= KONTEXTPLAN Planung, die bewegt. Schulraur | nung Windisch Bericht | 1. Juni 2026 Biberiststrasse 24 Staffelstrasse 8 4500 Solothurn 8045 Zürich info@kontextplan.ch +41 58 201 24 00 Dan Schulraumplanung Windisch rd Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) Impressum Auftraggeberin Gemeinde Windisch Dohlenzelgstrasse 6 5210 Windisch Projektleiterin Roland Schneider, Leiter Planung und Bau, roland.schneider@windisch.ch Berichtversion 01.06.2026 Projektnummer 25139 Bearbeitungsteam KONTEXTPLAN Noémi Gaudy / noemi.gaudy@kontextplan.ch Jonas Leibundgut / jonas.leibundgut@kontextplan.ch Genehmigung Auftraggeber Genehmigt durch Projektausschuss am 1. Juni 2026 KONTEXTPLAN AG Seite 2 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) Inhaltsverzeichnis 1. Kontext 9 1.1. Ausgangslage, Ziele und Vorgehen 9 1.2. Grundlagen 7 1.3. Beilagen 9 1.4. Abkürzungsverzeichnis 10 1.5. Projektorganisation 11 1.6. Betrachtungsperimeter 12 2. Entwicklungsprognose 13 2.1. Einleitung 13 2.2. Aktuelle Schullandschaft 13 2.3. | Wohnbautatigkeit 14 2.4. Altersverteilungen Zuziehende 16 2.5. Geburtenrate 17 2.6. Bevolkerungsentwicklung und Entwicklung Anzahl Schüler*innen 18 2.7. Richtwerte Klassengrössen und Verteilschlüssel Sekundarstufe 20 2.8. Klassenprognose Kindergarten 21 2.9. _ Klassenprognose Primarschule 24 2.10. Klassenprognose Sekundarstufe 27 2.11. Zusätzliche Sekundarstufenschüler*innen aus Birrhard und Lupfig 35 2.12. Auswirkungen auf die einzelnen Schulstandorte 37 2.13. Auswirkungen Geburtenrate 42 3. Schulbetrieb 45 3.1. Angebote 46 3.2. | Raumbereiche 49 4. IST-SOLL-Raumanalyse 50 4.1. Übersicht Schulanlagen 50 4.2. IST-SOLL Nutzungsanalyse 93 4.3. |ST-Flachenanalyse 06 5. SOLL-Raumkonzept 59 9.1. Vorgehen 09 0.2. Angewendete Richtwerte 61 9.3. SOLL-Flächenanalyse 65 0.4. | Raumkarte 79 9.5. Fazit Phase 1 und 2 79 6. Pädagogisches Konzept 80 7. Prämissen Phase 3 82 7.1. strategische Grundsatzentscheide vor Phase 3 [A] 82 8. Empfehlung und Antrage 86 8.1. Antrag an den Gemeinderat 86 9. Abbildungen und Tabellen 87 KONTEXTPLAN AG Seite 3 von 89 Schulraumplanung Windisch v4 Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) KONTEXTPLAN AG Seite 4 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) 1. Kontext 1.1. Ausgangslage, Ziele und Vorgehen 1.1.1. Ausgangslage Die Gemeinde Windisch verfügt über bestehende Grundlagen zur Schulraumpla- nung aus den Jahren 2016 und 2020. Seither haben sich jedoch die Rahmenbedin- gungen weiterentwickelt. Insbesondere ist davon auszugehen, dass die Bevölke- rungszahl in Windisch aufgrund der Bautätigkeit und der vorhandenen Entwicklungspotenziale weiter zunehmen wird, was sich mittel- bis langfristig di- rekt auf die Zahl der Schülerinnen und Schüler und damit auf den Schulraumbe- darf auswirkt. Gleichzeitig verändern sich die Anforderungen an den Schulraum durch pädagogische Entwicklungen (z.B. Lehrplan 21), schulorganisatorische Rah- menbedingungen und neue Nutzungsansprüche. Vor diesem Hintergrund ist die bestehende Schulraumplanung zu aktualisieren, damit der künftige Bedarf nach- vollziehbar ermittelt und die räumliche Entwicklung der Schule Windisch lang- fristig und standortübergreifend gesteuert werden kann. 1.1.2. Aufgabe Gegenstand des Auftrags ist die Aktualisierung der Schulraumplanung der Ge- meinde Windisch mit Fokus auf die zukünftige Entwicklung des Schulraumbe- darfs und die Erarbeitung tragfähiger räumlicher Lösungsansätze. In einer ersten Phase wird die Entwicklungsprognose der Schüler*innenzahlen auf Basis aktuel- ler Daten aktualisiert und für alle Schulstufen in verschiedenen Szenarien und Bandbreiten ausgewertet. Darauf aufbauend erfolgt eine systematische Analyse des bestehenden Schulraumangebots. Diese umfasst die Bestandesaufnahme der vorhandenen Räume sowie eine quantitative Bewertung des aktuellen Schulraums. Auf Grundlage dieser Analyse werden ein räumlicher SOLL-Zustand sowie der da- raus resultierende Handlungsbedarf definiert. Ziel ist eine Bedarfsplanung, welche den zukünftigen Betrieb und ein mögliches Raumkonzept der Schule berücksich- tigt. KONTEXTPLAN AG Seite 5 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) 1.1.3. Vorgehenskonzept Phase 1 & 2 - Entwicklungsprognose und Analyse Schulraum Auf Basis der aktuellen Daten wird die Schülerzahlprognose aus dem Jahr 2020 aktualisiert. Unter Verwendung des eigens bei Kontextplan entwickelten Prog- nose-Tools werden alle Schulstufen betrachtet. Die Resultate werden in verschie- denen Szenarien und Bandbreiten aufbereitet und bilden die Diskussionsgrund- lage für die nachfolgende Phase 2. In der Schulraumanalyse wird die aktuelle Situation analysiert und eine systema- tische Bestandesaufnahme des vorhandenen Raumangebots sowie eine quantita- tive Bewertung des bestehenden Schulraumes durchgeführt. Auf der Basis der Er- gebnisse aus der Analyse wird ein SOLL-Zustand und in der Synthese den Handlungsbedarf definiert. Ziel ist eine Bedarfsplanung unter Berücksichtigung des möglichen Betrieb- und Raumkonzepts der Schule. Phase 3 - Lösungskonzeption und Gegenüberstellung der Varianten Nachdem der Handlungsbedarf definiert wurde, folgt die Lösungskonzeption in Form von einem Variantenstudium mit dem Ziel die räumliche Situation der Schule zu optimieren und den rechnerischen und pädagogisch sinnvollen Bedarf abdecken zu können. Nach der Lösungskonzeption werden die Varianten mittels Nutzwertanalyse ge- genübergestellt und die Grobkosten nach Volumen berechnet. Ziel ist die Bewer- tung der Varianten und die Bestvariante für den Betrieb auszuwählen und zu do- kumentieren. Phase 4 - Umsetzung Im Anschluss an die Schulraumplanung sind drei aufeinander aufbauende Schritte vorgesehen: Zunächst werden Machbarkeitsstudien für einzelne Standorte durch- geführt, bei denen die Bausubstanz vertieft geprüft und eine erste Projektierung auf Basis der gewählten Variante erarbeitet wird. Darauf folgen die Vorbereitung und Durchführung qualitätssichernder, öffentlicher Beschaffungsverfahren. Ab- schliessend erfolgen die Projektierung und Realisierung der Massnahmen in den definierten Etappen. KONTEXTPLAN AG Seite 6 von 89 Schulraumplanung Windisch v4 Gelb = noch zu ergänzen (S. 2] Projekte Bauliche Detailplanung, Offentliche Beschaffung Variantenentscheid Phase 4 Umsetzung Lösungskonzeption in Variantenform ® Genehmigung Analysebericht/Handlungsbedarf Phase 3 Konzeption Phase 1+2 Analyse Entwicklungsprognose Schulraumanalyse Abbildung 1: Vorgehenskonzept Schulraumplanung 1.2. Grundlagen Das Dokument basiert auf den folgenden Grundlagen: A. Vorgangerberichte ) SRP Windisch, IC Infraconsult, 2016 )» SRP Windisch Aktualisierung, IC Infraconsult, 2016 ) SRP Windisch, ARCOPLAN, 2004 B. Gesetzliche Grundlagen ) Schulgesetz Kanton Aargau (SAR 401.100) ) KiBeG - Kinderbetreuungsgesetz (SAR 815.300) ) Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) ) Arbeitsgesetz (ArG) / ArGV3 ) Stundentafeln Aargauer Lehrplan Volksschule, 2022 ) Reglement Familienergänzende Kinderbetreuung Windisch, 01.08.2025 ) Musikschulreglement Windisch, 01.01.2022 KONTEXTPLAN AG Seite 7 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) C. Normen und Richtlinien ) ) ) SIA 416 - Flächen und Volumen SIA 500 - Hindernisfreies Bauen BASPO Norm 201 - Sporthallen D. Fachliche Leitfäden und Konzepte ) ) ) ) BKS: Schulräume und Schulbauten - Hinweise zur Planung, 2023 Kt. Bern: Schulraum gestalten, 2015 Kt. Zürich: Empfehlungen für Schulhausanlagen, 2012 K&F Qualitätsstandards Tagesstrukturen, 2026 Biblio Suisse: Richtlinien Schulbibliotheken, 2025 Biblio Suisse: Richtlinien Öffentliche Bibliotheken, 2020 SSAV: Grundlagenpapier Schulsozialarbeit Rahmenkonzept SSA Windisch, 2021 E. Projektspezifische Grundlagen ) ) FPRE: Bevölkerungsprognose / Nachfragesegmente Windisch Auslastung Tagesstrukturen Windisch, März 2026 Gebäudebegehungen, 27.11.2025 / 07.01.2026 1 & 2. Sitzung mit der Begleitgruppe vom 27.11.2025 und 29.01.2026 Workshop vom 25.03.2026 Bilaterale Gespräche / Abklärung SL Plangrundlagen Schemapläne KONTEXTPLAN AG Seite 8 von 89 Schulraumplanung Windisch rd Gelb = noch zu ergänzen (S. 2) Lehrplan Kanton Aargau 1. Zyklus 2. Zyklus 3. Zyklus KG /1.-2. Klasse Primarschule 3.-6. Klasse Primarschule 1.-3. Klasse Überstufe Bildung für Nachhaltige Entwicklung Überfachliche Kompetenzen Personale - Soziale - Methodische Kompetenzen Abbildung 2: Aargauer Lehrplan Volksschule (Quelle: Volksschule Kt. Aargau) 1.3. Beilagen Die folgenden Beilagen liegen dem Bericht bei: BLO1 IST Schemapläne Grundriss BLO2 IST Schemapläne Situation BLO3 IST/SOLL 1/SOLL 2 Raumverzeichnis pro Schulstufe BLO4 IST/SOLL1/SOLL 2 Raumverzeichnis pro Gebäude BLO5 Raumkarte Zyklus 1 & 2 BLO6 Raumkarte Zyklus 3 BLO7 Pädagogisches Konzept BLO8 Begehungsprotokoll KONTEXTPLAN AG Seite 9 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) 1.4. Abkurzungsverzeichnis AP Arbeitsplatz BUF Bearbeitete Umgebungsfläche BVSA Besonderes Volksschulangebot DSH Dorfschulhaus EG Erdgeschoss FF Funktionsfläche HNF Hauptnutzfläche MA Mitarbeitende m2 Quadratmeter M3 Kubikmeter NF Nutzflache NNF Nebennutzfläche M2 Quadratmeter OG Obergeschoss UF Unbearbeitete Umgebungsflache SIA Schweizerischer Ingenieur und Architektenverein SJ Schuljahr TS Tagesstruktur UG Untergeschoss VF Verkehrsflache KONTEXTPLAN AG Seite 10 von 89 Projektorganisation Gelb = noch zu ergänzen (S. 2) 1.5. Schulraumplanung Windisch ‘uapiam usbozaquıs aıp Ul UBUOSJ8Y Syaııpamyasısjun usbunzus usp nz usuugy Jepag pun ewayj yseu ar 22a *-2221.1.222222222212222222212.2.22222- 2.1 2.222212 LLL Lee eee eee HPSS SS SSS TSS SSIS SSS SSS SSS SSS) | 1 i! Li 1 N ' I Js}yoe m one | 1! 1 I ejeswis ınpynyssaßelL 1! | 7 7 | 1 1 ı I 1 I 1! . 1 A OQUY UPA| 1} I , Bunyemsney Id 1 i! 1 l Pree ry ' 1 28 16183 ‘alwouoyoneg i! OV uejdjxeyuoy "son Apne Lt ; | - Han I Vo aınyasy9oH ayasıßoßepeg ! I I u 7 Bunuejdwneunyss 1d ' . 1 | 1 I 1 I I! . 1 vt hi | i! i! . ! uueuusH sue] 1 1 I aınyasyısny fh 7 7 7 | . | sebbasajuiy euowey lı I | . yaygongıg ry jt 7 | 1 Isul3 eiyseg i! I | . . | (edıy ‘Hog wud) Jaulsgans aylıs pict pe eedet : 1} I 1 (Bjszuajyog wud) Big ssboy 1 I (uiupy) usydwey eyyagay og . I | (ediy ‘ueusyny wud) JpreyuosT eyıjebuy _! (ujwpy) uueuusy sıe] JEptauypg puejoy it I ı | (leay'4es) 121ßu3 SjosıN + Asie asıuag i! (wnesjnyag) 661g 1a60y | | - ar | ' ! (Z3g) uaydwey eyyaqay “Tot (w1s) Bunyajınyasywessg 7g yeyasiegaßßeiyny I | . I 1 usßunyajınyas Wopuejs 1 : I | guueM JBM . I I: | | weenyelodd 1! uoISsIWWOY Sysıyeusuyomuig i Saeenecnecnecnccnccncccccccnceccencencccccncencencencens|scenccnccnccecencenccecencedecuscnceecenccecescessenseese 1 . wing uguaje, I ' 1 1 ! yaqlejelzosinysS |. ' 49]49e M onen 1} I 1 I ' Bunysjsßunyemisä 1! . | | eddnibjiejbeg N I Lou 22 -L- tt ee 122222222222 22222 - Hr || eddnıbyejdeg | | ı osseg ejanueyy | I (neqy>oH + Bunuejq HOss3Y) seulpued 0494 I ainyossyjo, Bunyemusrinyas | (Bunpjig yossex) 10019 Yolned 4 ' jelspuıswsg \ I | SSNyOSsnepyalOld I | EEE EEE EEE HE ME Mmm| Mm MmEE Mm Hmm ME EEE A ME A A A A A A A ME mE d Seite 11 von 89 Abbildung 3: Schema der Projektorganisation der Schulraumplanung Windisch KONTEXTPLAN AG Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen (S. 2] 1.6. Betrachtungsperimeter > LR) g = ‘3 nee race Fu Leva rten Daten = = “yh eek Cr A | es ... 8 Kindergarten Klosterzelg ©: Ce a Tene 3 Fyatt wh I a KiGA ezirksschulhaus/ s 3! At aC eeu \Dohlenzeig 6 ©; agesstruktur H2O “\ “ * +> FI (Bibliotheks ebäudel N x a ee 79: Re ae a Pr \ N ; oS 8 20S! 7 Sa: sate | N a RR! er \ [ incor Korntels\@ IS cf £4 LET i '% $ ,@ Bezirksschule U Ss °2 O Sekundar- / Realschule Sn a < © Primarschule ~~ >> O Kindergarten y \ —= O Bibliothek / Schulverw. © Tagesstruktur SE Pee a al ae Abbildung 4: Ubersichtsplan der Schulanlagen der Gemeinde Windisch Im Bericht werden alle Schulanlagen der Bezirksschule, Sekundar-/Realschule, Primarschule, die Kindergärten sowie die Tagesstruktur betrachtet. Die Heilpädagogische Schule und Schulraumnutzung und somit Auswirkungen der Asylunterkünfte (UMA = Unbegleitete minderjährige Asylsuchende) wird in der Studie nicht betrachtet. Zudem erfolgt im Rahmen der Schulraumanalyse keine Gebäudezustandsanalyse, dies obliegt der Gemeinde Windisch. Für die Bevölkerungsprognose wurden noch zusätzlich die Einzugsgebiete der Gemeinden Habsburg, Hausen und Müllingen einbezogen, da die Schüler*innen aus diesen Gemeinden die Oberstufe von Windisch besuchen. Es wurde zusätzlich eine Bevölkerungsprognose für die Gemeinden Birrhard und Lupfig erstellt, diese werden jedoch nicht in die Raumanalyse und das Raumkon- zept einbezogen. KONTEXTPLAN AG Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) 2. Entwicklungsprognose 2.1. Einleitung Um die Entwicklung der Anzahl von Kindergartenkindern und Schüler*innen möglichst präzise zu prognostizieren, wendet Kontextplan ein hauseigenes Prog- nosetool an. Das noch verfügbare oder im Rahmen einer Zonenplanrevision even- tuell verfügbar werdende Wohnbauland wird erhoben. Hinzu kommt die Erörte- rung des Nachverdichtungspotentials bestehender Überbauungen. Zudem werden die Altersverteilung der Zuziehenden und die Geburtenrate in der Gemeinde in der Prognose berücksichtigt. Die Prognose wurde im Januar 2026 durchgeführt. Die Schulraumplanung im vor- liegenden Ergebnisbericht basiert auf diesem Prognosestand. 