Ramon die Technikflächen weiterhin sinnvoll nutzen und installieren kann? - **[22:37–24:23] Lastabtragung bei reduzierter Decke:** Funktioniert die Lösung mit 24 cm Deckenstärke und Schotten statisch endgültig, oder braucht es eine Konsole / alternative Lastabtragung? - **[27:19–29:12] Fuge Stahlbeton / HBV:** Genaue Lage und Ausbildung der Fuge bzw. Verzahnung zwischen Stahlbeton und HBV-Decke muss durch Peric skizziert und mit Holzbau / Architektur abgestimmt werden. - **[31:03–31:56] Abgehängte Decke als Alternative:** Ob im Korridorbereich genügend Raum für eine abgehängte Decke besteht und ob diese für Installationen / Beleuchtung genutzt werden kann, ist noch offen. - **[38:02–39:31] Aufbau und Lasten Spielplatz über Tiefgarage:** Wie viel Aufbauhöhe und Gewicht auf der Tiefgaragendecke zulässig sind, muss durch Tragwerk / Peric geklärt werden. --- ## Pendenzen - **[0:53–1:28] Cristian Donatiello:** Trimble-Zugang für Sandro Weder sicherstellen. - **[1:42–2:22] Ljupko Peric / alle Fachplaner:** Vorabzug Nutzungsvereinbarung zustellen; alle Beteiligten prüfen und ergänzen die Angaben zu Dichtigkeitsklassen, Nutzlasten und Auflasten. - **[3:51–4:38] Cristian Donatiello / Werkleitungsplanung:** Zulässigkeit, Planung und Ableitung der Spitzenbrecher-Drainage mit Werkleitungs-/Tiefbauplanung klären. - **[19:14–19:34] Claudia Kresser:** Schotten / Rippen gemäss Diskussion in die Pläne aufnehmen und zur Koordination bereitstellen. - **[17:15–20:42] Ramon Nachmansohn:** HLKS-Installationen mit den vorgeschlagenen Schotten koordinieren und prüfen, ob die Technikflächen funktionieren. - **[22:37–24:23] Ljupko Peric:** Statische Machbarkeit der reduzierten Deckenstärke / Lastabtragung im Detail prüfen. - **[29:10–29:18] Ljupko Peric:** Skizze zur Verzahnung / Fuge zwischen Stahlbetondecke und HBV-Decke erstellen. - **[26:36–27:19] Jonas Dürr / Holzbau:** Definitive Bemessung und Dimensionierung des HBV-/Holzbauelements liefern. - **[38:02–39:31] Ljupko Peric / Angelika Peeters:** Zulässige Aufbauhöhe und Lasten für Spielplatz / Beläge über der Tiefgarage klären. --- ## Risiken / kritische Punkte - **[2:30–4:38] Hangwasser / UG-Wasserdichtigkeit:** Wenn die Drainage nicht zulässig oder nicht umsetzbar ist, beeinflusst dies die Konstruktion des UG wesentlich. - **[33:42–34:25] Auftrieb:** Bei hohem Wasserstand besteht Risiko, dass der Auftrieb das Eigengewicht übersteigt; dies könnte erhebliche konstruktive Zusatzmassnahmen erfordern. - **[13:33–20:42] Tragende Wand / Versatz:** Der Wandversatz ist statisch kritisch; ohne Schotten / geeignete Abfangung funktioniert die Lastabtragung nicht sauber. - **[16:27–20:42] Schnittstelle Tragwerk–HLKS:** Schotten können Technikflächen und Zugänglichkeit einschränken; Koordinationsrisiko für Steigzone / Installationen. - **[22:37–25:18] Deckenreduktion / Deckensprung:** Reduzierte Deckenstärke ist nur bei funktionierender Schottenlösung unkritisch; sonst braucht es alternative Lastabtragung. - **[27:19–31:56] Fuge Stahlbeton / HBV:** Unklare oder ungünstige Fugenausbildung kann sichtbare Bodenlinien, konstruktive Anschlussprobleme oder Koordinationsaufwand verursachen. - **[35:07–39:31] Spielplatz über Tiefgarage:** Aufbauhöhe und Lasten sind kritisch; bei zu geringer Aufbauhöhe sind Spielgerätewahl und Belagsaufbau eingeschränkt. --- ## Was ich gemacht habe - Das Teams-Transkript für **0:00–40:00** lokal ausgewertet. - Traktandenliste und Projektkontext zur Begriffsklärung beigezogen. - Smalltalk und organisatorisches Füllmaterial entfernt. - Fachliche Inhalte, Entscheide, offene Fragen, Pendenzen und Risiken mit Zeitreferenzen strukturiert extrahiert. ## Dateien - Keine Dateien erstellt oder verändert. ## Probleme / Unsicherheiten - Einzelne Transkriptstellen sind automatisch transkribiert und sprachlich fehlerhaft; unklare Begriffe wurden fachlich plausibel bereinigt, aber nicht über das Besprochene hinaus ergänzt.