# Fachliche Protokollauswertung – Interner PL-Jourfix Furkastrasse

**Datum:** 12.08.2026  
**Ausgewerteter Abschnitt:** 0:00–38:00  
**Teilnehmende gemäss Sitzungskontext:** Marcel Gasser, Fiona Hoffbauer, Olaf Böhme  
**Quellendisziplin:** Besprochene Inhalte stammen ausschliesslich aus dem Teams-Transkript. Der Copilot-Kontext wurde nur zur Begriffserkennung verwendet. Wegen erkennbarer Transkriptionsfehler sind unsichere Angaben markiert.

## 1. Themen

### 1.1 Betonfertigteiltreppe / Laubengang / Anschlusslösung (ca. 1:44–7:34)
- Die technische Anschlusslösung für den Übergang zwischen Treppenläufen bzw. Treppe und Laubengang wurde besprochen.
- Die zunächst vorgesehene Dorn-/Gewindestangenlösung ist wegen der engen Platzverhältnisse und eines fehlenden kurzfristigen Nachweises für die auftretenden Schnittkräfte problematisch.
- Als bevorzugte Lösung wurde eine **Halfenschiene mit Stahlwinkel** beschrieben; auf der Gegenseite soll analog mit Winkel und Verdübelung gearbeitet werden. Für den Dübel liege bereits ein Nachweis zur Aufnahme der Schubkräfte vor.
- Die Treppe kann für die Montage leicht geneigt eingesetzt werden. Falls dies nicht funktioniert, kann der Winkel nach dem geraden Absetzen nachträglich montiert werden.
- Die Lösung wurde im Kreis als technisch einfachste bzw. beste verfügbare Variante bewertet.
- Die in der vorgängigen technischen Besprechung entstandenen Kosten/Stunden sollen nicht sofort, sondern gegebenenfalls im Rahmen der Schlussabrechnung behandelt werden (ca. 1:46–2:26).

### 1.2 Bauzustände, Montagekonzept und Engineering-Freigabe (ca. 7:51–16:24)
- Die permanente Anschlusslösung löst **nicht** automatisch die offenen Bauzustände bzw. die temporäre Aussteifung während der Montage.
- Das Montage-/Bauzustandskonzept soll Montagefolge, notwendige Verspannungen oder Abstützungen sowie den Zeitpunkt für deren Demontage eindeutig dokumentieren.
- Erwartet wird eine prüfbare Freigabe durch das interne Engineering bzw. den zuständigen Ingenieur; eine reine Modell-/IFC-Weitergabe ohne prüffähige PDF-Dokumentation wird als ungenügend beurteilt.
- Stefan Fritsche hat Bauzustände konstruktiv dargestellt bzw. weitergegeben. Die rechnerische Prüfung und klare schriftliche Bestätigung fehlen jedoch weiterhin.
- Die bisherige Rückmeldung aus dem Engineering wird als zu wenig verbindlich und zu langsam beurteilt. Gleichzeitig besteht bereits Terminverzug in der Holzbauplanung.
- Für Anfang der Folgewoche soll eine interne Klärung mit Stefan Fritsche, Fabian und den zuständigen internen Stellen stattfinden. Larissa Salis ist in der Folgewoche im Urlaub und wird für diese interne Klärung nicht eingeplant.

### 1.3 Spiegelschrank / Fertigbäder (ca. 17:51–20:30)
- Für die Nasszellen wird am ursprünglich vertraglich vorgesehenen **Polaria-Spiegelschrank** festgehalten.
- Begründung: alternative Lösungen wären unverhältnismässig teuer; die ursprüngliche Lösung ist kostenneutral und bereits in den Vertragsbeziehungen mit Bauherrschaft und Sanika enthalten.
- Die Lösung wurde mit Dario abgestimmt und der Bauherrschaft mitgeteilt.
- Der dazugehörige Nachtrag wurde nochmals angepasst und von Adrian nach dessen Urlaub freigegeben. Damit gilt dieses Thema gemäss Gespräch als grundsätzlich bereinigt.

