# BEREINIGTES TRANSKRIPT
# INTERNER BAUMANAGEMENT PL-JOURFIX – FURKASTRASSE

**Projekt:** 410.2725.10 – Schaffhausen – WÜB Furkastrasse  
**Datum:** 12.08.2026  
**Dauer:** ca. 75 Minuten  
**Teilnehmende:** Marcel Gasser, Fiona Hoffbauer, Olaf Böhme  
**Grundlage:** MP4 mit Whisper large-v3 transkribiert; Teams-DOCX zur Sprecherzuordnung. Smalltalk, Technikprobleme, Wiederholungen und nicht projektbezogene Nebengespräche wurden entfernt. Die Formulierungen wurden sprachlich geglättet, ohne fachliche Aussagen hinzuzufügen.

## 00:02–00:17 – Betonfertigteiltreppe, Auflager und Bauzustände

**Olaf Böhme:** Nach der vorangegangenen Sitzung konnte die Verbindung des ersten Treppenlaufs zum runden zweiten Lauf mit Larissa technisch konkretisiert werden. Die ursprünglich gedachte Lösung mit Anker, Gewindestange und Quellmörtel ist wegen der knappen Platzverhältnisse und eines fehlenden Produktnachweises für die auftretenden Schnittkräfte nicht direkt umsetzbar.

Larissa schlägt eine Halfenschiene mit Stahlwinkel vor. Der Winkel wird am Fertigteil vormontiert. Die Treppe kann leicht geneigt eingesetzt, ausgerichtet, von unten verschraubt und mit Injektionsmittel ausgepresst werden. Die Aussparung für den Dorn beträgt ungefähr 28–30 mm. Falls das geneigte Einsetzen nicht funktioniert, kann die Treppe gerade abgesenkt und der Winkel nachträglich montiert werden, bevor die Unterspriessung entfernt wird.

Für die andere Seite ist eine vergleichbare Lösung mit Halfenschiene, Winkel und Verdübelung vorgesehen. Der vorhandene Dübel-/Mörtelnachweis für die Schubkräfte kann voraussichtlich übernommen werden.

**Marcel Gasser / Fiona Hoffbauer:** Die technische Verbindung ist damit grundsätzlich lösbar. Weiterhin offen sind jedoch die Zwischenbauzustände und die Aussteifung. Im Gesamtkonzept muss dokumentiert werden, welche Massnahmen und Reihenfolgen einzuhalten sind, bevor das nächste Element gesetzt oder eine Spriessung entfernt wird. Es braucht eine statisch nachvollziehbare Prüfung und Freigabe.

Reine Arbeitsdateien wie IFC oder DWG genügen nicht als Nachweis. Gewünscht wird ein auffindbarer, prüffähiger PDF-Stand mit Plankopf, Index und dokumentierbarer Freigabe. Für Anfang der Folgewoche soll ein interner Termin mit Fabian Studinger und Stefan Fritsche organisiert werden; Dienstagmorgen um 07:00 Uhr wurde als möglicher Termin genannt.

## 00:17–00:20 – Spiegelschrank / Sanika

**Fiona Hoffbauer:** Beim Spiegelschrank wird die ursprünglich vertraglich vorgesehene Polaria-Lösung beibehalten. Eine alternative Lösung wäre unverhältnismässig teuer gewesen. Nach Rücksprache mit Dario Papalo wurde der Bauherrschaft mitgeteilt, dass die vorhandene, eher rohe Gestaltung akzeptiert und kostenneutral umgesetzt wird.

Der angepasste Nachtrag für die Nasszellen wurde Adrian Urech erneut zugestellt und von ihm freigegeben.

## 00:20–00:23 – Abrechnungen und Schadstoffsanierung

**Fiona Hoffbauer:** Die freigegebenen schrägen Stahlbeton-Treppenhauswände im EG wurden mit ca. CHF 26'800 abgerechnet. Für die Mehrmenge Tiefgarage wurde ebenfalls eine Rechnung gestellt; der Betrag ist im Audio nicht zuverlässig verständlich und wird deshalb nicht beziffert.