2.2. Aktuelle Schullandschaft Das Schulsystem gliedert sich in zwei Jahre Kindergarten, sechs Jahre Primarstufe und drei Jahre Sekundarstufe, die sich in die Bezirksschule, die Sekundarschule und die Realschule gliedert. Die aktuelle Schullandschaft (Schuljahr 2025/2026) umfasst folgende Klassenzah- len: e Kindergarten: 8 Klassen (davon 1 Waldkindergarten) e Primarschule: 25 Klassen (Einzeljahrgangsklassen, die 6. Klasse wird ofach geführt), zusätzlich 1 Einführungsklasse e Realschule: 7 Klassen e Sekundarschule: 8 Klassen e Bezirksschule: 11 Klassen KONTEXTPLAN AG Seite 13 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen (S. 2] oi Sy enh ne 7 N \ rm Bee pec En 337% " ies Dohlenzelg ae ==1\\ / OR jit Rey Bezirksschule 11Bez y ie VT he Tes Ea ll LE WO) Dohlenzelg 12Prim (Erweiterung auf 15Prim) I VIERTE TE SEE eee w DS: | FG {\ Sekundar- und > £363 Jf, Reatpchule 8Sek, 7Real SER \o U) / 5. A hh... SS ae : ~ ‘Chalchmoos 1KiGa Q S x } 7 Am Winke (Waldkindergarten] It N ma JE 11372 \, E. a Me Pandy Chapt Sew j J | y= ‘alge P az ay ‘ AID EN ; . Abbildung 5: Aktuelle Schullandschaft (Schuljahr 2025/2026) Y/, ll IHN 2.3. Wohnbautatigkeit Für Windisch wurde erhoben, e welches Wohnbauland verfügbar ist e wann dieses voraussichtlich überbaut und bezogen wird, e wie viele Wohneinheiten voraussichtlich entstehen und e mit wie vielen zusätzlichen Einwohner*innen jeweils zu rechnen ist. Sofern bereits Baugesuche oder Entwicklungsabsichten vorliegen, wurden die konkreten Zahlen für die Prognose verwendet. Alle weiteren Angaben sind Schät- zungen, die gemeinsam mit dem Leiter Planung und Bau Roland Schneider erör- tert wurden. KONTEXTPLAN AG Seite 14 von 89 Schulraumplanung Windisch v4 Gelb = noch zu ergänzen (S. 2] V donissa yp Lil y- A x ru | SS d DNS J oi se > Q = ® 6 AT 13 Windisch > 2 ee AMSAT . Abbildung 6: Wohnbaupotenziale Nr. Uberbauung Angenommener Einwohner*innen Bezugszeitraum Zuwachs 1 Stadtraum Bahnhof Windisch 2035-2044 17750 2 Wohnbaugenossenschaft Reute- 2030-2035 132 nenstrasse 3 Rüttene (Dreieck) 2037 41 4 Gestaltungsplan Bachmatt 2030 15 5 Areal EMK 2026 US 6 Restliche Innenentwicklung Nächste 20 Jahre 84 Klosterzelg und Rutenen 7 Sommerau 2028-2029 92 8 Kirchenfeld 2032-2033 100 9 Via Romana 2028-2029 168 KONTEXTPLAN AG Seite 15 von 89 Schulraumplanung Windisch v4 Gelb = noch zu ergänzen (S. 2] 10 Arealüberbauung Zürcherstrasse 2029-2030 36 11 Bergstrasse, Bauernhausüberbau- 2030-2039 120 ung 12 Bergstrasse, Berg 2 2031 36 13 Winkel 2034-2037 1288 14 Parzelle 246 2035-2040 48 Total (ohne Stadtraum Bahnhof) 3’935 (27185) 2.4. Altersverteilungen Zuziehende Die folgende Grafik zeigt die Alterszusammensetzungen der Personen, die in den letzten zehn Jahren nach Windisch gezogen sind und dann auch in der Gemeinde geblieben sind. Die Altersverteilung der Zuziehenden entspricht ungefähr dem schweizweiten Durchschnitt. Rund 17% der Zugezogenen sind Kinder/Jugendliche im Alter zwischen 0 und 14 Jahren und damit für die Schulraumplanung relevant. Diese Altersverteilung wird als repräsentative für die Zuziehenden von Windisch angenommen und entsprechend als Berechnungsgrundlage für die zukünftige Ent- wicklung der Schüler*innenzahlen verwendet. Dabei werden «Ausreisser» geglät- tet. Altersverteilung der Zuziehenden (ohne Personen, die innert kurzer Zeit wieder weggezogen sind) 4.0% 3.5% 3.0% 2.5% 2.0% 1.5% 1.0% 0.5% vo a © OS tT +t MW CO oO vo a oo © vw oa a wo "Ta aa mn Oo 0.0% Illnlanmdtlunan. oavoxro a.089 SOON TS HS 40 100 Abbildung 7: Altersverteilung der Zuziehenden in Windisch in den letzten 10 Jahren [ohne Per- sonen, die innert kurzer Zeit wieder weggezogen sind) KONTEXTPLAN AG Seite 16 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen (S. 2) 2.5. Geburtenrate Die Geburtenrate, konkret der Durchschnitt der letzten 10 Jahre lag in Windisch bei 0.93% (Schweiz: 0.94%). Das heisst, im Schnitt der Jahre 2015 bis 2024 kamen in Windisch pro 100 Einwohner 0.93 Kinder pro Jahr zur Welt. 2015 69 7348 0.94% 2016 61 7488 0.82% 2017 79 7651 1.03% 2018 79 7669 1.03% 2019 64 7616 0.84% 2020 75 7738 0.97% 2021 86 7920 1.09% 2022 62 8064 0.77% 2023 78 8119 0.96% 2024 68 8144 0.83% 0.93% Exkurs zur Geburtenrate Die Schwankungen der Geburtenrate waren in der Vergangenheit in der schweiz- weiten Betrachtung nicht allzu gross. Umso kleiner eine Gemeinde ist, desto stär- ker sind aber die Schwankungen und (nicht prognostizierbare) geburtenstarke oder geburtenschwache Jahrgänge fallen in der Schulraumplanung stark ins Ge- wicht. Windisch ist eine Gemeinde mittlerer Grösse und damit von den „üblichen“ Schwankungen auch mittelstark betroffen. Hinzu kommt eine generelle Abwärtstendenz, die bereits Jahrzehnte andauert. Diese ist mit der Altersverschiebung in der Bevölkerung und dem schweizweiten Rückgang des Anteils an Kindern gleichzusetzen. Durch das zuzugsbedingte kon- stante Bevölkerungswachstum in der Schweiz seit Mitte der 1980er Jahre stieg die Gesamtanzahl an Schüler*innen trotz der rückläufigen Geburtenrate aber stets an. In den letzten Jahren drehte sich dieser Trend. Das Bevölkerungswachstum durch Zuzug ist ungebrochen, bzw. zuletzt deutlich überdurchschnittlich hoch. Gleich- zeitig wurde in der Schweiz im 1. Coronajahr 2020 ein Tiefstand bei den Geburten erreicht, von dem man dachte, dass er für lange Zeit der absolut niedrigste Wert bleiben wird. 2021 schnellte die Geburtenrate aber nur kurzfristig nach oben, be- reits 2024 war aber schweizweit wieder ein neuer Tiefstwert erreicht. Haupt- gründe dürften zu sehen sein in einem etwa durch Ukrainekrieg und Klimawandel angekurbeltem Zukunftspessimismus und vor allem in sich weiter ändernden Le- bensstilen, die sich aus Sicht vieler junger Erwachsener nicht mit einer Familien- gründung verbinden lassen. Finanzielle Vorteile für Familien sind in der Schweiz im Vergleich zu vielen anderen westlich geprägten Ländern gering und passende Angebote für eine Verbindung der progressiven Lebensstile mit einem Familienle- ben scheinen schlicht noch nicht ausreichend und/oder in der gefragten Qualität vorhanden zu sein (Stichwort Tagesstrukturen). Wohin sich die Geburtenrate fortan entwickeln wird, lässt sich nur schwer prog- nostizieren. Dass sie in den Nachbarländern aktuell noch tiefer als in der Schweiz ist, ist aber zumindest ein klarer Hinweis darauf, dass sie theoretisch noch weiter sinken kann (2024 CH: 0.87%, Österreich: 0.84%, Deutschland: 0.81%, Italien: KONTEXTPLAN AG Seite 17 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen (S. 2] 0.63%). Dem auf Gemeindeebene entgegenzuwirken, ist nicht möglich. Durchaus denkbar ist aber eine besonders familienfreundliche Positionierung der Gemeinde (Kitas, Tagesstrukturen, Spielplatze, Freizeitangebote usw.), was nicht die Gebur- tenrate, dafür aber den Familienanteil unter den Zuziehenden steigert. > Die Entwicklung der Geburtenrate ist von grosser Relevanz für die Schulraum- planung. Im Rahmen der Prognose werden daher unterschiedliche mögliche Ent- wicklungen der Geburtenrate auf ihre Auswirkungen hin untersucht. 2.6. Bevolkerungsentwicklung und Entwicklung Anzahl Schüler*innen 2.6.1. Entwicklung mit «Stadtraum Bahnhof» Die folgende Grafik zeigt die prognostizierte Bevölkerungsentwicklung von Win- disch. Entwicklung Einwohner*innen 14000 12000 10000 8000 6000 4000 2000 0 nn oO no cao „Tr aa wu vo no o a oT an un vo aaaaaan 2? man aan a a a yXxYyvvvrvrvrr oO OO O- S Oo S 2 O0 SS" 2 So —s So so 2 cos cos co 2 9 aaaaacaıaaaaaaaaa nd aaa an Wn Sons ss S Ha ss + vs CRABKDOn AH TF WH Bsaaaaanın ann aan an an ann N ıy vv Yr Yr SONS So ads yoyas vo N os a SS ad +t WH ZISISNSISAZSSZELSESEZITLARBIELITILTLT Aagaagaananrgaanaaagaaaaannaaaa Abbildung 10: Prognostizierte Bevolkerungsentwicklung Windisch / ohne «Stadtraum Bahnhof» KONTEXTPLAN AG Seite 19 von 89 Schulraumplanung Windisch v4 Gelb = noch zu ergänzen (S. 2] Entwicklung Schüler*innenzahl (KiGa und Prim.) 1000 900 — 800 ane 700 600 500 400 300 200 100 0 monrana ran vw»22vonL oo a oO man «vi 1% aaaaaan a aa a a aan ann Ay N yvyvrırr Yr oO OO oo 9 oo © SS oo oo oo o°© 2 0 cc © 000 0 00 Nanaagaangtriaaargaararanaaraaraaganaa MH6GORDAADCH AA mon BACH AG ¥ WH saaaaarnın nn ann NA amnwrrtytt+ + o“ > “~~ > > > m mn m mu mm on vo Dr © © © = ee 9S DE 9? | > © no“. oO <- an Do 90 0 ı 9? 9.0 nn 9.9 BE 9.9 an mn nn mn. ss ss ss. oo oo oo oo co oo oo oo oo co co co ovo co co co co GO oO N NN NN N 9 9 9 9 NNN NN NN 9 9 N — Obergrenze 20 Obergrenze 21 Obergrenze 22 Obergrenze 23 === Obergrenze 24 ==Übergrenze 25 Abbildung 14: Anzahl benötigter Kindergartenklassen in Abhängigkeit von der Obergrenze der Klassengrösse Ob die Spitze von 11 Klassen jemals erreicht wird, hängt noch von weiteren Fakto- ren ab. Zu nennen ist etwa die Entwicklungsgeschwindigkeit des Areals «Im Win- kel». Die Prognose geht von einem Bezug zwischen 2034 und 2037 aus. Die rechte Seite der folgenden Grafik zeigt aber die Auswirkungen, wenn der Bezug langsa- mer, nämlich von 2034 bis 2043 erfolgt. Anzahl benötigter Kindergartenklassen Anzahl benötigter Kindergartenklassen 12 1 17 179 12 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 9-9-9 9-9 10 99999 oO nN mn on oo Aug 2025 m co 2025/2026 EN Co 2026/2027 EN Co 2027/2028 EN Co 2028/2029 EEE —: 2029/2030 EEE —: 2030/2031 EEE co 2031/2032 A Co 2 Aug 2025 A Co 2025/2026 m co 2026/2027 = CO 2027/2028 A co 2028/2029 = ~ 2029/2030 = ~— 2030/2031 A co 2031/2032 = Co 2032/2033 A Co yo ro a. oO KF NO TT WO yo vor oo. 0 - mn st Ww N 099nnn ao nv v\v\*?z 09299 n9Hd9D _y sy y vv \k*_ S > > > > m m m SUD SUMS DS SO a cs es KN SS Fo SRF Ae OH NH N ss aaa an nn na nm ana m na an Ss YY SF Y¥ > Cc DP YY Dl lw DCU SS ll DS ll DS DS De SCC Sl Sl Slt on One Dna oo - NOt DODO nn De DGB “nn nn ws OO 9 9 9 9 9 222222 9.0 2 90 ad sy st st sts oo oo oo oo oo oo oo oo oo co co oo co co co oo oo co oO N NNN NN 9 9 NN NNN NN NN NN N === Doppeljahrgangsklassen em Einzeljahrgangsklassen Abbildung 18:Anzahl benötigter Primarschulklassen in Gegenüberstellung Einzel- zu Doppel- jahrgangsklassen Auch für die Prognose der Primarschule wurden die Auswirkungen einer langsa- meren Entwicklung des Areals «Im Winkel» betrachtet (Bezug von 2034 bis 2043 anstatt von 2034 bis 2037), wobei dies nicht wie beim Kindergarten eine Verringe- rung des Klassenbedarfs, sondern lediglich einen etwas späteren Anstieg des Be- darfs auf 30 Klassen mit sich bringt. Anzahl benötigter Primarschulklassen * ee 30 27 30 25 25 25 25 25 95 2323 23 23 23 23 23 20 15 10 N w 2032/2033 me "> mn w 2034/2035 ee 7 2035/2036 20 D 10 5 0 oO an Aug 2025 [> 2025/2026 m — [> 2026/2027 m — '\> 2027/2028 m "> 2028/2029 2029/2030 2030/2031 m "> 2031/2032 == 2033/2034 mm 2026/2027 = "> 2036/2037 2037/2038 2038/2039 2039/2040 2040/2041 2041/2042 2042/2043 2043/2044 2044/2045 Aug 2025 2025/2026 2027/2028 2028/2029 2029/2030 2030/2031 2031/2032 2032/2033 2033/2034 2034/2035 2035/2036 2036/2037 2037/2038 Abbildung 19: Anzahl benötigter Primarschulklassen in Abhängigkeit von der Entwicklungsge- schwindigkeit des Areals «Im Winkel» Fazit Klassenprognose Primarschule - Aus Sicht der zu führenden Klassenzahlen voraussichtlich kein Handlungsbedarf in den kommenden 9 Jahren. - Dann Anstieg auf 30 Primarschulklassen (+5 im Vergleich zu heute). - Nach aktuellem Stand liessen sich mit Doppeljahrgangsklassen nicht sinnvoll Klassen einsparen. - Bei langsamerer Entwicklung des grossen Areals «Im Winkel» lediglich eine Ver- zögerung des Klassenanstiegs, es braucht aber auch dann langfristig 30 Klassen. KONTEXTPLAN AG 23 23 24 Anzahl benötigter Primarschulklassen 8 30 30 30 30 30 30 30 2038/2039 EEE 2039/2040 2040/2041 2041/2042 2042/2043 2043/2044 2044/2045 Seite 26 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen (S. 2] 2.10. Klassenprognose Sekundarstufe 2.10.1.Schüler*innen Nachbargemeinden Die Schüler*innen von Windisch verteilen sich in der Sekundarstufe aktuell wie folgt: e Realschule: 27.6% e Sekundarschule: 31.2% e Bezirksschule: 41.2% Die Sekundarstufe in Windisch wird auch durch die Schüler*innen aus Habsburg, Hausen und Müllingen besucht. Unter ihnen ist der Anteil der Bezirksschüler*in- nen tiefer, vor allem der Anteil der Sekundarschüler*innen dagegen höher - siehe ganz rechts in der Tabelle, wo unter «Total» zudem die durchschnittliche Anzahl Schüler*innen je Schuljahr aus den Nachbargemeinden angegeben ist. Habsburg Hausen Mülligen + 35 11 50 07 17% 11.71 33% 2.0 14.3 0.3 A 12.7 684 9.3 18.3 3.0 7594 11.0 3194 3.3 17.3 Hinzu kommen pro Schuljahr folgende durchschnittlichen Anzahlen an Bezirks- schüler*innen aus Birr, Lupfig und Scherz. Birr Lupfig |Scherz (Xe! Bez 16.0 7.0 1.7 24.7 Anmerkung: Der Anteil an Bezirksschüler*innen in Birr ist aktuell mit 25% unge- wöhnlich tief. Für den Prognosehorizont wurde er (entsprechend der anderen Nachbargemeinden) auf 35% angehoben. Die Anzahl Schüler*innen der Nachbarsgemeinden ist aktuell leicht abnehmend. Im Total sind die Jahrgänge der Oberstufe rund 15% stärker als die Jahrgänger der Kinder im Vorschulalter (wobei genaue Zahlen nur für Birr, Habsburg, Hausen und Mülligen vorliegen). KONTEXTPLAN AG Seite 27 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen (S. 2] Anzahl Schüler*innen Nachbargemeinden 140 120 100 80 60 40 20 | ! 1. Klasse 2. Klasse 3. Klasse 4. Klasse 5. Klasse 6. Klasse 7. Klasse 8. Klasse 9. Klasse 4 Jahre vor KiGa 3 Jahre vor KiGa 2 Jahre vor KiGa 1 Jahr vor KiGa Kindergarten 1 Kindergarten 2 Birr Habsburg Hausen =—=Miulligen =Total Abbildung 20: Anzahl Schuler*innen der Nachbargemeinden Auch bei den Nachbarsgemeinden wurde das Wohnbau-/Entwicklungspotenzial betrachtet (allerdings nicht im Sinne einer vollumfanglichen Prognose). Leichtem bis maximal moderatem Bevölkerungswachstum dürfte in den Nachbarsgemein- den ein sich verringernder Kinderanteil gegenüberstehen. In der Kombination lässt sich daraus eine ungefähr gleichbleibende Schüler*innenzahlen ableiten, welche aus den Nachbargemeinden in die Sekundarstufe nach Windisch kom- men. Diese Annahme gilt cher als «hoch», eine etwas rückläufige Schüler*innen- zahl würde nicht überraschen. 