### 1.4 Rechnungen, Budgetpositionen und Zahlungsplan (ca. 19:34–23:13)
- Bereits freigegebene bzw. erbrachte Nachtragsleistungen wurden teilweise fakturiert.
- Die schrägen Stahlbeton-Treppenhauswände im EG wurden mit **CHF 26'800** abgerechnet; der Zahlungseingang wird erwartet.
- Eine Rechnung für die Mehrmenge der Tiefgarage wurde ebenfalls gestellt; der Betrag ist im Transkript nicht zuverlässig verständlich.
- Für die Schadstoffsanierung wurde gegenüber Adrian eine Budgetposition von **CHF 25'000** zur Freigabe eingereicht. Als Budgetobergrenze wurden ungefähr **CHF 26'000** genannt; als Beleg dient ein frühes Angebot von Frei über CHF 25'000.
- Die voraussichtliche Abrechnung mit Frei liegt gemäss Gespräch bei ungefähr **CHF 18'000**. Die Freigabe durch Adrian steht noch aus.
- Zum versendeten Zahlungsplan liegt gemäss Fiona keine Rückmeldung vor.

### 1.5 Teuerung / Baupreisindex / Rekursnachtrag (ca. 23:13–33:25)
- Für Parkettarbeiten wurde eine Preissteigerung von **6 %** durch Bauwerk bestätigt.
- Die allgemeine Teuerungsberechnung basiert vertraglich auf dem Baupreisindex **Hochbau Region Schaffhausen**, Referenzstand **April 2024**.
- Für den Zeitraum April 2024 bis April 2026 liegt die Veränderung gemäss Gespräch nicht über der vertraglichen Schwelle von **1,5 %**; eine Abrechnung ist auf dieser Basis aktuell nicht möglich.
- Bei einem weiteren Anstieg bis Oktober 2026 könnte eine erneute Abrechnung im Januar geprüft werden. Dafür wurde eine Excel-Aufstellung der geleisteten Akontozahlungen angelegt.
- Für den Rekursnachtrag soll geprüft werden, ob konkret belegbare Preissteigerungen einzelner Materialien/Gewerke geltend gemacht werden können, beispielsweise die 6 % beim Parkett.
- Für eine nachvollziehbare Herleitung fehlt der alte Vergabeterminplan. Dieser soll rekonstruiert werden, um geplante und tatsächliche Vergabezeitpunkte sowie daraus entstandene Preisfolgen vergleichen zu können.
- Es wurde ausdrücklich festgehalten, dass nicht nur günstige Einzelpositionen herausgegriffen werden dürfen; auch gegenläufige Preisentwicklungen sind transparent zu berücksichtigen.

### 1.6 Veloparker (ca. 33:33–34:53)
- Der Bauherrschaft wurde mitgeteilt, dass die geänderte Lösung für die Veloparker nicht teurer wird.
- Gegenüber dem ursprünglichen Umfang von **37 × 2 Plätzen** bei Doppelstockparkern wird offenbar ein Teil durch einfache Veloständer/Stahlbügel ersetzt.
- Die einfachen Ständer sind gemäss Olaf deutlich günstiger; die Änderung wird deshalb für ERNE kostenmässig positiv beurteilt.

### 1.7 Sanika-Werkplanung, Nullserienbad und Liefertermin (ca. 34:53–36:58)
- Der Eingang der Sanika-Werkplanung und der Liefertermin bleiben kritisch und müssen aktiv verfolgt werden.
- Das Nullserienbad ist für **KW 38** vorgesehen.
- Entscheidender Meilenstein ist, dass die fertigen Nasszellen am **19.10.2026** auf der Baustelle bereitstehen.
- Beim Nullserienbad sollen insbesondere noch spät anpassbare Details wie Fugenbild, Farben und Positionen von Sanitärzubehör geprüft werden.
- Wie weit die übrigen Bäder zu diesem Zeitpunkt bereits vorproduziert sind und welche Änderungen danach noch möglich bleiben, ist nicht geklärt.