Für die Schadstoffsanierung wurde eine Budgetposition von ca. CHF 25'000 an Adrian Urech zur Freigabe geschickt. Grundlage ist ein früheres Angebot von FREI. Das Budget von rund CHF 26'000 wird eingehalten; die Abrechnung mit FREI liegt gemäss Gespräch bei rund CHF 18'000. Die Freigabe ist noch offen. Zum aktualisierten Zahlungsplan liegt noch keine Rückmeldung vor.

## 00:23–00:34 – Teuerung und Rekursnachtrag

**Fiona Hoffbauer / Olaf Böhme:** Die Parkettpreise sind gemäss Bestätigung der Firma Bauwerk in den letzten Monaten um ca. 6% gestiegen. Für die allgemeine Teuerung wurde der vertraglich massgebende Baupreisindex Hochbau Schaffhausen geprüft. Für April 2024 bis April 2026 lag die Veränderung lediglich bei etwa 1,2% und damit unter der vertraglichen Schwelle von 1,5%. Eine zunächst errechnete Teuerung von ca. 1,8% beruhte auf der falschen Indexzeile und wurde vor Versand erkannt.

Es soll geprüft werden, ob konkrete Preissteigerungen – insbesondere beim Parkett – kausal dem Rekurs und einem verschobenen Bestellzeitpunkt zugeordnet werden können. Materialindizes wie Stahl können je nach Zeitraum steigen oder sinken; eine Forderung darf nicht selektiv nur vorteilhafte Entwicklungen berücksichtigen.

Ein Problem ist, dass der ursprüngliche Vergabekalender überschrieben wurde. Für den Rekursnachtrag soll ein plausibler alter Vergabeterminplan rekonstruiert werden, um geplante und tatsächliche Vergabezeitpunkte gegenüberzustellen. Dafür ist ein separater Arbeitstermin erforderlich.

## 00:34–00:35 – Veloparker

**Olaf Böhme / Fiona Hoffbauer:** Die Anzahl Doppelstockparker wurde reduziert. Ergänzend sind einfachere Stahlbügel vorgesehen, an denen Fahrräder am Rahmen angeschlossen werden können. Diese Lösung ist günstiger. Gegenüber der Bauherrschaft wurde kommuniziert, dass daraus keine Mehrkosten entstehen.

## 00:35–00:37 – Fertignasszellen und Nullserie

**Marcel Gasser / Fiona Hoffbauer:** Bei Sanika sind Werkplanung und Liefertermin kritisch. Das Nullserienbad ist für KW 38 vorgesehen. Entscheidend ist, dass die ersten Fertignasszellen am 19.10.2026 auf der Baustelle stehen.

Nach der Besichtigung der Nullserie können voraussichtlich noch spätere Ausbaupunkte wie Fugenfarbe, Halter und Zubehörpositionen angepasst werden. Grundlegende Änderungen an den Rohlingen bzw. Gehäusen sind zu diesem Zeitpunkt nur noch eingeschränkt möglich.

## 00:37–00:40 – Tiefgaragentor

**Fiona Hoffbauer / Olaf Böhme:** Die Kollision mit Deckenunterzug und knappen Platzverhältnissen wird mit einem kürzeren Tor und einer oberen Blende gelöst. Zwei Offerten wurden Adrian Urech zur Entscheidung zugestellt. Fiona favorisiert Hörmann, auch weil Hörmann weitere Türen liefert.

Die Position wird als Budgetposition ohne üblichen TU-Zuschlag behandelt. Stefan Fritsche soll nach Möglichkeit nochmals eine Preisverbesserung bei Hörmann anfragen.