2.10.2.Prognose Realschule Aktuell werden in Windisch 7 Realschulklassen geführt. Würde die kantonal zuläs- sige maximale Klassengrösse von 22 Schüler*innen voll ausgeschöpft, müssten theoretisch nur 6 Klassen geführt werden. In den kommenden Jahren dürfte der Bedarf meistens bei 7 Klassen liegen, wobei vor allem Schwankungen im Verteilschlüssel (zw. Bezirks-, Sekundar- und Real- schule) schnell zu einer Klasse mehr oder einer Klasse weniger führen können. Die durchschnittlichen Klassengrössen werden dabei zwischen 17 und 19 Schüler*in- nen erwartet. Langfristig dürfte sich der Klassenbedarf auf 9 erhöhen. Dies bei für die Realschule durchaus sinnvollen durchschnittlichen Klassengrössen von rund 17 Schüler*in- nen. KONTEXTPLAN AG Seite 28 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen (S. 2) Anzahl benötigter Klassen Realschule 999 9 9 8 Abbildung 21: Entwicklung Klassenbedarf Realschule, maximale Klassengrösse 22 77 7 7 |||) 8 III 8 Dr N SO SO G702/7707 7702/E907 €702/Z702 2702/1707 1702/0707 0702/6€07 6£02/8E07 8€0Z/LE0Z LE02/9E07 9€02/SE0Z GE0Z/7E0Z YE0Z/EE0Z EEOZ/ZEOZ Z£0Z/LEOZ LEOL/DEOZ 0E02/6207 6202/8207 8207/1207 L202/9207 9202/3207 Gz0z Env Durchschnittliche Klassengrösse aller Klassen Realschule 25.0 Q oO N 15.0 10.0 5.0 0.0 G702/7702 7702/E702 E702/2707 2702/1702 1702/0702 0702/6€02 6£02/8E07 8E02/LEOZ L€02/9€0Z 9€02/SE0Z GE0Z/7E0Z VEOZ/EEOZ EEOZ/ZEOZ ZE0Z/LE0Z L€0Z/0€0Z 0802/6202 6202/8202 8202/1207 1202/9207 9202/3202 Gz0z Sny Abbildung 22: Entwicklung durchschnittliche Klassengrosse Realschule, maximale Klassen- grosse 22 Seite 29 von 89 KONTEXTPLAN AG Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen (S. 2] Anzahl benötigter Klassen Realschule in Abhängigkeit von der Obergrenze der Klassengrösse n Z Be Aug 2025 2025/2026 2026/2027 2027/2028 2028/2029 2029/2030 2030/2031 2031/2032 2032/2033 2033/2034 2034/2035 2035/2036 2036/2037 2037/2038 2038/2039 2039/2040 2040/2041 2041/2042 2042/2043 2043/2044 2044/2045 — Obergrenze 17 Obergrenze 18 == Obergrenze 19 Obergrenze 20 ===ÜObergrenze 21 === Obergrenze 22 Abbildung 23: Anzahl benötigter Realschulklassen in Abhängigkeit von der Obergrenze der Klassengrösse 2.10.3.Prognose Sekundarschule Aktuell werden in Windisch 8 Sekundarschulklassen geführt. Nach einer kurzen Spitze von 9 Klassen dürfte sich der Bedarf eher bei 7 Klassen und dann bei nur 6 Klassen einpendeln. Bei den 6 Klassen dürften die durch- schnittlichen Klassengrössen aber sehr gross werden, so dass starke Jahrgänge und/oder eine leichte Verschiebung des Verteilschlüssels hin zu einem höheren An- teil der Sekundarschule unmittelbar zu weiteren Klassen führen würde. Langfristig (in rund 20 Jahren) ist dann mit einem Anstieg auf bis zu 9 Klassen zu rechnen. KONTEXTPLAN AG Seite 30 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen (S. 2) Anzahl benötigter Klassen Sekundarschule 9 8 6 Abbildung 24: Entwicklung Klassenbedarf Sekundarschule, maximale Klassengrösse 25 6 6 6 6 6 6 6 7 Il N Ir SO ~ CO CO CO tr ee oc. Oon~nowMWmnst ON — © = G702/7707 7702/E907 E702/7702 2702/1702 1702/0702 0707/6€07 6£02/8E0Z 8E0Z/LE0Z L€02/9€0Z 9€02/SE0Z GE0Z/7E0Z Y€02/€E0Z EEOZ/ZEOZ zE0Z/LEOZ L€02Z/0€02 0807/6207 6202/8202 8202/LZOZ 1202/9202 9202/5207 Gz0z ny Durchschnittliche Klassengrosse aller Klassen Sekundarschule 25.0 20.0 15.0 10.0 5.0 0.0 G702/7702 7702/E702 E702/2707 2702/1702 1702/0702 0702/6€07 6£02/8€0Z 8E0Z/LE0Z LE0Z/9€0Z 9€02/SE0Z GE0Z/7E0Z 7EOZ/EEOZ EE0Z/ZEOZ ZE0Z/LE0Z L€0Z/0€0Z 0802/6202 6202/8202 8202/1202 L202/9207 9202/5207 Gz0z Sny Abbildung 25: Entwicklung durchschnittliche Klassengrösse Sekundarschule, maximale Klas- sengrösse 25 Seite 31 von 89 KONTEXTPLAN AG Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen (S. 2] Anzahl benötigter Klassen Sekundarschule in Abhängigkeit von der Obergrenze der Klassengrösse NRZ DD Wo r ae NN O 0 OC Aug 2025 2025/2026 2026/2027 2027/2028 2028/2029 2029/2030 2030/2031 2031/2032 2032/2033 2033/2034 2034/2035 2035/2036 2036/2037 2037/2038 2038/2039 2039/2040 2040/2041 2041/2042 2042/2043 2043/2044 2044/2045 — Obergrenze 20 Obergrenze 21 === Obergrenze 22 Obergrenze 23 === Obergrenze 24 === Obergrenze 25 Abbildung 26: Anzahl benötigter Sekundarschulklassen in Abhängigkeit von der Obergrenze der Klassengrösse 2.10.4.Prognose Bezirksschule Aktuell werden in Windisch 11 Bezirksschulklassen geführt. Bereits kurzfristig ist mit einem Anstieg auf 12 Klassen zu rechnen, was sich inner- halb des Prognosehorizonts von 20 Jahren nicht mehr ändern dürfte. Langfristig werden die durchschnittlichen Klassengrössen dabei nahe an das kantonal zuläs- sige Maximum ansteigen. Einmal mehr gilt, dass die genaue Klassenzahl stark vom Verteilschlüssel zwischen den drei Schulsträngen abhängen wird. KONTEXTPLAN AG Seite 32 von 89 12 12 12 12 12 12 12 12 12 12 12 12 12 12 12 12 12 12 III] Anzahl benötigter Klassen Bezirksschule Abbildung 27: Entwicklung Klassenbedarf Bezirksschule, maximale Klassengrösse 25 14 12 0 8 6 4 2 0 Gelb = noch zu ergänzen (S. 2) 1 Schulraumplanung Windisch 9702/5902 GY02/7707 7702/€702 E707/7707 2702/1702 1702/0702 070Z/6€02 6£0Z/8E0Z 8E0Z/LE0Z LE0Z/9€0Z 9€0Z/SE0Z GE0Z/7E0Z JEOZ/EEOZ €€02/ZE0Z ZE0Z/LE0Z L€0Z/0€0Z 0€0Z/6Z02 6202/8207 8202/4202 L202/9207 920Z/SZOZ Gz0z bnv Durchschnittliche Klassengrösse aller Klassen Bezirksschule 30.0 25.0 20.0 15.0 10.0 5.0 0.0 9702/3707 G702/7702 7702/E702 E702/7707 2702/1907 1702/0702 0702/6€02 6202/8E02 8E0Z/LEOZ LE02/9E07 9802/5802 GE0Z/7EOZ 7EOZ/EEOZ EEOZ/ZEOZ ZE0Z/LE0Z L€0Z/0€0Z 0802/6202 6202/8207 8202/1202 1202/9202 9202/3202 Gz0z ony Seite 33 von 89 Abbildung 28: Entwicklung durchschnittliche Klassengrösse Bezirksschule, maximale Klassen- grösse 25 KONTEXTPLAN AG Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen (S. 2] Anzahl benötigter Klassen Bezirksschule in Abhängigkeit von der Obergrenze der Klassengrösse vo ro oa. oO HTH nn y 2 2: 00. oo TN nm ST WYO N NS 0 Sh 0 2 2 nm m Mm m 19 {MnND MN. Nr sy sts st st oO oo oo oo oo oO oo Oo co oO co oO oO co oo oO co oo oo © © N NNN NN NN NN NN 0 0 0 0 0 0 NN N m So m m m Te Sl CUS on vo nr oo“. oO “ao yo on 9% EE © o =“ nn an st 3 9a“ 9 9 9 9 2999 mn mn mn mama _xst ss ss st oo oo oo oo oo oo oo oo co oo oo co oo oo co co 5 © oO N NN NN NN 9 9 9 9 NN NNN NN 9 N — Obergrenze 20 Obergrenze 21 Obergrenze 22 Obergrenze 23 === Obergrenze 24 ===Übergrenze 25 Abbildung 29: Anzahl benötigter Bezirksschuleklassen in Abhängigkeit von der Obergrenze der Klassengrösse Fazit Klassenprognose Sekundarstufe - In der Realschule sollten die aktuell geführten 7 Klassen noch mindestens 10 Jahre ausreichen. Kurzfristige Spitzen überschreiten gemäss Prognose die maxi- male Klassengrösse von 22 nur leicht. Anschliessend ist ein Anstieg auf einen Be- darf von 9 Klassen wahrscheinlich - In der Sekundarschule sollten die aktuell geführten 8 Klassen in den nächsten Jahren ausreichen. Eine einmalige kurzfristige Spitze überschreitet gemäss Prog- nose die maximale Klassengrösse von 25 nur minimalst. Bereits in wenigen Jahren dürfte die Anzahl zu führende Klassen zunächst auf 7, dann auf 6 sinken. - In der Bezirksschule zeigt die Prognose einen baldigen Anstieg auf 12 Klassen. - Die genaue Klassenverteilung ist stark vom Verteilschlüssel auf die drei Schulen abhängig. Dieser kann nicht sinnvoll prognostiziert werden (da er einerseits jähr- lich schwankt und andererseits keine Prognose hinsichtlich Tendenzen abgegeben werden kann). KONTEXTPLAN AG Seite 34 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen (S. 2) 2.11. Zusätzliche Sekundarstufenschüler*innen aus Birrhard und Lupfig Die Gemeinde hat eine Anfrage auf Birrhard und Lupfig erhalten, ob eventuell de- ren gesamte Oberstufenschüler*innen übernommen werden könnten. Als Begrün- dung wurde angegeben, dass die beiden Gemeinden selbst über zu wenig Schul- raum verfügen. In diesem Kapitel werden die Auswirkungen auf die Klassenzahlen in Windisch betrachtet. Bislang besuchen aus Lupfig die Bezirksschüler*innen die Sekundarstufe in Win- disch. Aus Birrhard (nicht zu verwechseln mit Birr) besuchen dagegen noch keine Schüler*innen die Schule in Windisch. Hinweis 1: Für Lupfig liegen keine genauen aktuellen Schüler*innenzahlen vor, weswegen Durchschnittswerte auf der Annahme der aktuellen Einwohnerzahl und einer angenommenen Geburtenrate von 0.9% angenommen wurden. Dies kann zu leichten, aber zu keinen «matchentscheidenden» Abweichungen führen. Hier wird eine weitere Schärfung der Prognose empfohlen, sofern die Übernahme der Se- kundar- und Realschüler*innen von Lupfig ernsthaft in Betracht gezogen wird. Hinweis 2: Die folgenden um die Schüler*innen aus Lupfig und Birrhard ergänzten Grafiken zeigen die Prognose, wie wenn der Wechsel noch während des laufenden Schuljahres vollzogen wird. Dies ist selbstredend nicht realistisch, dient aber der Veranschaulichung der Klassenzunahme aufgrund der zusätzlichen Schüler*innen aus den Nachbarsgemeinden. Hinweis 3: Die neue Prognose lässt alle weiteren Annahmen unverändert. In den folgenden Grafiken wird jeweils links die Klassenprognose basierend auf dem aktuellen Einzugsgebiet dargestellt und rechts die Klassenprognose inklusive der Schüler*innen aus Birrhard und Lupfig. Anzahl benötigter Klassen Realschule = OrmK-NWHkK UCI OO © Aug 2025 TT o- 2025/2026 m oO; 2026/2027 2027/2028 2028/2029 2029/2030 2030/2031 2031/2032 a — 2032/2033 2033/2034 2034/2035 2035/2036 —=_ a =O; 2036/2037 2037/2038 A O; 2038/2039 2039/2040 2040/2041 2041/2042 2042/2043 2043/2044 2044/2045 > oO nm > oa Aug 2025 a c- 2025/2026 2026/2027 2027/2028 2028/2029 2029/2030 2030/2031 2031/2032 2032/2033 2033/2034 2034/2035 2035/2036 2036/2037 2037/2038 2038/2039 2039/2040 2040/2041 2041/2042 2042/2043 2043/2044 2044/2045 Abbildung 30: Entwicklung Klassenbedarf Realschule, inkl. Lupfig und Birrhard, maximale Klas- sengrösse 22 KONTEXTPLAN AG 9 9 9 Anzahl benötigter Klassen Realschule 9 9 9 9 Seite 35 von 89 Durchschnittliche Klassengrösse aller Klassen Realschule Durchschnittliche Klassengrösse aller Klassen Realschule Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen (S. 2) wo S¥0Z/7702 r 5702/7702 ovozfrvoe = a 9 GY0Z/770Z 7902 /€702 r TE aaah re 0z/ev0z ut 770Z/€% E702/2702 > €702/2702 2 €702/2702 "| 2702/1702 o 2702/1702 £ 2402/1702 7 CHOC Lyoz/ov02 o 1702/0702 B 1902/0907 + arOal 1702 oO 0702/6602 So 0902/6€07 E 0702/6E07 2 = eae 2 = 2 x 0702/6£02 £ c 9 u 6802/8E02 8E0Z/LEOZ 3° BEOZ/LEOZ a —_ = S gE02/LE0Z 5 © LE0Z/9E0Z ® ~ L€0Z/9€0Z =e L€02/9€02 wd / a 2 L€02/9€02 9£02/SE0Z Qe 9€02/SE02 s PEDRISEDE 3 9 9E0Z/GEOZ © a GE02/YE0Z B I GEOZ/TEOZ ao GEOZ/YEOZ / 5 / a YEOZ/ecoz S x Ge0z/7E0Z TEOZ/EEOZ x» TEOZ/EEOZ :o L N 7E0Z/EE0Z ra pn BI = EEOZ/ZEOZ oO 2 ~ eeoz/ze0z L So EEOZ/ZEOT = = 2 | 2 EEOZ/ZEOZ Mm a E a ZEOZ/LEOZ Ba Z€02/LE0z So zeoz/1e02 = a D 5 (2 Z€02/1€02 as) e x 3 Le0z/oe t= 3 LE0Z/0E0Z = 2 oO L€0Z/0€0z & F ocneiezee 2 = 9 LE02/0E02 0£02/6202 on S o 0602/6200 = a — g Q 0E02/6202 6202/8202 a Eo 6202/8202 = ezne/ize2 zZ a 6202/8202 gzoz/Lz0z I = 9 = 2 8202/1202 1202/9202 > [ OO 5 RER er 2 1202/9202 re o czoe/ezoz 8 5 gas 5 "Ves 920z/s20z = 8 9zoz/szoz 2 szoz by £ a van 6 wo > 7) —— EEE n gzoz ny L L szoz6ny ch nn 2 gzoz bny = os - =) — — ST © =< © (J _ oO fad X ep) = w S70z/7702 -= © x rom [ # © sree a S ne rn | — : _ vi © eo yrozievoz = yoziennz :D 702/77 702/E702 D OC mmm €702/2702 9 -C D = 7702/€702 coozizvae = O 2 evoz/7v0z © 7 7 @ 0 mn 2702/1702 (- 2 zyoz/sımz 0 = €702/2702 oO 1%) eroz/ıy0z a 0 mn 1702/0702 oO 2 © = c0Z/ L702 ozone © = 3 Lvoz/ovoz © 7 = = Se —— (0702/5002 > B =< 2 9 1702/0702 0902/6€02 2 x 3 ov0z/6e0z 5 = S © $ 5.8 0702/6E07 c 9 0 mmm 6002/8602 op 3 6e0z/se02 5 a 6£02/8E07 vo i. va - LL uo 6£02/8E07 = g O mmm 9.02/L£02 “C S geoz/Le0z = EL gez LE I E © a = ES 8£0Z/LE0Z Rz = 3 sn [£02/9£02 8 1802/90 Eg Son ieszsocez — N = ” m 2 = 4 SEEN e S e © 9£02/SE0Z c 5 9802/GE02 20 5 ovoziecar gez 5 N B jo ee SEOZ/VEOZ 12 o se 2 @ 9 GEDZ/VEDZ {0} & © no : zZ - —— & reoc/eeoe 2 5 un 3 0 - p ven = 8 omen oD 5 |S YEDZ/EEOZ EEOZ/ZEOZ = 70 a ~ —— 0072/7007 o 2 =. ® i=) x EEOZ/ZEOZ Z£02/LE0Z Se 3 Sm Z£02/l602 § 4 zer /Ei 5 u oon ZEOZ/LEOZ Yo 5 zZ S Leoz/oeır = 2 sn LE0Z/0E02 OY 3 ~ — 1027/0602 -S x Ox 28 LEOZ/OEOZ = _ = o S = ~ ocoz/ezoz BW = o mmm 0602/6200 = 5 um = u sH 0602/6202 Ex N eu = sur € SC < 6202/8207 Lo & = ms 6202/8202 ||| Dr = azozjuzoe wie < N 6202/8207 z0z/L202 ©: E © zu SS 9 5 03 z t 8202/1202 oD N. 1202/9202 = TAAL IAA ‘2 $ oae0t E = 1202/9207 Dx 2a 5 gas ES sco Ov car - —— SZ0Zony — 0 =e 7 $202 ny 5 TT To) n at o o o o o o fe} o 2 Au oO oO o o o o o£ iS S S wo So to on mnwonywnan-o aX = 1 u —4 aid o J Fahrgut\\\"\\raubsiloo AE VA HEV al \ Bezirksschule 11Bez we we imme eet ‚ Dohlenzelg 12Prim wa 4 (Erweiterung auf 15Prim) ; \ Sekundar- und [7 Realschule 8Sek, 7Real alchmoos 1KiGa >>> \s ~ (Waldkindergarten] u ee (Mead CS Nr. Uberbauung 1 Stadtraum Bahnhof Windisch 2 Wohnbaugenossenschaft Reutenenstrasse 3 Rüttene (Dreieck) 4 Gestaltungsplan Bachmatt 5 Areal EMK 6 Restliche Innenentwicklung Klosterzelg und Rütenen 7 Sommerau 8 Kirchenfeld 9 Via Romana 10 Arealüberbauung Zürcherstrasse 11 Bergstrasse, Bauernhausüberbauung 12 Bergstrasse, Berg 2 13 Winkel 14 Parzelle 246 KONTEXTPLAN AG Seite 38 von 89 KiGa Klosterzelg Gelb = noch zu ergänzen (S. 2) Doppelkindergarten Klosterzelg voraussicht- lich knapp ausreichend Schulraumplanung Windisch G702/9707 7702/E902 ErOZ/ZYOT 2702/19707 1702/0707 0702/6€07 6€02/8E0Z 8E02/LEOZ LEOZ/IEOZ 9€02/SE0Z GE02/7E07 TEOZ/EEOT EEOZ/ZEOZ TE0Z/LEOZ L1E02/0E02 0602/6202 6202/8202 8202/4202 LZ02/97Z0Z 9202/5207 202 Sny KiGa Unterdorf 8 7 6 5 4 3 2 ner Klasse im KiGa Unter- dorf. gen für das Einzugsgebiet Aktuell 25 Kindern in ei- Einzelkindergarten lang- fristig vermutlich nicht ausreichend, ein Doppel- kindergarten wäre hinge- auch zukünftig eher zu gross. S70Z/7702 7702/€70Z €702/Z 702 2702/1702 1702/0702 0702/6€07 6£02/8E0Z 8E02/LEOZ LE02/9E0Z 9€02/SE0Z GEOZ/TEOZ VEOZ/EEOZ EE0Z/ZEOZ zE0Z/LEOZ LE0Z/0E0Z 0602/6202 6202/8202 8202/L207 1202/9207 9202/5202 Gz0z ony KiGa Wallweg 12 10 6 4 Einzelkindergarten Wall- weg kann die zusatzli- chen Kinder der Neubau- ten im Einzugsgebiet vorubergehend vermut- lich nicht vollstandig auf- nehmen. Langfristig dürfte der 702/702 7702/€70Z €702/Z70Z 2702/1707 1702/0707 0702/6€0Z 6£02/8E07 8E02/LEOZ LE02/9E0Z 9€02/SE0Z GE0Z/7E0Z 7€0Z/EE07 €£02/ZE0Z Z€02/LE0Z L€02/0E0Z 0802/6207 6202/8207 8202/L207 1202/9202 9202/5207 Gz0z bny Einzelkindergarten hin- gegen (knapp) ausrei- chen. KiGa Dohlenzelg wow. ec 0 Dohlenzelg voraussicht- Doppelkindergarten lich ausreichend. G70Z/770Z 770Z/€90Z €70Z/Z70Z 2702/1707 1702/0702 0702/6€07 6£02/8E0Z 8E0Z/LE0Z LE0Z/9E0Z 9€02/SE0Z gE0Z/YEOZ 7EOZ/EEOZ EEOZ/ZEOZ zE0Z/LEOZ LE0Z/0E0Z 0E02/6202 6202/8207 8202/1202 1202/9202 9202/5207 szo0z Öny Seite 39 von 89 KONTEXTPLAN AG Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen (S. 2] Arealentwicklung «Im KiGa Im Winkel Winkel» mit Bedarfzuei- 70 genem Doppelkindergar- ten. 90 40 Langfristig könnten die 30 Kinder des eingemieteten 20 KiGas Kornfeld zusätz- 10 lich dorthin wechseln. Aug 2025 2025/2026 2026/2027 2027/2028 2028/2029 2029/2030 2030/2031 2031/2032 2032/2033 2033/2034 2034/2035 2035/2036 2036/2037 2037/2038 2038/2039 2039/2040 2040/2041 2041/2042 2042/2043 2043/2044 2044/2045 Fazit Standorte Kindergarten Die Klassenprognose ergibt für den Kindergarten einen Anstieg von Aktuell 8 auf langfristig 9 bis 10 Kindergartenklassen. Bei der Betrachtung der einzelnen Stand- orte wird deutlich, dass es sich zumindest um 10 Kindergartenklassen handeln muss: Die Kindergärten Unterdorf und Wallweg müssten gemeinsam um eine Klasse er- gänzt werden (wobei ein gemeinsames Einzugsgebiet für Kindergartenkinder ei- gentlich zu gross ist, zumal die dazwischenliegende Dorfstrasse ein starkes Gefälle auf dem Schulweg aufweist). Für die Arealentwicklung «Im Winkel» bieten sich ein bis zwei weitere Kindergar- tenklassen an - entweder eine Klasse und die Mitnutzung des Kindergartens Korn- feld, oder zwei neue Klassen und die (langfristige Auflösung des Kindergartens Kornfeld. 