### 1.8 Tiefgaragentor (ca. 36:58–38:00)
- Die technische Kollision mit Deckensturz bzw. begrenzten Platzverhältnissen gilt als gelöst.
- Vorgesehen ist ein kürzeres Tor mit oberer Blende; der Bereich bleibt damit nicht offen.
- Fiona hat die Mehrkosten bei Adrian angemeldet. Es handelt sich um eine Budgetposition ohne bzw. praktisch ohne TU-Zuschlag.
- Ein Vergabeentscheid ist im ausgewerteten Abschnitt bis 38:00 nicht dokumentiert.

## 2. Entscheide

| Entscheid | Folge |
|---|---|
| Anschluss Treppe/Laubengang bevorzugt mit Halfenschiene, Stahlwinkel und Verdübelung ausführen. | Detailplanung und Umsetzung auf dieser Basis fortführen; Bauzustände separat nachweisen. |
| Bauzustände und Montagefolge müssen rechnerisch geprüft und schriftlich dokumentiert/freigegeben werden. | Interne Klärung mit Montage und Engineering Anfang Folgewoche. |
| Beim vertraglich vorgesehenen Polaria-Spiegelschrank bleiben. | Angepasster Nachtrag ist durch Adrian freigegeben; Abwicklung abschliessen. |
| Preisfolgen aus dem Rekurs nur transparent und mit nachvollziehbarem Vergleich der geplanten/tatsächlichen Vergabetermine aufbereiten. | Alten Vergabeterminplan rekonstruieren und positive wie negative Preisentwicklungen berücksichtigen. |
| Veloparker-Änderung ohne Mehrkosten gegenüber der Bauherrschaft vertreten. | Geänderte Kombination Doppelstockparker/einfache Ständer umsetzen bzw. kaufmännisch bestätigen. |
| Tiefgaragentor technisch als kürzeres Tor mit oberer Blende lösen. | Mehrkosten-/Vergabeentscheid bleibt offen. |

## 3. Pendenzen

| Nr. | Pendenz | Verantwortlich | Termin | Status |
|---|---|---|---|---|
| P-01 | Interne Sitzung zur Prüfung und Freigabe der Bauzustände/Montagefolge organisieren. | Olaf Böhme | **Dienstag der Folgewoche, voraussichtlich 07:00** | Termin sollte direkt eingestellt werden; Datum/Uhrzeit wegen fehlerhaftem Transkript verifizieren. |
| P-02 | Montagekonzept mit Montagefolge, temporärer Aussteifung, Demontagezeitpunkten und Engineering-Freigabe prüfbar dokumentieren. | Stefan Fritsche / Fabian / internes Engineering; Gesamtverantwortung nicht eindeutig festgelegt | Anfang Folgewoche bzw. kurzfristig | Offen, termin- und sicherheitskritisch. |
| P-03 | Schriftliche, prüffähige Unterlagen/PDFs für Statik und Bauzustände sicherstellen. | Internes Engineering / Projektteam | Nicht explizit festgelegt | Offen. |
| P-04 | Zahlungseingang für die abgerechneten Stahlbeton-Treppenhauswände kontrollieren. | Fiona Hoffbauer | „bald“, kein fixes Datum | Offen. |
| P-05 | Freigabe der Budgetposition Schadstoffsanierung nachverfolgen. | Fiona Hoffbauer / Adrian Urech | Nicht explizit festgelegt | Freigabe offen. |
| P-06 | Rückmeldung zum Zahlungsplan nachverfolgen. | Fiona Hoffbauer | Nicht explizit festgelegt | Offen. |
| P-07 | Rekurs-/Teuerungsnachtrag weiter aufbereiten und alten Vergabeterminplan rekonstruieren. | Fiona Hoffbauer / Olaf Böhme | Wenn Kapazität vorhanden, eventuell kurz vor Montage; kein Fixtermin | Offen. |
| P-08 | Sanika-Werkplanung vollständig einfordern und Liefertermin absichern. | Projektteam; Marcel nennt aktives Dranbleiben, operative Zuordnung nicht eindeutig | Kurzfristig | Kritisch. |
| P-09 | Nullserienbad besichtigen und noch veränderbare Details prüfen. | Projektteam / Sanika | KW 38 | Offen. |
| P-10 | Fertige Nasszellen auf der Baustelle sicherstellen. | Sanika / Projektteam | **19.10.2026** | Kritischer Fixpunkt gemäss Gespräch. |
| P-11 | Mehrkosten-/Vergabeentscheid Tiefgaragentor herbeiführen. | Adrian Urech / Fiona Hoffbauer | Nicht explizit festgelegt | Offen bis 38:00. |