## 00:40–00:51 – Unterlagsboden, Gipser und Maler

**Fiona Hoffbauer:** In Olmero liegen mehrere Angebote für Malerarbeiten, Unterlagsböden und Gipser/Trockenbau vor. Beim Unterlagsboden wurden als Gesprächswerte ca. CHF 231'000, CHF 253'000 und CHF 266'000 vor MWST genannt. Die Zuordnung einzelner Firmen ist wegen der Audioqualität nicht durchgehend eindeutig und muss in den Originalofferten geprüft werden.

Bei den Malerarbeiten liegen Angebote von etwa CHF 125'000, CHF 107'000 und CHF 57'000 vor; das Budget liegt ungefähr bei CHF 150'000. Das tiefste Angebot erscheint auffällig und muss auf Vollständigkeit oder Kalkulationsfehler geprüft werden.

**Marcel Gasser:** Für einen sauberen Positionsvergleich sollen CRBX-Dateien statt nur PDF-Offerten vorliegen. Thomas Achermann aus Laufenburg soll zusätzlich angefragt werden.

**Projektteam:** Trittschalldämmung, Rinnen und weitere Bodenpositionen sind auf Doppel- oder Fehlausschreibung zwischen Heizungs- und Unterlagsbodenunternehmer zu kontrollieren. Die verlangte Schüttung soll ohne zusätzliche Trocknungszeit weiterbearbeitbar sein; abweichende Produkte in den Angeboten sind zu prüfen. Vergabeentscheide sollen erst nach vollständiger Bereinigung gefällt werden.

## 00:51–00:54 – Sika / FREI und Arbeitssicherheit

**Fiona Hoffbauer:** Auf die Beanstandung, dass der Verpressschlauch gemäss Systemvorgabe nicht genagelt werden dürfe, liegt noch keine Reaktion vor. Das Thema und die weiterhin ungenügende Abdichtungsdokumentation sollen erneut in der Bausitzung angesprochen werden.

Die von Thomas Haberland beanstandeten Sicherheitsbereiche wurden teilweise direkt vor Ort besprochen. FREI setzte Punkte rasch um. Die Kranöffnung wurde mit einer Absturzkantensicherung versehen. Am Gerüst Haus A fehlt ein bereits bestellter Teil noch; Ursache war gemäss Gespräch ein Liefer-/Übergabemissverständnis.

## 00:54–00:59 – Baufortschritt und Schutzraum

**Fiona Hoffbauer / Olaf Böhme:** Am Rohbau wird an mehreren Stellen parallel gearbeitet. Der tiefere Technik-/Heizungsbereich bei Haus A ist teilweise eingeschalt und muss noch armiert werden. Im rückwärtigen Bereich werden Streifenfundamente erstellt; Schichtenwasser erschwerte die Arbeiten.

Eine angesprochene Decke war noch nicht betoniert; ein Teil sollte am folgenden Montag betoniert werden. Bei Haus B werden Wände im Trafobereich ergänzt, damit das Aufmass für die Türen erfolgen kann.

Die Schutzraumplanung wurde an die Architektur zur Prüfung weitergegeben. Die Schutzraumbauteile sind vergeben und für Lieferung in KW 37 abgerufen. Vor der Bestellung sind die Einbauteile mit Architektur und Bewehrungsplanung abzugleichen.

## 00:59–01:06 – Ausbau-Workshop

**Fiona Hoffbauer:** Die Teilnehmerliste für den Ausbau-Workshop wird geprüft. Eine Verschiebung wäre schwierig, weil der Moderator danach Ferien hat und der nächste mögliche Termin voraussichtlich erst im Oktober läge.

Unterlagsboden, Trockenbau/Maler fehlen derzeit noch. Diese Rollen könnten beim ersten Workshop durch das Projektteam vertreten werden. Der Lüftungsbauer hat abgesagt; von ihm soll eine Stellvertretung verlangt werden.