6 Einzeljahrgangsklassen Rütenen im Primarschulhaus Rü- 30 tenen voraussichtlich 25 dauerhaft ausreichend. 20 15 10 5 0 ın ne] ~ oo oa oO -_- N ie] t w Oo m oo Co oO - N oO sw wo SSSgsssSssgsgssggssgsgsssggs r>mSsSSSSESESSSSSESESESSS Z28S8S8S88H8H288R8R8H8R8R8R8RR8 888 N N N N N N N N N N N N N N N N N N N N Oo Oo > — Primarschulhaus Dorf für Wachstum im Einzugsge- * biet vermutlich nicht aus- reichend. 30 Aug 2025 2025/2026 2026/2027 2027/2028 2028/2029 2029/2030 2030/2031 2031/2032 2032/2033 2033/2034 2034/2035 2035/2036 2036/2037 2037/2038 2038/2039 2039/2040 2040/2041 2041/2042 2042/2043 2043/2044 2044/2045 KONTEXTPLAN AG Seite 40 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen (S. 2] Primarschulhaus Dohlen- zelg langfristig voraus- sichtlich mit Bedarf zu 6 weiteren Klassen. Dies sind 3 mehr als im Neubau des Schulhauses Dohlenzelg vorhanden sind. Uber den Prognosehori- zont hinaus ist aber gut denkbar, dass die Anzahl wieder abnimmt. 120 Fazit Standorte Primarschule Am Standort Rütenen besteht rein hinsichtlich der Wachstumsprognose vermut- lich kein Handlungsbedarf. Der Standort Dorf dürfte zumindest temporär an den Anschlag kommen. Der Hauptdruck liegt auf dem Standort Dohlenzelg - primär bedingt durch die Arealentwicklung im Winkel ist aus heutiger Sicht anzunehmen, Dohlenzelg Aug 2025 2025/2026 2026/2027 2027/2028 2028/2029 2029/2030 2030/2031 2031/2032 2032/2033 2033/2034 2034/2035 2035/2036 2036/2037 2037/2038 2038/2039 2039/2040 2040/2041 2041/2042 2042/2043 2043/2044 2044/2045 dass die 6 zusätzlich benötigten Klassen hier am richtigen Ort wären. Die Sekundarstufe istin Windisch in allen drei Schulsträngen (Bezirks-, Sekundar- und Real- schule) auf einen Stand- ort konzentriert. Die Kur- ven, welche die Auswirkungen der Wohn- bautätigkeit veranschauli- chen, verlaufen entspre- chend alle parallel. Wichtig erscheint der Hinweis, dass hier der An- stieg der Schüler*innen- zahlen mit dem Ende des Prognosehorizonts von 20 Jahren noch nicht ab- geschlossen sein dürfte, da in Neubaugebiete überwiegend Familien mit (sehr) jungen Kindern ziehen, die erst (viele) Jahre später die Sekun- darstufe besuchen. Vor al- lem die Auswirkungen der grossen Arealent- wicklung «Im Winkel» dürften sich damit erst nach dem KONTEXTPLAN AG 40 35 30 25 20 15 10 Aug 2025 2025/2026 2026/2027 Aug 2025 2025/2026 2026/2027 2027/2028 2028/2029 2029/2030 2030/2031 2027/2028 2028/2029 2029/2030 2030/2031 Bezirksschule 2031/2032 2032/2033 2033/2034 Sekundarschule 2031/2032 2032/2033 2033/2034 2034/2035 2035/2036 2036/2037 2037/2038 2038/2039 2039/2040 2040/2041 2034/2035 2035/2036 2036/2037 2037/2038 2038/2039 2039/2040 2040/2041 2041/2042 2042/2043 2043/2044 2044/2045 2041/2042 2042/2043 2043/2044 2044/2045 Seite 41 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen (S. 2) Prognosehorizont stark Realschule auf die Sekundarstufe 30 auswirken. 25 20 Aug 2025 2025/2026 2026/2027 2027/2028 2028/2029 2029/2030 2030/2031 2031/2032 2032/2033 2033/2034 2034/2035 2035/2036 2036/2037 2037/2038 2038/2039 2039/2040 2040/2041 2041/2042 2042/2043 2043/2044 2044/2045 2.13. Auswirkungen Geburtenrate Die Entwicklung der Geburtenrate kann einen starken Effekt auf die Klassenprog- nose haben. Samtliche Grafiken und Zahlen wurden mit der Annahme erstellt, dass die Geburtenrate im Prognosehorizont der kommenden 20 Jahre ungefahr gleich hoch bleibt wie im Durchschnitt der vergangenen 10 Jahre. Wie bereits ausgeführt wurde, ist dies keinesfalls in Stein gemeisselt und vor allem ein weiterer Rückgang ist durchaus denkbar. Die Tabellen zeigen die deutlichen Auswirkungen, welche unterschiedliche Gebur- tenraten bringen. Die aktuelle Geburtenrate von 0.93% ist dabei mittig dargestellt. (Aktuellen bestehen: Kindergarten 8 Klassen, Primarschule 25 Klassen, Sekundar- stufe 26 Klassen) In 10 Jahren (2035/2036) In 20 Jahren (2045/2046) 0.83 8 24 24 56 0.83 8 28 27 63 0.93 9 27 24 60 0.93 9 31 27 67 1.03 10 29 24 63 1.03 10 34 30 74 1.13 11 29 24 64 1.13 11 36 30 77 Die Betrachtung der Auswirkungen der Geburtenrate sttitzen sich auf 100% Wohn- bautatigkeit, fiir KiGa und Primarschule auf angestrebte durchschnittliche Klassen- grössen von 22, für die Realschule für maximale Klassengrössen von 22 und für die Sekundar- und die Bezirksschule für maximale Klassengrössen von 25. Für die Nachbarsgemeinden wurden keine Anpassungen in der Geburtenrate simu- liert. Tatsächlich können bei tiefen Geburtenraten die Klassenzahlen in der Sekun- darstufe damit etwas tiefer und bei hohen Geburtenraten etwas höher ausfallen. Alle Werte verstehen sich in diesen Tabellen ohne die Einführungsklasse. 2.13.1.Tagesstruktur Die Bevölkerungsstruktur von Windisch lässt auf eine anhaltend hohe Nachfrage nach Tagesstrukturen schliessen. Die überdurchschnittlich starke Präsenz der Ur- banen Avantgarde ist deutlich über dem regionalen Durchschnitt und weist auf ei- nen hohen Anteil berufstätiger, bildungsaffiner Haushalte hin, die qualitativ KONTEXTPLAN AG Seite 42 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen (S. 2] hochwertige Betreuungsangebote erwarten. Ahnliches gilt fiir die Bildungsorien- tierte Oberschicht und die Etablierte Alternative, in denen Tagesbetreuung als selbstverstandlicher Teil der Bildungsbiografie gilt. Gleichzeitig erfordert die soziale Durchmischung der Gemeinde ein niederschwel- liges und finanziell zugangliches Angebot, das auch preissensitiveren Haushalten wie etwa den Landlich Traditionellen oder den Modernen Arbeitern offensteht. Nachfragerseg mente 2023 Gemeinde Windisch MS-Region Haushalte Verteilung FPRE-Region Schweiz 1 Landlich Traditionelle 484 13.8% 15.9% 10.8% 12.6% 2 Moderne Arbeiter 352 10.0% 11.6% 9.1% 10.6% 3 Improvisierte Alternative 368 10.5% 9.1% 11.1% 11.8% 4 Klassischer Mittelstand 332 9.5% 14.0% 9.2% 10.2% 5 Aufgeschlossene Mitte 342 9.7% 12.4% 10.2% 10.9% 6 Etablierte Alternative 370 10.6% 10.4% 11.3% 10.7% 7 Burgerliche Oberschicht 295 8.4% 8.4% 7.7% 7.1% 8 Bildungsorientierte Oberschicht 320 9.1% 7.1% 10.1% 8.4% 9 Urbane Avantgarde 646 18.4% 11.1% 20.4% 17.7% Total 3’509 100.0% 100.0% 100.0% 100.0% Abbildung 36: Nachfragesegmente Gemeinde Windisch (Quelle: FPRE] Erklarung der dargestellten Nachfragersegmente 2023: Dargestellt wird, wie gross die Anteile der Nachfragersegmente von Windisch im Vergleich zum schweizwei- ten Durchschnitt sind. Die Nachfragersegmente 1 bis 3 zahlen zur Unterschicht, die Nachfragersegmente 4 bis 6 zur Mittelschicht und die Nachfragersegmente 7 bis 9 zur Oberschicht. Je sozialer Schicht wird zudem unterschieden, ob traditio- nell-burgerliche Lebensstile (1, 4 und 7), moderne Lebensstile (2, 5 und 8) oder progressiv-alternative Lebensstile (3, 6 und 9) verfolgt werden. Der gesellschaftliche Wandel hin zu immer mehr Haushalten mit progressiven Le- bensstilen (Improvisierte Alternative, Etablierte Alternative, Urbane Avantgarde) findet in allen sozialen Schichten und in allen Haushaltsformen, also auch bei Fa- milien statt. Die nachfolgenden Grafiken zeigen, dass auch die Windisch in diesem Wandel steht. Die jeweils hellen Linien stehen für die progressiven Lebensstile, deren Zu- nahme erkennbar ist, vor allem die Urbane Avantgarde erfährt in den letzten Jah- ren einen starken Zuwachs. Diese Haushalte sind sehr viel häufiger dadurch ge- prägt, dass beide Elternteile arbeiten und Betreuungsangebote für die Kinder eine viel grössere Rolle spielen. Es muss also davon ausgegangen werden, dass der Be- darfan Tagesstrukturen im Prognosehorizont deutlich zunimmt. KONTEXTPLAN AG Seite 43 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen (S. 2) Nachfragersegmente 1990 - 2023, Gemeinde Windisch Unterschicht Mittelschicht Oberschicht 30% 25% N 20% u u N WA 10% N— >>; Z 5% Br 0% 1990 2000 2023 1990 2000 2023 1990 2000 2023 —— 1 Ländlich Traditionelle —— 4 Klassischer Mittelstand ——7 Bürgerliche Oberschicht —— 2 Moderne Arbeiter ~~ 5 Aufgeschlossene Mitte ——— 8 Bildungsorientierte Oberschicht ~~ 3 Improvisierte Alternative 6 Etablierte Alternative ——9 Urbane Avantgarde Abbildung 37: Entwicklung Nachfragesegmente Gemeinde Windisch (Quelle: FPRE) KONTEXTPLAN AG Seite 44 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) 3. Schulbetrieb Gemäss Schulgesetz (Stand 01.05.2025) §§ 52 und 53 obliegen die Planung, Gestal- tung, Realisierung und Finanzierung von Schulraumen, Schulbauten sowie Sport- und Spielanlagen den Gemeinden. Der Unterricht richtet sich nach den Zielen des Lehrplans 21. Dessen Umsetzung setzt entsprechende räumliche Voraussetzungen voraus. Die Gemeinden sind für Bau, Unterhalt und Ausstattung von Schulräumen, Turn- und Spielplätzen sowie für Mobiliar und Lehrmittel verantwortlich ($ 53 Schulge- setz). Das Departement BKS erlässt hierzu keine eigenen detaillierten Vorschrif- ten. Zu berücksichtigen sind jedoch die übergeordneten rechtlichen Anforderun- gen, insbesondere Bundesgesetze sowie einschlägige Normen. Die Planungshinweise orientieren sich an gesellschaftlichen Entwicklungen, bil- dungspolitischen Zielen und neuen pädagogischen Erkenntnissen. Grundlage je- der Schulraumplanung bilden eine Standortbestimmung, eine Bedarfsanalyse so- wie die Prüfung von Mehrfachnutzungen oder Kooperationen mit anderen Gemeinden. Ergänzende Beispiele und Empfehlungen zur Raumgestaltung finden sich in weiterführenden Fachgrundlagen und Handreichungen. Die Primarschule und die Kindergärten sind organisatorisch zusammengefasst. Kindergarten Zur Führung eines Kindergartens sind mindestens 7 Schülerinnen und Schüler er- forderlich. Kinder, die am Stichtag 31. Juli 4 Jahre alt sind, werden im August ein- geschult. Der Kindergarten dauert in der Regel 2 Jahre. Primarschule Die Primarschule dauert in der Regel sechs Jahre. Die Schülerinnen und Schüler werden während dieser Zeit gemeinsam unterrichtet. Während der 5. und 6. Klasse findet das Übertrittsverfahren für den Wechsel von der Primarstufe in die Sekun- darstufe I statt. Oberstufe / Sekundarstufe I Die Sekundarschule und die Realschule sind organisatorisch zusammengefasst. Die Bezirksschule ist organisatorisch als eigener Bereich aufgestellt. Die Ober- stufe baut auf der Primarschule auf. Sie vermittelt eine allgemeine Bildung und vertieft sowie ergänzt die Grundlagen für Urteilsfähigkeit sowie für selbstständi- ges Denken und Handeln. Im Kanton Aargau umfasst sie die Realschule, die Se- kundarschule und die Bezirksschule. Die Realschule vermittelt eine breite Grund- ausbildung und schafft die Voraussetzungen für eine berufliche Ausbildung. Die Sekundarschule vermittelt eine erweiterte Grundausbildung und schafft ebenfalls die Voraussetzungen für eine berufliche Ausbildung. Die Bezirksschule schafft durch eine umfassende Grundausbildung die Voraussetzungen für den Eintritt in die Mittelschulen und für eine berufliche Ausbildung. KONTEXTPLAN AG Seite 45 von 89 Schulraumplanung Windisch v4 Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) 3.1. Angebote 3.1.1. Regelunterricht Kindergarten Der Kindergarten fördert die Wahrnehmungs-, Ausdrucks- und Gemeinschaftsfä- higkeit der Kinder und schafft die Voraussetzungen für das schulische Lernen. Im Vordergrund stehen spielbasierte und erfahrungsorientierte Lernformen, die eine ganzheitliche Entwicklung der Kinder unterstützen. Der Unterricht findet in fest zugeteilten Kindergartenräumen statt. Für Kleingrup- penarbeit, Förderangebote sowie zurückgezogenes Spiel stehen Gruppenräume oder Nischen zur Verfügung. Ein grosszügiger, zugänglicher Aussenbereich er- gänzt den Innenraum als wichtiger Lern- und Bewegungsort. Primarschule Die Grundkompetenzen in Deutsch, Fremdsprachen, Mathematik und Naturwis- senschaften sowie die Fächer Natur-Mensch-Umwelt, Musik, Gestalten und Sport werden im Klassenverband vermittelt. Der Regelunterricht findet in fest zugeteilten Klassenräumen statt. Für textiles, bildnerisches und technisches Gestalten stehen Fachräume zur Verfügung; der Sportunterricht erfolgt in der Sporthalle, der Schwimmunterricht im Schwimm- bad Heumatten. Medien und Informatik werden mit mobilen Geräten im Klassen- raum unterrichtet. Musik wird im Musikzimmer oder im Rahmen von Schulpro- jekten in der Aula unterrichtet. Oberstufe Der Regelunterricht erfolgt in fest zugeteilten Klassen- bzw. Abteilungsräumen, wobei die Unterrichtsfächer zunehmend von Fachlehrpersonen erteilt werden. Für den Fachbereich Natur und Technik steht ein eigener Fachraum mit Laboraus- stattung und Sammlungsraum zur Verfügung. Textiles und Technisches Gestalten sowie Wirtschaft, Arbeit, Haushalt werden in spezialisierten Fachräumen mit ent- sprechender Infrastruktur unterrichtet. Der Sportunterricht findet in der Sport- halle statt. Medien und Informatik werden mit mobilen Geräten im Klassenraum unterrichtet. Die Aula steht für Schulprojekte, Präsentationen und gemeinschaft- liche Anlässe zur Verfügung. 