## 4. Zahlen und Termine

| Angabe | Kontext | Sicherheit |
|---|---|---|
| 28–30 mm | Grössenordnung der Aussparung bei der Treppenmontage | Mittel; technischer Wortlaut fehlerhaft transkribiert. |
| CHF 26'800 | Abrechnung schräge Stahlbeton-Treppenhauswände EG | Hoch. |
| Betrag „10'000 und …“ | Rechnung Mehrmenge Tiefgarage | Niedrig; exakter Betrag nicht belastbar. |
| ca. CHF 26'000 | Budgetobergrenze Schadstoffsanierung | Mittel. |
| CHF 25'000 | Eingereichte Budgetposition / frühes Angebot Frei | Hoch. |
| ca. CHF 18'000 | Voraussichtliche Abrechnung mit Frei | Mittel bis hoch. |
| 6 % | Bestätigte Preissteigerung Parkett/Bauwerk | Hoch. |
| 1,5 % | Vertragliche Schwelle/Eigenanteil bei Teuerung | Hoch. |
| April 2024 | Vertraglicher Index-Referenzstand | Hoch. |
| April 2026 | Betrachteter aktueller Indexstand | Hoch. |
| 37 × 2 | Ursprünglich beauftragte Veloparkerplätze bei Doppelstockparkern | Mittel; genaue neue Verteilung unklar. |
| KW 38 | Nullserienbad | Hoch. |
| 19.10.2026 | Nasszellen fertig auf der Baustelle | Hoch. |

## 5. Unsicherheiten

- Das Teams-Transkript enthält zahlreiche fehlerhafte Fachbegriffe. Insbesondere Produkt-/Systembezeichnungen bei Dübeln, Injektionsmitteln und Schienen sind nicht durchgehend belastbar.
- Die genaue Bauteilzuordnung der Winkel-/Schienenlösung ist teilweise schwer verständlich; gesichert ist der Grundsatz Halfenschiene + Stahlwinkel + Verdübelung.
- Für die interne Sitzung zu den Bauzuständen werden Dienstagmorgen und 07:00 genannt. Ein konkretes Kalenderdatum wird nicht ausgesprochen; der Termin ist zu verifizieren.
- Wer die formelle Engineering-Freigabe erteilt, bleibt offen. Fabian wird genannt; weitere Namen/Funktionen sind im Transkript teilweise unverständlich.
- Der Betrag der Rechnung für die Mehrmenge Tiefgarage ist nicht zuverlässig erkennbar.
- Eine im Teuerungsgespräch genannte mögliche Abrechnungssumme ist stark verstümmelt („666 7000“) und wurde deshalb nicht übernommen.
- Die genaue neue Anzahl Doppelstockparker und einfache Veloständer wird nicht eindeutig festgelegt.
- Ob und welche Serienproduktion Sanika vor der Nullserienabnahme bereits startet, bleibt offen.
- Inhalte aus dem Copilot-Vorbereitungsdokument, die in 0:00–38:00 nicht ausgesprochen wurden, sind bewusst nicht als Sitzungsergebnis übernommen.

## 6. Smalltalk-Abgrenzung

Nicht fachlich ausgewertet wurden insbesondere:
- Audio-/Rückkopplungsprobleme, Begrüssung und Scherze zu Beginn (ca. 0:12–1:44),
- persönliche/ironische Bemerkungen und Gesprächsfüller,
- wertende Äusserungen ohne fachliche Folge,
- organisatorische Nebenbemerkungen zu Homeoffice/Ferien, soweit sie keine konkrete Projektpendenz begründen.