**Marcel Gasser:** Der Workshop ist sinnvoll, wenn der überwiegende Teil der eingeladenen Schlüsselbeteiligten teilnimmt. Wenn ein grosser Teil absagt, sollte ein Alternativtermin gesucht werden. Ziel ist, Abhängigkeiten und Arbeitsreihenfolgen gemeinsam zu klären, nicht lediglich bereits vertraglich festgelegte Termine zu wiederholen.

## 01:06–01:07 – Zusätzliche Holzbau-Bauleitung

**Marcel Gasser:** Er klärt mit Dennis die Möglichkeit zusätzlicher Holzbau-Bauleitungsunterstützung und gibt dem Team Rückmeldung.

**Fiona Hoffbauer:** Zusätzliche Unterstützung wird als sinnvoll beurteilt; eine überflüssige Funktion wird im Projekt nicht gesehen.

## 01:07 – Offene Verträge

**Projektteam:** Der Vertrag mit Spörgin muss noch unterzeichnet bzw. formal abgeschlossen werden. Die Flachdacharbeiten sind vergeben; als Unternehmer wurde Mayat genannt, wobei der Firmenname aus dem Audio zu verifizieren ist.

## 01:07–01:10 – Küchenwerkplanung und geänderter Ausbauablauf

**Fiona Hoffbauer:** Die Küchenwerkplanung von Nolte ist nahezu abgeschlossen. Die Architektur hat einen aktualisierten Planstand eingefordert; danach kann die Produktion starten.

Die Ausbauabfolge wurde geändert: Küchen werden vor den Fliesen eingebaut. Die Fliesen laufen bis zum Küchen-/Sockelbereich, danach wird der Sockel montiert. Unter den Küchen sind keine Fliesen vorgesehen. Ein erster Anstrich soll möglichst vor dem Kücheneinbau erfolgen; spätere Nacharbeiten werden minimiert. Dadurch kann Abdeckmaterial eingespart werden.

Für die Estrichtrocknung wurden zunächst ca. 20 Tage genannt und unmittelbar danach als «rund vier Wochen» bezeichnet. Diese Angaben sind widersprüchlich und müssen im Terminplan bereinigt werden. Zwischen Kücheneinbau und Fliesen bleibt ungefähr eine Woche Puffer, falls die CM-Messung noch keine Belegreife bestätigt.

## 01:10–01:14 – Estrichtrocknung, Beschleuniger und Bauheizung

**Projektteam:** Für den Ausbau-Workshop bzw. die Vergabe müssen Tagesleistungen, Etappierung und Trocknungszeiten des Unterlagsbodens geklärt werden. Die ausgeschriebene Schüttung soll ohne eigene Trocknungszeit weiterbearbeitbar sein.

Ein Estrichbeschleuniger für Belegreife nach ungefähr zehn Tagen wurde als Option ausgeschrieben. Die genannte Grössenordnung beträgt ca. CHF 7'000. Vor Einsatz sind ECO-Konformität und tatsächlicher Terminbedarf zu prüfen.

Eine pelletbetriebene Bauheizung ist erforderlich, weil die Wärmepumpe zu diesem Zeitpunkt noch nicht verfügbar ist und Elektroheizung nicht als wirtschaftlich beurteilt wird. Genannte Kostenbandbreite: ca. CHF 20'000–30'000. Anbieter und Ausführung sind noch festzulegen.

Thomas Achermann soll als möglicher Unterlagsbodenunternehmer kontaktiert und nach Möglichkeit zu technischen Fragen einbezogen werden.

## 01:14–01:15 – Abschluss

Die zentralen offenen Punkte sind: Montage-/Bauzustandsfreigabe, Sanika-Werkplanung und Liefertermin, Tiefgaragentor-Entscheid, Bereinigung der Ausbauofferten, Sika/FREI-Dokumentation, Teilnehmerbestätigung Workshop, Schutzraumdetails, Bauheizung und Estrichtrocknung.