3.1.2. Förderung Deutsch als Zweitsprache (DaZ) Deutsch als Zweitsprache (DaZ) unterstützt Schülerinnen und Schüler ohne deut- sche Erstsprache dabei, dem Unterricht zu folgen und sprachliche Rückstände schnell aufzuholen. Logopädie Die Logopädie umfasst die Abklärung, Therapie und Beratung von Kindern und Jugendlichen mit Störungen der gesprochenen und geschriebenen Sprache sowie der Stimme. Anrecht auf logopädische Therapie haben Kinder ab Kindergarten- eintritt bis zum Ende der Schulzeit. KONTEXTPLAN AG Seite 46 von 89 Schulraumplanung Windisch v4 Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) Heilpädagogik SHP fördern Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen und begleiten ihre schulische und soziale Entwicklung. Sie beraten Lehrpersonen und Eltern, entwickeln Fördermassnahmen und unterstützen die Schulleitung im Umgang mit Heterogenität und bei der Schulentwicklung. Ihr Einsatz erfolgt stufenübergrei- fend vom 1. Kindergartenjahr bis zur 6. Klasse. Talenteria (Begabungs- und Begabtenförderung) Schülerinnen und Schüler mit besonderen Stärken und Begabungen werden ge- zielt gefördert. Das Angebot erfolgt als Pull-out. 3.1.3. Aufgabenhilfe Die Aufgabenhilfe ist ein ergänzendes, ausserschulisches Angebot, das Schülerin- nen und Schüler bei der Erledigung von Hausaufgaben unterstützt. Sie wird aus- serhalb des regulären Unterrichts angeboten und nutzt schulische Räumlichkei- ten. 3.1.4. RIK Der Regionale Integrationskurs RIK ist ein Angebot im Rahmen der Aargauer Volksschule. Er bereitet neu in die Schweiz immigrierte Schülerinnen und Schüler auf den Übertritt in die Regelklasse vor. Die Gewichtung der Fächer und die Unter- richtsinhalte richten sich nach den besonderen Bedürfnissen der Zielgruppe. Ei- nen Schwerpunkt bildet der systematische Erwerb von Deutsch als Zweitsprache. Der Übertritt in die Regelklasse erfolgt in der Regel nach spätestens einem Jahr. Im RIK Windisch werden Schülerinnen und Schüler ab der 6. Klasse aufgenommen. 3.1.5. Schulsozialarbeit (SSA) Die Schulsozialarbeit (SSA) Windisch ist seit 2000 an den Schulen verankert und der Abteilung Soziale Dienste unterstellt. Sie deckt den Schulzyklus von der 1. Primarklasse bis zur 3. Oberstufenklasse ab und betreut aktuell rund 1’050 Schü- lerinnen und Schüler an mehreren Standorten. Die SSA bietet Einzel- und Grup- penberatungen an, führt Klasseninterventionen durch und realisiert präventive Bildungsprojekte. 3.1.6. Musikschule Das Angebot der Musikschule richtet sich an Kinder und Jugendliche ab Beginn des Kindergartens bis zum vollendeten 20. Altersjahr mit Wohnsitz in Windisch. Es umfasst Instrumentalunterricht in verschiedenen Fächern. Für Instrumente, die nicht an der Musikschule Windisch angeboten werden, besteht die Möglich- keit, den Unterricht an einer auswärtigen Musikschule zu besuchen. Der Musikunterricht findet dezentral an den bestehenden Schulstandorten statt. Da Poolstunden ein wesentlicher Bestandteil des Unterrichts sind. Die Gemeinde stellt der Musikschule die dafür notwendigen Räumlichkeiten zur Verfügung. Die Musikschule ist ein eigenständiger kommunaler Bereich. Die Gemeinde ist Träge- rin der Musikschule. Die operative Leitung liegt bei der Musikschulleitung. Frühförderangebot Eltern/Kind-Musizieren für Kinder zwischen 1.5 und 4 Jahren sowie Musik und Bewegung für Kindergartenkinder. KONTEXTPLAN AG Seite 47 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) 3.1.7. Heilpädagogische Schule Die Heilpädagogische Schule (HPS) ist am Schulstandort Windisch verortet und richtet sich an Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf. Sie ist orga- nisatorisch und räumlich von der Volksschule Windisch getrennt und nicht Be- standteil der vorliegenden Schulraumplanung. Gleichwohl bestehen punktuelle räumliche Berührungspunkte mit den Volks- schulstandorten. So wird die Schulsozialarbeit auch an der HPS tätig, und heilpä- dagogische Fachpersonen sind stufenübergreifend vom 1. Kindergartenjahr bis zur 6. Klasse im Einsatz. In Windisch übernimmt die Heilpädagogik zudem den Auf- trag der integrativen Förderung, da ein eigenständiges IF-Angebot nicht besteht. 3.1.8. Tagesstruktur Die Tagesstrukturen in Windisch werden durch den Verein Simsala betrieben und umfassen zwei Standorte. Am Standort H2O beim Schulhaus Dohlenzelg werden die Schülerinnen und Schüler der Schulhäuser Dohlenzelg und Rütenen sowie die Kindergartenkinder der Standorte Kornfeld, Dohlenzelg, Klosterzelg und Chalch- moos (Einzugsgebiet Dohlenzelg/Rütenen) betreut. Am Standort Schuelhüsli beim Schulhaus Dorf werden die Kindergartenkinder der Standorte Unterdorf, Wallweg und Chalchmoos (Einzugsgebiet Schulhaus Dorf) betreut. Das Angebot richtet sich an Kinder bis zum Ende des Primarschulalters. Oberstufenschülerin- nen und -schüler können das Mittagessen über die Tagesstrukturen beziehen und im Aufenthaltsraum des Bezirksschulhauses einnehmen, eine Betreuung ist für sie jedoch nicht vorgesehen. 3.1.9. Bibliothek Die Gemeinde- und Schulbibliothek Windisch an der Dohlenzelgstrasse 24a ist eine kombinierte Einrichtung, die sowohl die Gemeindebevölkerung als auch alle Schülerinnen und Schüler der Volksschule Windisch bedient. Seit der Zusammen- legung von Gemeinde- und Schulbibliothek im Jahr 2005 werden an einem einzi- gen Standort zahlreiche Synergien genutzt. KONTEXTPLAN AG Seite 48 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) 3.2. Raumbereiche Nachfolgend sind Schulnutzungen in Raumbereiche / Cluster eingeteilt. Schule/Unterricht Klassenzimmer, Gruppenraum, Textiles-, Techni- sches-, und Bildnerisches Gestalten, Musik, Informa- tik, Garderobe, Material Forderung Logopädie, IF-Förderung, Garderobe, DaZ, Psychomo- torik, Begabtenforderung, Schulsozialarbeit (SSA] Sport / Mehrzweckhalle Sporthalle, Garderoben, Duschen, Gerateraum, Ku- che, Bühne, Lager Diverse Nutzungen Aula, Bibliothek, Mediathek, Musiksaal, Lager, Garde- robe Tagesstruktur Aufenthaltsraum, Essraum, Ruheraum, Küche, Lager, Büro, Zähneputzen/Waschen, WC Lehrpersonen/Verwal- Büro Schulleitung, Arbeitsplätze LP, Pausenraum LP, tung Naharchiv, Kopieren/Drucken, Garderobe LP, Büro Sekretariat Hausdienst Loge Hauswart, Garderobe Personal, Putzräume, Werkstatt, Lager Reinigung, Lager Mobiliar, Entsor- gung, Betriebsfahrzeuge Nebennutzungen, Funkti- ons- und Verkehrsflächen Toiletten SuS, Toiletten LP, Duschen LP, Zivilschutz- räume, Technik/Heizung Ausserschulische Nutzungen Regionale Jugendarbeit, Vereine, Divers Aussenraum Pausenplätze, Grünflächen, Parkplätze KONTEXTPLAN AG Tabelle 1: Nutzungseinteilung nach Raumbereichen / Cluster Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) 4. IST-SOLL-Raumanalyse Mittels einer Begehung, einem Workshop sowie bilateralen Abklärungen mit den Nutzenden wurden die Gebäude und Raumbereiche einer IST-SOLL-Analyse un- terzogen. Ziel der Analyse ist es, die räumlichen Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer festzuhalten, daraus den Raumbedarf abzuleiten und Lösungsansätze für die Nutzungsverteilungen zu gewinnen. Dabei werden auch mögliche Synergien berücksichtigt. 4.1. Übersicht Schulanlagen Die nachfolgenden Situationspläne zeigen die Schulareale und Kindergartenstand- orte der Gemeinde Windisch, die in dieser Studie betrachtet werden. Dies sind die drei Schulareale Dohlenzelg / Chapf, Rütenen und Dorf sowie die dezentralen Kin- dergartenstandorte: Klosterzelg, Kornfeld, Wallweg und Unterdorf. Die Situationspläne zeigen die heute vorhandenen Schulanlagen. Die Schulraum- planung richtet sich ab Schuljahr 2026/27. Bauten im Umbau- oder in der Fertig- stellung, werden im SOLL-Zustand betrachtet. Das Schulhaus, die Turnhalle und der Pavillon Dohlenzelg werden abgerissen, der Kindergarten Dohlenzelg aufgehoben (Leerstand) und durch den Neubau Schulhaus Dohlenzelg ersetzt. KONTEXTPLAN AG Seite 50 von 89 Schulraumplanung Windisch v4 Gelb = noch zu ergänzen (S. 2) Abbildung 38: Areal Dohlenzelg / Chapf Auf dem Areal Dohlenzelg / Chapf befinden sich das Bezirksschulhaus mit der Ta- gesstruktur, das Schulhaus Chapf der Sekundar- und Realschule, die Turnhalle Chapf, die Bibliothek mit dem Singsaal (Schulverwaltung, wird in der Schulraum- planung nicht berücksichtigt), der Neubau Dohlenzelg mit der Primarschule, dem Kindergarten und der Turnhalle Dohlenzelg. KONTEXTPLAN AG Seite 51 von 89 Schulraumplanung Windisch v4 Gelb = noch zu ergänzen (S. 2] Schulhaus Rütenen % Ss \ 2" %, \\, AN Abbildung 39: Schulhaus Rütenen Das Primarschulhaus Rütenen befindet sich auf einem separaten Areal. Es ist in Gehdistanz zum Areal Dohlenzelg / Chapf, wo auch Schul- und Sportunterricht der Schüler*innen des Schulhaus Rütenen stattfinden. bei der Kirche (Schuelhüsli) PER. -. D BR ig Abbildung 40: Areal Dorf Das Areal Dorf umfasst das Primarschulhaus Dorf, die Mehrzweckhalle Dorf sowie das Alte Schulhaus bei der Kirche (Schuelhüsli), das mehrheitlich die Tagesstruk- tur sowie ein Raum der Schulnutzung beherbergt. KONTEXTPLAN AG Seite 52 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen (S. 2] Abbildung 41: Kindergarten Klosterzelg, Kornfeld, Wallweg und Unterdorf Die Kindergarten: Klosterzelg, Kornfeld, Wallweg und Unterdorf sind dezentral in Windisch verteilt und verfügen jeweils über ein eigenes Areal. Der Kindergarten Kornfeld ist dabei im Erdgeschoss eines Wohngebäudes einer Genossenschaft ein- gemietet und nicht im Besitz der Gemeinde. 4.2. IST-SOLL Nutzungsanalyse 4.2.1. Anforderungen und Bedürfnisse nach Nutzung Musikschule Poolstunden sind ein wesentlicher Bestandteil des Unterrichts sind, soll der Un- terricht dezentral an den bestehenden Schulstandorten stattfinden. Eine Konzent- ration an einem einzigen Standort ist nicht zielführend. Tagesstruktur Das Angebot der Tagesstrukturen richtet sich ausschliesslich an Kindergarten und Primarschule (1. bis 6. Klasse). Für die Oberstufe werden keine Tagesstrukturen angeboten. Die Raumgliederung im H2O im Bezirksschulhaus könnte optimiert werden. Bibliothek Der gemeinsame Standort von Gemeinde- und Schulbibliothek ist betrieblich sinnvoll, da dadurch ein attraktiver Medienbestand, bibliothekspädagogische An- gebote und eine wirtschaftliche Nutzung ohne Mehrfachhaltungen an einzelnen Schulhäusern ermöglicht werden. Der heutige Standort ist grundsätzlich geeignet, räumlich jedoch klar zu klein, weshalb mittelfristig eine Erweiterung zu prüfen ist. Raumbuchung und Raumverwaltung Zur Optimierung der Raumauslastung ist ein Buchungssystem anzustreben. Die Zuständigkeiten werden klar aufgeteilt: Die Schulverwaltung und Schulleitung sind für die schulischen Räumlichkeiten zuständig, die Gemeinde für übrige, nicht- schulische Nutzungen. KONTEXTPLAN AG Seite 53 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) Schulsozialarbeit Die Schulsozialarbeit soll niederschwellig, schulnah und standortbezogen erreich- bar sein. Dafür ist pro Standort mindestens ein fest zugeordneter, zweckdienlich eingerichteter Beratungsraum erforderlich. Heute stehen solche Räume nur im Schulhaus Chapf und im Neubau Dohlenzelg zur Verfügung, während an den übri- gen Standorten situativ Zimmer synergetisch genutzt werden. Synergien mit an- deren Nutzungen, insbesondere mit Heilpädagogik oder DaZ, sind grundsätzlich möglich, setzen jedoch voraus, dass die Räume auch für vertrauliche Beratungsge- spräche geeignet und entsprechend eingerichtet sind. Offene Jugendarbeit In der Gemeinde Windisch besteht insgesamt ein erhöhter Bedarf an Angeboten für Jugendliche. Im Vergleich zu anderen Altersgruppen werden die Förderung und Begleitung der Jugend als ausbaufähig beurteilt. Eine Stärkung der Jugendarbeit ist daher aus gesellschaftlicher Sicht angezeigt. Protokollauszug des Gemeinderates Windisch 8. Sitzung vom 30. März 2026: Der Jugendtreff wird zukünftig (wieder) im ehemaligen Schützenhaus unterge- bracht. Der Standort ist in der Nähe des Schulareals Dohlenzelg / Chapf und be- sonders gut für die Oberstufenschüler*innen erreichbar, zudem geografisch güns- tig zwischen den Gemeinden Windisch und Hausen gelegen. Der Standort in der Mehrzweckhalle Dorf wird ergänzend weitergeführt, da es das Angebot so erwei- tert wird und zwei Standorte als zielführend erachtet werden. Das Schützenhaus befindet neben dem neu eingezonten Areal «Winkel». Zukünftig könnte daher ein Nutzungskonflikt entstehen, weshalb für den Jugendtreff wiede- rum ein anderer Standort gesucht werden müsste. Förderangebote Die Logopädie könnte auch extern untergebracht sein. Nach Fertigstellung des Neubaus Dohlenzelg, ist sie dort untergebracht. Die Heilpädagogik soll an allen Schulhäusern präsent sein und benötigt je Standort einen dedizierten Raum. Das Angebot Deutsch als Zweitsprache soll ebenfalls an allen Schulhäusern verfügbar sein und kann in regulären Klassenzimmern stattfinden. Eine integrative Förde- rung als eigenständiges Angebot besteht in Windisch nicht, dieser Auftrag wird durch die Heilpädagogik wahrgenommen. Wo sinnvoll, können Heilpädagogik, DAZ und Schulsozialarbeit ihren Raumbedarf gemeinsam decken. Abgesehen vom Neubau Dohlenzelg, braucht es in allen Schulgebäuden und Kindergärten, wenn möglich, mehr Räume für die Förderung. Aussenraume Die Aussenraume sollen funktional und qualitativ hochwertig, jedoch nicht tiber- gestaltet sein. Die Partizipation der Schülerinnen und Schüler bei der Gestaltung istausdrücklich erwünscht, da sie die Identifikation mit dem Schulraum stärkt und Eigenverantwortung fördert. 4.2.2. Gebäudespezifische Anforderungen und Bedürfnisse Ergänzend zu den vorstehenden nutzungsbezogenen Feststellungen wurde im Rahmen der Begehungen vom 27. November 2025 und 7. Januar 2026 eine gebäu- despezifische Beurteilung vorgenommen (Beilage BLO8 Begehungsprotokoll). Die nachfolgenden Abschnitte fassen die wesentlichen räumlichen Mängel pro Standort zusammen. KONTEXTPLAN AG Seite 54 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) Oberstufe Bezirksschulhaus Räumlich ist das grösste Defizit bei den Gruppenräumen und Nischen festzustel- len: Lediglich drei kleine Nischen stehen für Gruppenarbeiten zur Verfügung. Das Atrium wird als Ausweichfläche für Gruppen- und Aula Nutzung beigezogen, ist jedoch aufgrund erheblicher Akustikprobleme und Brandschutzthemen nur ein- geschränkt brauchbar. Der Mehrzweckraum dient gleichzeitig als Aufenthalts- raum, Essraum und Gruppenraum, eine Raumunterteilung fehlt ebenso wie eine Mikrowellenausstattung. Die SLK wünscht einen exklusiven Konferenzraum, ak- tuell finden SLK-Konferenzen im SL-Büro statt (Nicht im SOLL-Raumverzeichnis). Im Aussenbereich fehlen ausreichend Veloständer. Für die Musikschule sind weder abschliessbare Instrumentenlager noch ein Büro für die Leitung vorhanden. SeReal, Oberstufe Schulhaus Chapf Im «Neubau» fehlen Gruppenräume, momentan dient das Atrium als Gruppen- raum. Die Schulsozialarbeit ist im Untergeschoss untergebracht, ein Standort der für niederschwellige Beratungsarbeit geeignet, jedoch für Elterngespräche unge- eignet ist. Ein Aufenthaltsraum mit Mikrowellenmöglichkeit für Mittagessen fehlt vollständig. Die Aula wird als Gruppenraum genutzt, Stauraum für Instrumente ist nicht vorhanden. Primarschulhaus Rütenen Es besteht Handlungsbedarf bei den Gruppenräumen respektive für die Nutzun- gen wie Förderung und TTG, die darin stattfinden. Das Musikzimmer wird eben- falls als Sitzungszimmer für Lehrpersonen genutzt, was in Ordnung ist. Die Gar- derobe mit Atriumsituation ist räumlich gut gelöst und wird für grössere Feiern genutzt. Die Aussenräume wurden kürzlich saniert und befinden sich in gutem Zu- stand. Primarschulhaus Dorf mit Turnhalle Die grossen, hohen Räume sind für heutige Unterrichtsformen nicht ausreichend unterteilbar. Gruppenräume sind kaum vorhanden. Im Untergeschoss sind die Räume für Textiles und Technisches Gestalten feucht, und ein Vorbereitungsraum für Lehrpersonen fehlt. Die Aula bzw. der Mehrzweckraum wird für viele verschie- dene Nutzungen beansprucht und bietet zu wenig Stauraum. Das Lehrpersonen- zimmer funktioniert als Sitzungsraum ungenügend. Im Aussenbereich bestehen Nutzungskonflikte mit dem angrenzenden Friedhofsareal, und Spielgeräte sind kaum vorhanden. Primarschulhaus bei der Kirche Im Dachgeschoss besteht Raumpotenzial, da der Raum wenig ausgelastet ist. Die Tagesstruktur wird im Gebäude betrieben, das Essen angeliefert. Ein Aussenbe- reich ist kaum vorhanden, die Fläche der katholischen Kirche wird mitgenutzt. Kindergarten Klosterzelg Der Kindergarten Klosterzelg weist in mehreren Bereichen Handlungsbedarf auf. Gruppenräume, Lehrpersonenarbeitsplätze und Materiallagerung sind behelfs- mässig in einer kleinen Nische des Materialraums untergebracht. Schullager ste- hen nicht zur Verfügung. Aussenspielgeräte fehlen. Kindergarten Kornfeld Im Kindergarten Kornfeld fehlt ein Gruppenräume. Ein Zwischenboden wäre er- wünscht, um mehr Rückzugsorte und Raumvielfalt für die Kinder zu schaffen. Die Überblickbarkeit des Klassenzimmers könnte verbessert werden. KONTEXTPLAN AG Seite 55 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) Kindergarten Wallweg Im Kindergarten Wallweg fehlt ein Gruppenraum. Die Räume sind für heutige pä- dagogische Anforderungen zu klein, Schalldammelemente fehlen, und der Aussen- raumbezug ist gering. Kindergarten Unterdorf Die Räume sind für heutige Bedürfnisse grundsätzlich zu klein. Der Gruppenraum befindet sich im Materialraum und die Heilpädagogik wird im Lagerraum durch- geführt. 4.3. IST-Flachenanalyse 4.3.1. Vorgehen Die IST-Flächenanalyse wurde durch die Auswertung des Raumverzeichnises er- stellt. Das Raumverzeichnis umfasst alle Räumlichkeiten sämtlicher Gebäude und kann nach den diversen Kategorien wie beispielsweise Gebäude oder Schulstufen ausgewertet werden. Um das Raumverzeichnis zu erstellen, wurden die Schemapläne (BLO1 IST Sche- mapläne Grundriss) bei der Begehung der Schulanlagen (27.11.2025 / 07.01.2026) gemäss deren Nutzungen aktualisiert und mit der entsprechenden Fläche im Raumverzeichnis eingetragen. Für den Aussenraum wurde in den Situationsplä- nen und Orthofotos der Schulanlagen die Flächen approximativ ausgezogen (BLO2 IST Schemapläne Situation). 4.3.2. Auswertung Die Auswertungen zeigen die heute genutzten Nutzflächen von 20'991 m? NF (ohne VF und FF) an allen Schulstandorten in Windisch. Diese Flächen beinhalten nebst der Schulnutzung weitere Nutzungen wie Ausserschulische Nutzungen und die Tagesstruktur. Dieses Kapitel dient als Grundlage für den späteren Vergleich mit dem SOLL-Raumkonzept (vgl. Kapitel 5). Die Auswertung nach Schulbereichen, Schulgebäuden und Nutzungen zeigt das Potenzial der Auswertung des Raumverzeichnisses. Es bietet vor allem in der spä- teren Gegenüberstellung mit dem SOLL (vgl. Kapitel 5) die Möglichkeit differen- ziert Raumdefizite aufzuzeigen. Die IST-Flächenanalyse der Tagesstruktur ist noch separat differenzierter aufge- führt, da die spezifischen Aufenthaltsflächen direkt mit der Belegung zusammen- hängen. Die IST Werte wurden von allen Standortschulleitungen verifiziert. KONTEXTPLAN AG Seite 56 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen |S. 2] Nutzfläche nach Schulbereiche IST NGF m2 |IST Anz. IST Anz. Unterrichtsr|Gruppenrau Cluster-1 aum m Ausserschulische Nutzung 825 Bibliothek 487 Kindergarten 17301 9 5 Primarschule 6967 50 12 Schulverwaltung 145 Sek 2 / Real 3610 28 7 Sekundarschule 1 3057 25 3 Tagesstruktur 628 Turnhalle 3°971 Total 20°991 112 27 Tabelle 2: IST-Nutzflachen nach Schulbereichen Insgesamt werden heute 112 Unterrichtsraume genutzt, davon 9 vom Kindergar- ten, 50 von der Primarschule, 28 von der Sek 2 / Real und 25 von der Sek 1 (Be- zirksschule). Nutzflache nach Schulgebaude IST NGF m2 |IST Anz. IST Anz. Unterrichtsr|Gruppenrau Cluster-1 aum m Altes Schulhaus bei Kirche 364 1 1 Bezirksschulhaus 3’342 22 3 Bibliothek 905 2 KiGa Klosterzelg 256 2 2 KiGa Kornfeld 123 1 1 KiGa Unterdorf 128 2 KiGa Wallweg 240 1 Neubau Dohlenzelg 9237 26 8 Schulhaus Chapf 4’505 33 7 Schulhaus Dorf 1960 13 2 Schulhaus Rutenen 1298 9 3 Turnhalle Chapf 17514 Turnhalle Dorf 1119 Total 20991 112 27 Tabelle 3: IST-Nutzflächen nach Gebäuden Die Schulnutzungen verteilen sich auf verschiedene Gebäude, wobei die Unter- richtsraume im Bibliotheksgebaude der Bezirksschule zugeordnet werden und das alte Schulhaus bei der Kirche (Schuelhüsli) dem Schulhaus Dorf zugerechnet wird. Nutzfläche nach Nutzung IST NGF m2 |IST Anz. IST Anz. Unterrichtsr|Gruppenrau Cluster-1 aum m A Schule/Unterricht 9°693 96 27 B Forderung 745 12 C Sport 3629 D Diverse Nutzungen 892 4 E Tagesstruktur 622 F Lehrpersonen/Verwaltung 1255 G Hausdienst 1921 H Nebennutzungen 17144 I Ausserschulische Nutzungen 17090 Total 20°991 112 27 Tabelle 4: IST-Nutzflächen nach Nutzungen KONTEXTPLAN AG Seite 57 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen (S. 2] Die Nutzungen werden in Cluster, also Bereiche aufgeteilt, um die Analyse zu ver- einfachen und diverse Nutzungen spezifischer sowie isolierter betrachten und planen zu können. Nutzfläche Tagesstruktur Die oben abgebildete IST-Analyse der Nutzungen zeigt die gesamte Fläche (HNF & NNF) der Tagesstruktur. In diesem Abschnitt wird die Belegung und anrechen- bare Fläche der Tagesstruktur noch detaillierter aufgeführt, damit die Gegen- überstellung mit dem SOLL korrekt erfolgt. Standort H20 Bewilligte Plätze Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag |Freitag Frühbetreuung 48 (Ganztagesplätze) 4 5 1 3 2 Morgenbetreuung (Mittwoch) 48 (Ganztagesplätze) geschlossen |geschlossen 2|geschlossen |geschlossen Mittagstisch 81 (Mittagstischplätze) 47 60 19 62 20 Verlängerung Mittagstisch 48 (Ganztagesplätze) 3 0 0 2 4 Nachmittagsbetreuung 48 (Ganztagesplätze) 32 36 11 35 11 Standort Schuelhüsli Bewilligte Plätze Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag |Freitag Frühbetreuung 27 (Ganztagesplätze) 0 Olgeschlossen 0 0 Morgenbetreuung (Mittwoch) 27 (Ganztagesplätze) geschlossen |geschlossen |geschlossen |geschlossen |geschlossen Mittagstisch 45 (Mittagstischplatze) 25 27|geschlossen 36 9 Verlangerung Mittagstisch 27 (Ganztagesplatze) 1 3|geschlossen 1 0 Nachmittagsbetreuung 27 (Ganztagesplätze) 9 12|geschlossen 15 6 Tabelle 5: Auslastung der Tagesstrukturen Diese Tabelle zeigt die heutige Belegung der Tagessturktur, ganztags sowie am Mittag der beiden, Standorte H20 und Schulhtsli. Platze und Flachen Mittag Ganztag Plätze Fläche m? Plätze Fläche m? H20 81 243 48 240 Schuelhüsli 45 135 27 135 Total 126 378 m? 75 375 m? Tabelle 6: Heute vorhandene Plätze und Fläche der Tagesstruktur Die Plätze leiten sich direkt durch die anrechenbare Fläche und den Vorgaben für die Mindestfläche pro SuS ab. Belegung Belegung max. Belegung heute SuS Platze Prozent Platze Prozent Ganztags 676 75 11.1% 51 7.5% Mittags 676 126 18.6 % 98 14.5% Tabelle 7: Anteil Belegung SuS der Tagesstrukturen Diese Tabelle zeigt den Prozentsatz der SuS von Windisch auf, die die heute die Tagesstruktur besuchen und welcher Prozentsatz gemäss der maximalen zulässi- gen Belegung möglich wäre. Dies ermöglicht eine Einschätzung in der späteren Gegenüberstellung mit dem SOLL, respektive mit den Szenarien der Entwicklung der Tagesstrukturen. KONTEXTPLAN AG Seite 58 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) 5. SOLL-Raumkonzept 5.1. Vorgehen Das SOLL-Raumkonzept definiert den zukünftigen durchschnittlichen Raumbe- darf der Schule Windisch auf Basis der geltenden pädagogischen Anforderungen und kantonalen Empfehlungen (vgl. Kapitel 1.2). Es bildet die Grundlage, um den heutigen und künftigen Schulraumbedarf nachvollziehbar zu ermitteln und mit der IST-Flächenanalyse (vgl. Kapitel 4.3) zu vergleichen. Das Raumkonzept unterscheidet zwei Szenarien: SOLL 1- Raumbedarf mit heutiger Schülerzahl SOLL 1beschreibt die Raumanforderungen gemäss Lehrplan 21 und den kantona- len Empfehlungen (Kanton Aargau, subsidiär Bern und Zürich), die mit der heuti- gen Anzahl Schülerinnen und Schüler erfüllt werden müssen. Es zeigt auf, welche Räume bereits heute fehlen oder nicht den Anforderungen entsprechen. SOLL 2 - Raumbedarf mit zukünftiger Schülerzahl gemäss Prognose SOLL 2 beschreibt die Raumanforderungen gemäss Lehrplan 21 und den kantona- len Empfehlungen, die mit der prognostizierten, zukünftigen Anzahl Schülerinnen und Schüler erfüllt werden müssen. Es basiert auf den aktualisierten Schülerzahl- prognosen und zeigt den langfristigen Raumbedarf als Mittelwert auf. Dieser Mit- telwert stellt keine fixe Entwicklung dar, sondern eine planerische Annahme, die von zahlreichen Einflussfaktoren abhängt. Zwischenzeitliche Ausreisser nach oben oder unten werden in SOLL 2 nicht abgebildet. Die Darstellung dient deshalb in erster Linie dazu, den voraussichtlichen strukturellen Raumbedarf im Planungs- horizont aufzuzeigen. Umso wichtiger ist es, die zugrunde gelegten Annahmen re- gelmässig zu überprüfen und mit der Entwicklung der Areale sowie mit einer pe- riodischen Aktualisierung der Geburtenrate und der Prognosegrundlagen gemäss Kapitel 2 abzugleichen. Übersicht: Anzahl Klassen als Berechnungsgrundlage Schulstufe Heute SOLL1 SOLL2 Bemerkung Anzahl Abhangig vom zu- Kindergarten (KiGA) 8 8 10 künftigen Standort (Prüfen ın Phase 3) Primarschule 26 26 31 5x6 + 1 Einführungsklasse Sekundarschule (Sek) 8 8 9 Realschule (Real) 7 7 9 Bezirksschule (Bez) 11 11 12 Total 60 60 71 Abbildung 42: Berechnungsgrundlage Anzahl Klassen KONTEXTPLAN AG Seite 59 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) Prämissen Allgemein gilt, dass die Verortung der zusätzlichen Klassen in der Lösungskon- zeption geprüft und ausgearbeitet werden muss, die folgenden Annahmen dienen vorerst primar zum Aufzeigen des zukünftigen Raum- und Flachendefizits: Die prognostizierten Klassenzahlen der Primarschule und Oberstufe sind immer ein Vielfaches der Anzahl Klassen eines Zyklus. Im Zyklus 1 sind dies sechs Jahr- gänge, im Zyklus 2 drei Jahrgänge. Für das SOLL 2 des Kindergartens wurden die zusätzlichen Klassen vorerst als An- nahme an den Standorten Dohlenzelg und Wallweg verortet. Dies, um einen loka- len SuS-Zuwachs aufnehmen zu können und nicht zu grosse Distanzen zu generie- ren sowie räumliche Herausforderungen wie bspw. das Queren der Zürcherstrasse zu begegnen. Die genaue Verortung ist in der Lösungskonzeption zu prüfen und festzulegen. Die Primarschulklassen werden im SOLL 2 mit je 6 Klassen am Standort Dorf und Rütenen verortet, wo noch die Einführungsklasse dazukommt. Die 5 zusätzlichen Klassen sowie eine Klasse aus dem Schulhaus Dorf, werden vorerst als Anhanme am Standort Dohlenzelg verortet. Die genaue Verortung ist in der Lösungskonzep- tion zu prüfen und festzulegen. Die zusätzlichen Sekundar- und Real- sowie die Bezirksschulklassen werden im SOLL 2 in den jeweiligen Gebäuden verortet. Herleitung Wo möglich wurden die Richtwerte der kantonalen Vorgaben angewendet. Für die fachspezifischen Räume wurde anhand der Lektionentafel und eines Belegungs- planes pro Schulfach der benötigte Raumbedarf pro Stufe eruiert. Wo keine Emp- fehlung vorhanden ist, wurde der Bedarf bei den Schulleitungen erfragt oder es wurde eine Annahme durch Kontextplan getroffen. Abgrenzung Das Raumverzeichnis enthält ausschliesslich die Hauptnutzflächen (HNF) und Ne- bennutzflächen (NNF) der Schulnutzung. Diese sind entsprechend in der Phase 3 zur GF zu ergänzen. Für die Nutzungen: Hausdienst (inkl. Lager Schule), Nebennutzflächen wie Toilet- ten und Garderoben, die Ausserschulischen Nutzungen sowie den Aussenraum entsprechen die Flächen des SOLL 1 und SOLL 2 vorerst dem heutigen IST-Zu- stand. Eine Konkretisierung erfolgt in einer späteren Phase. Die Tagesstruktur, die Bibliothek, die Sportanlagen sowie der Aussenraum sind in den SOLL-Raumverzeichnissen in Bericht sowie in den Beilagen (BLO3 Raumver- zeichnis pro Schulstufe / BLO4 Raumverzeichnis pro Gebäude) separat ausgewie- sen. KONTEXTPLAN AG Seite 60 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) 5.2. Angewendete Richtwerte Unterricht / Lehrpersonen / Verwaltung / Diverse Nachfolgend die räumlichen Vorgaben und Empfehlungen gemäss Richtlinien und Leitfaden des Kantons Aargau (BKS: Schulräume und Schulbauten, 2023) Bei einer Bandbreite wird die gewählte Grösse für die SRP Windisch deklariert. Kindergarten Cluster Raum / Funktion Kanton Fläche A Hauptunterrichtsraum | 75-100 m? A Gruppenraum 25 m? A Garderoben A Materialraume 10 m? F Arbeitsplatz Lehrper- | 10 m? son H WC-Anlagen 8-9 m’ H Putzraum 5m? G Aussengeräteraum 10 m? A Vorplatz gedeckt 15-20 m? A Rasenplatz 100 m? A Spielplatz 75 m? A Sandanlage 15-25 m? Tabelle 8: Raumgrössen Kindergarten KONTEXTPLAN AG Windisch Fläche 75 m? Bemerkung Hauptunterrichtsraum inkl. Kochstelle Gruppenraum Garderoben Materialräume Arbeitsplatz Lehrperson WC-Anlagen Putzraum Aussengeräteraum Vorplatz gedeckt Rasenplatz Spielplatz Sandanlage Seite 61 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) Primarstufe Cluster A A Raum / Funktion Klassenzimmer Separater Gruppen- raum Klassenzimmer mit Gruppenraumzonen Raum textiles Werken Raum technisches Werken Raum allgemeines Werken Material- und Vorbe- reitung Instrumentalunter- richt Multifunktionaler Raum, Aula Aufenthalt Lehrperso- nen Lager fur Lehrmittel Sitzungszimmer Besprechungszimmer Büro Schulleitung Büro Schulsekretariat Tabelle 9: Raumgrösse Primarstufe Förderung Kanton Fläche 75m? 25 m? >75 m? 65 m? 65 m? 75m? 20-40 m? 20-25 m? 175 m? 105 m? 105 m? 35 m? 18 m? 18 m? 10-12 m? Windisch Fläche 30 m? 25 m? 10 m? Bemerkung Klassenzimmer mit sep. Gruppenräumen Pro zwei Klassenzimmer ein Gruppen- raum Grösseres Klassenzimmer mit verschiede- nen Zonen für Gruppenarbeiten Die Räume des Fachs "Textiles und Tech- nisches Gestalten" liegen wenn möglich nebeneinander und sind miteinander ver- bunden. Nutzung auch im Klassenverband 1 Raum pro Werkraum, 1 AP LP Im Idealfall unterteilbar in zwei Bespre- chungszimmer Mit Besprechungsmöglichkeit Die räumlichen Vorgaben entsprechen einer Annahme von Kontextplan. Cluster mH wD Su m Raum / Funktion Logopädie Heilpädagogik DaZ Schulsozialarbeit Tabelle 10: Raumgrössen Förderung KONTEXTPLAN AG Kanton Fläche Windisch Fläche 25 m? 25 m? 25 m? 25 m? Bemerkung Wie Gruppenraum Wie Gruppenraum Wie Gruppenraum Wie Gruppenraum Seite 62 von 89 Schulraumplanung Windisch v4 Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) Tagesstrukturen Die räumlichen Vorgaben entsprechen der Empfehlung von K&F (Qualitätsstan- dards Tagesstrukturen, 2026) Die Innenräume werden in anrechenbare und nicht anrechenbare Fläche unter- teilt. Jedem anwesenden Kind stehen mindestens 5 m? pädagogisch nutzbare Räumlichkeiten (anrechenbare Fläche) zur Verfügung. Über die Mittagszeit kann die Betreuung verdichtet stattfinden (3 m? pro Kind), sofern zusätzliche Räumlich- keiten wie eine Turnhalle, Bibliothek, Aula oder ein ergänzender Aussenbereich zur Verfügung stehen. Der Tagesstruktur stehen mindestens zwei Innenräume zur alleinigen Nutzung zur Verfügung. Ein eigener Aussenbereich welcher unterschiedliche Aktivitäten er- möglicht, befindet sich angrenzend an die Tagesstruktur. Cluster Kategorie Richtwert pro Platz Bemerkungen E Aufenthaltsraum 5.0 m?/Platz E Aufenthalts-/Essraum | 3.0 m?/Platz bei 2-facher Nutzung (z. B. gestaffel- tes Mittagessen) genügt 2.5 m? E Spiel-/Freizeitbereich | 1.5 - 2.0 m?/Platz kombinierbar mit Gruppenraum E Ruheraum / Rückzug 0.5 - 1.0 m?/Platz optional, je nach Altersstruktur E Garderobe / Eingang 0.5 - 0.8 m?/Platz E Personal / Büro / Be- ca. 10 - 15 m? gesamt je nach Organisationsform sprechung E Nebenräume (Lager, 25 - 30 % Zuschlag auf HNF Küche, Sanitär, Tech- nik) Tabelle 11: Raumgrössen Tagesstruktur Sport Die räumlichen Vorgaben der Turnhalle sind gemäss Richtlinien Baspo (BASPO Norm 201 - Sporthallen). Cluster Raum / Funktion BASPO Fläche Pro Einheit Bemerkung C Sporthalle einfach 448 m? (16mx28mx”7m) C Sporthalle A doppelt 910 m? : (32.5 m x 28 m x 8 m) C Sporthalle B doppelt mit 1034 m? - (44 m x 23.5 m x 8 m) Grossspielfeld C Sporthalle dreifach 1372 m? : (49 mx 28mx9m) Tabelle 12: Raumgrössen Sporthalle Die räumlichen Vorgaben der Nebenräume der Turnhalle sind gemäss Empfehlung des Kantons Zürich (Empfehlungen für Schulhausanlagen, 2012) KONTEXTPLAN AG Seite 63 von 89 Schulraumplanung Windisch v4 Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) Cluster Raum / Funktion Kanton Fläche Pro Einheit Bemerkung C Garderobe / Umkleide 80 m? : Zweimal a 40 m? C Garderobe / Dusche 15 m? : Lehrpersonen C Gerateraum 80 m? : C Aussengerate 25 m? Tabelle 13: Raumgrössen Nebenräume Sporthalle Bibliothek Die Bibliothek Windisch funktioniert gleichzeitig als Gemeinde- und Schulbiblio- thek, weshalb für die räumlichen Vorgaben die Richtlinien für öffentliche sowie für Schulbibliotheken angewendet werden. (Biblio Suisse: Richtlinien Schulbibliothe- ken, 2025 und Richtlinien Öffentliche Bibliotheken, 2020) Für öffentliche Bibliotheken wird von einer Fläche von mind. 40 m? pro 1'000 Ein- wohner ausgegangen. Somit kann anhand der Einwohnerzahl und der Prognose der Bedarf für die öffentliche Bibliothek berechnet werden. Für Schulbibliotheken gibt es Empfehlungen wie viele Medien pro Kind und Schul- stufe benötigt werden. Die Leitung der Bibliotheken hat diese Vorgaben nach ih- rem Ermessen angepasst. Schulform Schulstufe Medien/Kind | Medien/Kind | Anzahl- min. max. Medien Windisch Kindergarten |Kindergarten [5 5 5 Einschulungs- klasse Primarstufe 10 12 11 Primarschule 10 12 11 Realschule 15 15 5 Sekundarschule | Sekundarstufe I | 15 15 5 Bezirksschule 15 15 5 Tabelle 14: Berechnung benötigte Medien pro Schulstufe Es gibt keine Empfehlung bezüglich der benötigten Fläche. Momentan hat die Schulbibliothek Windisch 50 Medien pro m?, jedoch mit einer grosszügigen Lern- landschaft. Fur die Berechnung der prognostizierten Flache der Schulbibliothek geht Kontext- plan von einer Annahme von 70 Medien pro m? aus. Dies entspricht einem Mittel- wert zwischen kompakter und sehr offener Lernlandschaft. Die Medienanzahl pro Schulstufe wird multipliziert mit der jeweiligen Schüler*innenanzahl, dies ergibt das Total an Medien. Dieses Total dividiert durch die Vorgabe (70 Medien pro m?), ergibt das Total der benötigten Fläche der Schulbibliothek. KONTEXTPLAN AG Seite 64 von 89 Schulraumplanung Windisch v4 Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) Aussenraum Die raumlichen Vorgaben des Aussenraums sind gemass Richtlinien des Kantons Bern (Schulraum gestalten, 2015). Die Angaben sind Mindestmasse und sind ab- hangig von der Grosse der Schule. In der SOLL Analyse wird von den bestehenden Flachen IST ausgegangen und vorerst nicht die Empfehlung angewandt. Cluster Fläche / Funktion Kanton Fläche Pro Einheit Bemerkung K Pausenplatz gedeckt 150 m? - K Pausenplatz 1’000 m? K Allwetterplatz 1’000 m? K Rasenspielfeld 1’000 m? Tabelle 15: Flächen Aussenraum 5.3. SOLL-Flachenanalyse Nachfolgend sind die IST-SOLL-Auswertungen je Schulnutzung aufgeführt. Die detaillierten Auswertungen sind den Beilagen BLO3 Raumverzeichnis pro Schul- stufe und BLO4 Raumverzeichnis pro Gebäude zu entnehmen. Die Auswertung pro Schulstufe wurde gemacht, um festzustellen, ob über die ge- samte Schulstufe genügend Raum vorhanden ist und sein wird. Dadurch ist es in einer zukünftigen Lösungskonzeption eventuell auch durch eine Reorganisation von Nutzungen, mögliche Defizite zu korrigieren. Die Auswertung pro Gebäude wurde gemacht, um detaillierter pro Gebäude zu eruieren, welche Raumdefizite bestehen, da sich die meisten Räume an einem spe- zifischen Standort angeboten werden müssen. Beim Flächentotal handelt es sich um eine rein rechnerische, tabellarische Restfläche. Hier sind Themen, die zu einer Überlast eines Unterrichtsraumes führen können wie zum Beispiel: Pufferzeiten für die Stundenplanung, Klassen- lehrpersonen die keine Sprachen Unterrichten (zusatzl. Sorachenzimmer), Eig- nung der Räume (Grosse, Tageslicht], tatsächlich benötigte Räume für Lehrper- sonen und feuerpolizeiliche Nutzung der Räume. Dies wird im Rahmen der Lösungsfindung konkretisiert und kann einen Einfluss auf das Raumdelta ha- ben. In den nachfolgenden Kapiteln werden für diese Phase deshalb ausschliesslich die Anzahl Unterrichtsräume, Gruppenräume, Förderräume sowie die Aula ausgewie- sen. KONTEXTPLAN AG Seite 65 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen |S. 2] 5.3.1. SOLL Kindergarten SOLL 1 Kindergarten IST NGF |IST Anz. |ISTAnz. |SOLL-1 |SOLL-1 |SOLL-1 |DIST/ |DIST/ |DIST/ m2 UR GR NGF m2 |Anz.UR [Anz.GR |SOLL1 SOLL1 SOLL1 Cluster-1 M2 UR GR Al Klassenzimmer 692 600 8 92 - - A2 Gruppenraume 157 200 8 -43 - -3 A4 Material/Gard. 91 80 11 - - B Forderung 12 125 5 -113 -4 - F Lehrpersonen/Verwaltung 64 60 4 - - G Hausdienst 98 98 - - - H Nebennutzungen 66 66 - - - Total 17180 1’229 13 3 -49 -4 -3 Tabelle 16: SOLL 1 Auswertung Kindergarten Im Kindergarten Dohlenzelg stehen Forderungsraume der Primarschule zur Ver- fügung, es gibt 2 Gruppenraume fur 3 Klassen (Wird als negatives Delta aufgeführt, es ist in der Lösungskonzeption zu klären, ob dies ausreicht). An den Standorten Unterdorf und Wallweg fehlen ebenfalls jeweils ein Gruppenraum. An den Stand- orten Klosterzelg, Kornfeld und Wallweg fehlen jeweils ein Raum für die Förde- rung, am Standort Unterdorf ist dieser zu klein dimensioniert. Fazit SOLL 1: Es fehlen insgesamt 3 Gruppenräume sowie 4 Räume für die För- derung. SOLL 2 Kindergarten IST NGF |IST Anz. |ISTAnz. |SOLL-2 |SOLL-2 |SOLL-2 |DIST/ |DIST/ |DIST/ m2 UR GR NGF m2 |Anz.UR |Anz.GR |SOLL2 SOLL2 SOLL2 Cluster-1 M2 UR GR Al Klassenzimmer 692 750 10 -58 -2 - A2 Gruppenraume 157 250 10 -93 - -5 A4 Material/Gard. 91 100 -9 - - B Forderung 12 125 5 -113 -4 - F Lehrpersonen/Verwaltung 64 90 -26 - - G Hausdienst 98 98 - - - H Nebennutzungen 66 66 - - - Total 17180 1’479 15 10 -299 -6 -5 Tabelle 17: SOLL 2 Auswertung Kindergarten Der prognostizierte Klassenzuwachs von zwei Kindergartenklassen wurde vorerst auf dıe Standorte Dohlenzelg und Wallweg verteilt, um das Flächen- und Raumde- fizit abbilden zu können, dies muss in der Lösungskonzeption überprüft werden. Fazit SOLL 2: Es fehlen 2 Unterrichtsraume, 5 Gruppenräume sowie 4 Raume für die Förderung. KONTEXTPLAN AG Seite 66 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen |S. 2] 5.3.2. SOLL Primarschule SOLL 1 Primarschule IST NGF |IST Anz. |IST Anz. |SOLL-1 |SOLL-1 |SOLL-1 |DIST/ DIST / DIST / m2 UR GR NGFm2 |Anz.UR |Anz.GR |SOLL1 SOLLI SOLLI Cluster-1 M2 UR GR Al Klassenzimmer 2’020 26 1'950 26 70 - - A2 Gruppenräume 411 11 350 14 61 - -3 A3 Fachräume 828 11 769 11 99 - - A4 Material/Gard. 334 198 136 - - B Förderung 628 9 696 13 -28 -4 - D Diverse Nutzungen 362 2 925 3 -163 -1 - F Lehrpersonen/Verwaltung 542 873 -331 - - G Hausdienst 999 999 - - - H Nebennutzungen 453 453 - - - I Ausserschulische Nutzungen 223 223 - - - Total 6’800 48 11 6’996 53 14 -196 -5 -3 Tabelle 18: SOLL 1 Auswertung Primarschule Beim neuen Schulhaus Dohlenzelg wurden die heute benotigten Unterrichtsraume IST = SOLL gesetzt. Es gibt zwei Sprachenzimmer sowie einen Mehrzweckraum in der Grösse eines Klassenzimmers. Im Schulhaus Rütenen fehlen Gruppen- räume, Räume für die Förderung sowie Werkraume und eine Aula. Im Schulhaus Dorf fehlt es primär an Gruppenräumen sowie Räume für die Förderung. Der Be- darfan Räumlichkeiten für die Lehrpersonen entspricht vor allem am Standort Rü- tenen und Dorf nicht den Empfehlungen, dies muss in der Lösungskonzeption spe- zifischer betrachtet werden. Fazit SOLL 1: Insgesamt fehlen 3 Gruppenräume, 4 Räume für die Förderung und 1 Raum für diverse Nutzungen (Aula). Es gibt keinen Überschuss an Unter- richtsraumen, jedoch drei Fachraume im Neubau Dohlenzelg, die ggf. in der Lo- sungskonzeption als Reserve genutzt werden können. SOLL 2 Primarschule IST NGF |IST Anz. |IST Anz. |SOLL-2 |SOLL-2 |SOLL-2 |DIST/ DIST / DIST / m2 UR GR NGF m2 |Anz. UR |Anz.GR |SOLL2 SOLL2 SOLL2 Cluster-1 M2 UR GR Al Klassenzimmer 2’020 26 2'325 31 -305 -5 - A2 Gruppenräume 411 11 400 16 11 - -5 A3 Fachraume 828 11 964 14 -136 -3 - A4 Material/Gard. 334 258 76 - - B Forderung 628 9 656 13 -28 -4 - D Diverse Nutzungen 362 2 925 3 -163 -1 - F Lehrpersonen/Verwaltung 542 873 -331 - - G Hausdienst 999 IDS, - - - H Nebennutzungen 453 453 - - - I Ausserschulische Nutzungen 223 223 - - - Total 6’800 48 11 7’676 61 16 -876 -13 -5 Tabelle 19: SOLL 2 Auswertung Primarschule Durch den Klassenzuwachs entsteht ein Defizit an Unterrichtsraumen. Die Klas- seprognose sieht einen Zuwachs von 5 Klassen vor. Diese werden vorerst am Standort Dohlenzelg verortet, um das Flachen- und Raumdefizit abbilden zu kon- nen, dies muss ın der LOsungskonzeption überprüft werden. Um an jedem Stand- ort einen Zyklus 2 mit 6 Klassen führen zu können, entfällt eine Klasse am KONTEXTPLAN AG Seite 67 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen (S. 2) Standort Dorf und wird am Standort Dohlenzelg dazugerechnet. Durch diesen Klassenzuwachs entsteht am Standort Dohlenzelg ein Raum- und Flachendefizit an Unterrichts-, Gruppen- sowie fachspezifischen Räumen. Fazit SOLL 2: Es fehlen 8 Unterrichtsräume, 5 Gruppenraume, 4 Räume für die Förderung und weiterhin 1 Raum für diverse Nutzungen (Aula). 5.3.3. SOLL Oberstufe (Real- und Sekundarschule, Bezirksschule] SOLL 1 Oberstufe IST NGF (IST Anz. |ISTAnz. |SOLL-1 |SOLL-1 |SOLL-1 |DIST/ |DIST/ |DIST/ m2 UR GR NGF m2 |Anz.UR |Anz.GR |SOLL1 SOLL1 SOLL1 Cluster-1 M2 UR GR A1 Klassenzimmer 27191 30 1950 26 241 4 - A2 Gruppenraume 111 350 14 -239 - -7 A3 Fachräume 17512 20 1215 15 297 5 - A4 Material/Gard. 411 420 -9 - - B Förderung 202 3 220 h) -18 -2 - D Diverse Nutzungen 367 2 494 3 -127 -1 - F Lehrpersonen/Verwaltung 511 603 -92 - - G Hausdienst 676 651 25 - - H Nebennutzungen 564 564 - - - I Ausserschulische Nutzungen 42 42 - - - Total 6°587 55 6’509 49 14 78 6 -7 Tabelle 20: SOLL 1 Auswertung Oberstufe Im Bezirksschulhaus fehlt es an Gruppenräumen, zudem werden evtl. Pufferräume benötigt. Als Aula wird das Atrıum des Schulhauses gebraucht, was nicht ausrei- chend ist und akustisch und brandschutztechnisch nicht den Anforderungen ent- spricht. Es stehen jedoch Unterrichtsräume zur Verfügung, die heute nicht von der Bezirksschule belegt sind. Im Schulhaus Chapf fehlt es Gruppenräumen und Räu- men für die Förderung, es stehen hingegen Unterrichtsräume zur Verfügung, die durch die Primarschule Rütenen und die Bezirksschule besetzt sind. Es fehlt an Aufenthaltsraumen für die SuS. Fazit SOLL 1: Insgesamt fehlen 7 Gruppenräume, 2 Raume fur die Förderung so- wie 1 Raum für diverse Nutzungen (Aula). Es gibt einen Überschuss von 9 Unter- richtsraumen. Bezirksschule: +2 Fachräume, +3 Klassenzimmer (davon heutige Nutzung 2 Pri- marschulklassen) SeReal: +3 Fachräume (davon heutige Nutzung 1 Primarschulklasse], +1 Klas- senzimmer (heutige Nutzung durch Primarschule) KONTEXTPLAN AG Seite 68 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen |S. 2] v4 SOLL 2 Oberstufe ISTNGF |IST Anz. |ISTAnz. |SOLL-2 |SOLL-2 |SOLL-2 |DIST/ |DIST/ |DIST/ m2 UR GR NGF m2 |Anz.UR |Anz.GR |SOLL2 SOLL2 SOLL2 Cluster-1 M2 UR GR A1 Klassenzimmer 2191 30 2’250 30 -59 - - A2 Gruppenraume 111 375 15 -264 - -8 A3 Fachräume 17512 20 1365 17 147 3 - A4 Material/Gard. 411 420 -9 - - B Förderung 202 3 220 h) -18 -2 - D Diverse Nutzungen 367 2 494 3 -127 -1 - F Lehrpersonen/Verwaltung 511 603 -92 - - G Hausdienst 676 651 25 - - H Nebennutzungen 564 564 - - - I Ausserschulische Nutzungen 42 42 - - - Total 67587 55 7 6984 55 15 -397 - -8 Tabelle 21: SOLL 2 Auswertung Oberstufe Durch den Klassenzuwachs entsteht kein Defizit an Unterrichtsraumen. Es fehlen Gruppenraume, Raume fur die Forderung und eine Aula im Bezirksschulhaus. Fazit SOLL 2: Es fehlen 8 Gruppenraume, 2 Raume fur die Forderung sowie 1 Raum fir diverse Nutzungen (Aula). Es gibt einen Uberschuss von 3 Unterrichts- raumen. 5.3.4. SOLL Sport Bei den Sportanlagen steht primär die Anzahl Hallen im Vordergrund. Das Raum- und Flachendelta ist im detaillierten SOLL (BLO4 Raumverzeichnis pro Gebäude) aufgeführt. Die Dreifachturnhalle Chapf und die Turnhalle Dorf entsprechen nicht den Baspo-Normen. Am Standort Dohlenzelg Chapf stehen insgesamt 5 Turnhallen zur Verfügung, 2 im Neubau Dohlenzelg und 3 im Schulhaus Chapf. Die Schüler*innen des Schul- haus Rütenen, die HPS sowie der Kindergarten benützen diese mit. Am Standort Dorf steht eine Halle zur Verfügung. Diverse Faktoren beeinflussen die Belegung der Turnhallen. Dies sind die Verfüg- baren Lektionen für die Primarschule (max. ca. 36 h) und die Oberstufe (max. ca. 41 h), die geschlechtergetrennte Aufteilung in der Oberstufe sowie die Abhängig- keit von den restlichen Unterrichtslektionen, die Reinigung der Hallen und die Stundenplanung. Für die Berechnung gehen wir von einer maximalen Belegung der Hallen von 80% aus. Am Standort Dohlenzelg /Chapf sind die Turnhallen heute ausreichend (keine Restkapazität für MuKi Turnen und Stundenplanung und Reinigung am Limit) und im SOLL 2 wird durch den Klassenzuwachs eine Halle mehr benötigt. Die Turnhalle Dorf verfügt heute wie auch im SOLL 2 über genügend Kapazität. Die geringere Auslastung kommt durch die Verschiebung einer Klasse in den Doh- lenzelg zustande. KONTEXTPLAN AG Seite 69 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) 5.3.5. SOLL Tagesstruktur Pro tagesstrukturnutzende Schülerin und Schüler wird dabei von 5 m? pädago- gisch nutzbarer Fläche ausgegangen, Infrastrukturflächen (Sanitär, Küche usw.) sind ausgeklammert. Die räumlichen Vorgaben entsprechen der Empfehlung von K&F (Qualitätsstandards Tagesstrukturen, 2026) Die nachfolgende Tabelle zeiget das heutige Flächenangebot der Tagesstruktur. Heute SuS Prozent Flache m? Kindergarten 165 15% 124 Primarschule 511 15% 383 Oberstufe 0% 0 Total 676 507 m? Tabelle 22: Heutiges Flächenangebot Tagesstrukturen Die nachfolgende Tabelle zeiget eine mögliche Entwicklung des Flachenbedarfs der Tagesstruktur. Zukunftsszenarien tief mittel hoch SuS Prozent Fläche m? |Prozent Fläche m? |Prozent Fläche m? Kindergarten 259 15% 194 30% 389 50% 648 Primarschule 831 15% 623 30% 1’247 50% 2’078 Oberstufe 737 5% 184 10% 369 20% 737 Total 17827 17002 m? 2’004 m? 3’462 m? Tabelle 23: Entwicklungsprognose Tagesstrukturen Windisch Die obenstehende Prognose gibt ein Band von Szenarien an, wie viel Prozent der Schüler*innen je Stufe das Tagesstrukturangebot auf dem betrachteten Horizont der Schulraumplanung womöglich in Anspruch nehmen könnten (tief, mittel, hoch). Eine verlässliche Prognose ist hier nicht möglich, es handelt sich eher um die Einschätzung einer möglichen Bandbreite. Die ermittelten Flächen entsprechen dem SOLL 2, es basiert auf den aktualisierten Schülerzahlprognosen und zeigt den langfristigen Raumbedarf auf. Als Reaktion auf die sehr grosse Unsicherheit betreffend die Entwicklung des Ta- gesstrukturbedarfs soll eine Lösungskonzeption angestrebt werden, welche eine kontinuierliche Anpassung an den tatsächlichen Bedarf ermöglicht. Räume und Flächen mit einer hohen Flexibilität müssen dafür in der Lösungskonzeption aus- gewiesen werden. Fazit SOLL Tagesstruktur: Zukünftig wird mehr Raum für die Tagesstruktur be- nötigt werden. Eine Synergie mit der Schulsozialarbeit denkbar. Gehdistanz zu den Schulen ist wünschenswert, um Synergien optimal zu nutzen. KONTEXTPLAN AG Seite 70 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen |S. 2] 5.3.6. SOLL Bibliothek Bedarf gem. Berechnung Richtlinien Schulbibliotheken Heute SOLL1 SOLL2 Total Medien (SuS) 16’035 15’990 187235 m2 (70 Medien/m2) 229 228 261 Total Medien (Gemeinde) 22’960 25°200 30’380 Einwohner 3200 9’000 10’850 m2 (40m2/1000 Einwohner) 328 360 434 Total m2 557 588 695 Tabelle 24: Berechnung Bedarf Schulbibliotheken gemass Richtlinien Die Berechnung gemass Richtlinien Schulbibliotheken berechnet den Flachenbe- darf nach den benötigten Medien für die Schüler*innen sowie für die Bewohner der Gemeinde. (Biblio Suisse: Richtlinien Schulbibliotheken, 2025 und Richtlinien Öffentliche Bibliotheken, 2020). Heute Minimum SOLL 2 Total Medien (SuS & Gemeinde) [14°521 19’521 23°’426 Zusätzliche Medien 0 5’000 8905 m2 (50 Medien/m2) 290 390 469 Total m2 290 390 469 Tabelle 25: Berechnung Bedarf Schulbibliotheken gemass Leitung Bibliothek Die Bibliotheksleitung hat den erweiterten Medienbedarf berechnet, woraus der Flachenbedarf abgeleitet werden kann. Die Bandbreite des benötigten Flächenbedarfs der beiden Berechnungsvarianten bewegt sich daher zwischen 390 m? (Minimum gem. Leitung Bibliothek) bis 695 m? (SOLL 2 gem. Richtlinien Schweizer Bibliotheken). Eine erneute Trennung von Gemeinde- und Schulbibliothek wird von der Biblio- theksleitung als nicht sinnvoll erachtet, da am gemeinsamen Standort ein attrakti- verer Medienbestand angeboten werden kann, sich das Zielpublikum gegenseitig befruchten und die Lehrpersonen die bibliothekarische Betreuung sowie die bib- liothekspädagogischen Lektionen schätzen. Eine Aufteilung auf einzelne Schul- häuser wäre zudem kostenintensiver, da Bestände mehrfach vorgehalten werden müssten. Fazit SOLL Bibliothek: Die Bibliothek hat heute gemäss Richtlinien bereits zu wenig Platz, zukünftig steigt der Flächenbedarf durch den Schüler*innenzu- wachs und das Bevölkerungswachstum noch weiter. Gemäss Bedarf Schullei- tung Bibliothek beträgt das Flächendefizit mindestens -100 m?. KONTEXTPLAN AG Seite 71 von 89 Schulraumplanung Windisch v4 Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) 5.3.7. SOLL Schulsozialarbeit Das Team umfasst vier Mitarbeitende mit einem Total von 230 Stellenprozenten: 80 %, 60 %, 40 % und 50 %. Durch das Vorholen der Schulferien erhöht sich das effektive Arbeitspensum während der Schulzeit. Ein 80%-Pensum entspricht hin- sichtlich Präsenzzeit annähernd einem 100%-Pensum. Als Richtwert gilt gemäss kantonalen Vorgaben und den Empfehlungen des SSAV ein Arbeitspensum von 80 Stellenprozenten pro 300 Schülerinnen und Schüler. Bei rund 1’050 SuS ergibt sich ein rechnerischer Bedarf von rund 280 Stellenpro- zenten. Bei einem mittelfristigen Ausbau der SSA würde auch der räumliche Eng- pass weiter zunehmen. IST SOLL Stellenprozente 230 % ~280 % Feste Beratungsräume 2 (Chapf, Dohlenzelg) 1 pro Schulhaus 5.3.8. SOLL Musikschule Raumliche Anordnung der Musikschulraume Unter den Rahmenbedingungen in Windisch wird die Fortführung der dezentra- len Raumorganisation als zielführend beurteilt (Die Musikschule sollte in den Schulanlagen integriert und verteilt sein, damit diese fur Poolstunden schnell zu- ganglich sind). Ausschlaggebend sind die verschiedenen Schulstandorte inklusive Partnergemeinden, die Kundenfreundlichkeit durch Unterricht vor Ort sowie die höhere Flexibilität bei potenziell zunehmender Raumknappheit. Ein zentrales Musikschulhaus kann zwar betriebliche Vorteile bieten. Aktuell überwiegen je- doch die Vorteile einer dezentralen Verteilung. Heute werden im Bezirksschulhaus 6 Räume und im Schulhaus Chapf 3 Räume sowie der Raum neben der Bibliothek als Exklusivraum durch die Musikschule genutzt. Raumbedarf Eine belastbare Prognose wird als schwierig eingeschätzt, da die Nachfrage nicht nur von der Einwohnerzahl, sondern auch von gesellschaftlichen und wirtschaftli- chen Entwicklungen abhängt. Aufgrund der Wachstumsprognosen für Windisch wird jedoch von einem steigenden Raumbedarf ausgegangen und vom durch den Musikschulleiter Lars Hermann wie folgt angenommen. ) Kurzfristig (nächste 5 Jahre): zusätzlicher Bedarf von mindestens 2 Unter- richtszimmern sowie 1 grossem Gruppenraum. ) Mittelfristig (nächste 10 bis 15 Jahre): voraussichtlich zusätzlich nochmals ca. 2 Unterrichtszimmer. Qualitative Anforderung: Die mittelfristig 2 und langfristig 4 zusätzlichen Zimmer müssen spezialisierte Musikschulzimmer sein, mit entsprechender Ausstattung und ausreichender Schalldammung. Synergien mit der Schule und Mehrfachnutzung Synergien mit der Schule werden grundsätzlich als sinnvoll erachtet und bereits genutzt. Eine Ausweitung ist möglich, insbesondere durch Mitbenutzung von KONTEXTPLAN AG Seite 72 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) Schulzimmern in Rand- und Abendstunden. Die Synergien können jedoch nur ei- nen begrenzten Anteil des Bedarfs abdecken, da: ) für viele Instrumente eine feste Ausstattung erforderlich ist (z. B. Klavier, Schlagzeug, Harfe, elektronische Saiteninstrumente, Cello, Kontrabass), die mit einem regulären Schulzimmerbetrieb nicht kompatibel ist ) die Nutzung von Schulzimmern in der Regel erst nach Schulschluss mög- lich ist und dadurch häufig Zimmerwechsel für Musikschullehrpersonen erforderlich werden, was die betriebliche Entlastung reduziert 5.3.9. Weitere Räume die gewünscht werden Aufgabenhilfe Ein zusätzliches Angebot an Räumen für die Aufgabenhilfe sind von der Schullei- tung erwünscht. Die Anzahl und die Grösse sind noch nicht klar definiert. Für die Aufgabenhilfe werden vor allem in den Primarschulhäusern zusätzliche Räume gebraucht. Durch die Blockzeiten gibt es am Nachmittag Klassenzimmer, die nicht benutzt werden und/oder Gruppenräume, die Aufgrund des Halbklassen- unterrichts nicht verwendet werden. Wenn für die Primarschule ausreichen Klas- senzimmer und Gruppenräume vorhanden sind, können diese gemeinsam genutzt werden. Besteht grundsätzlich zu wenig Raum, braucht es für die Aufgabenhilfe pro Standort einen zusätzlichen Raum an den Nachmittagen. Entweder von der Grösse eines normalen Schulzimmers oder 2 Gruppenräume. Im Rütenen ist die Aufgabenhilfe im Galeriezimmer. Sie findet statt, auch wenn noch Unterricht in anderen Klassen ist. Momentan befindet sich zudem ein Teil der Aufgabenhilfe auf der Galerie verteilt, dies ist jedoch künftig wahrscheinlich wegen verschärften Brandschutzrichtlinien nicht mehr möglich. Raum für SLK (Exklusivraum) für Sitzungen Die Schulleitungskonferenz benötigt dringend einen eigenen Konferenzraum. Im Moment finden die Sitzungen der Schulleitungskonferenz im Büro der Schul- leitung Bezirksschule statt. In diesem Raum befinden sich gleichzeitig 2 Arbeits- plätze, welche von den Co-Schulleitern der Bez, der Schulverwaltung und zeit- weise der Musikschulleitung gemeinsam genutzt werden. Elterngespräche, runde Tische und Teambesprechungen werden ebenfalls in diesem Raum abgehalten. Während den gesetzten Terminen können die Arbeitsplätze nicht genutzt werden. Notizen, Planungsskizzen, vertrauliche Dokumente, etc. müssen abgedeckt oder weggeräumt werden, da der Raum während den Öffnungszeiten auch für Schüler und Eltern zugänglich ist. Der benötigte Raum muss Platz bieten für einen Besprechungstisch für 10-12 Per- sonen, einen Bildschirm, einen abschliessbaren Schrank und eine Planungswand. SuS Aufenthalt (Nischen etc.) In den Schulhäusern sind Aufenthaltsbereiche, wie beispielsweise Nischen ge- wünscht, wo sich die Schüler*innen aufhalten können. Hierbei handelt es sich um ruhige Arbeitsmöglichkeiten für 2-6 Schüler, in denen sie ungestört Aufträge erledigen können. KONTEXTPLAN AG Seite 73 von 89 Schulraumplanung Windisch v4 Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) Mittagstisch Oberstufe Momentan gibt es keinen Mittagstisch für die Oberstufe. In den Zukunftsszena- rien der Tagesstruktur (vgl. Kapitel 5.3.5) ist ein gewisser Prozentsatz der SuS der Oberstufe vorgesehen, die u.a. den Mittagstisch nutzen würden. Es besteht auch die Möglichkeit, wie heute im Aufenthaltsraum Bezirksschulhaus Räumlichkeiten mit Mikrowellen und Esstischen zur Verfügung zu stellen, wo sich die SuS über den Mittag aufhalten können. Neben dem räumlichen Bedarf ist jedoch auch die Organisation der Aufsicht entscheidend, es braucht Personal, um das Angebot bereitstellen zu können. Das Schulhaus Chapf hat momentan keine Möglichkeit für einen Mittagstisch. Es gibt kaum Möglichkeiten, um über Mittag einen Imbiss einzunehmen. Es braucht einen zentralen Raum, in dem eine Mikrowelle steht und Abwaschmöglichkeiten. Zusätzlich brauche es mindestens eine Person pro Mittag für Aufsicht und Ge- währleistung, dass der Raum aufgeräumt und sauber verlassen wird. Im Schulhaus Bez ist zwar ein entsprechender Raum vorhanden, allerdings fehlt auch hier die zuständige Aufsichtsperson. Pro Mittag braucht es Platz für ca. 40-50 Schüler pro Schulhaus Aussenraum Die Partizipation der SuS im Aussenraum ist erwunscht. Diese sollen ihn selbst gestalten und so auch ihre eigenen Zonen nach ihren Bedürfnissen schaffen kön- nen. KONTEXTPLAN AG Seite 74 von 89 Seite 75 von 89 Raumkarte Die Raumkarte zeigt die idealen räumlichen Beziehungen der Primarschule und Gelb = noch zu ergänzen (S. 2) Oberstufe der Gemeinde Windisch. Schulraumplanung Windisch 5.4. (UoMsLuouasunay JeUEREO BunpungsoA (42143220 .48] pusbrime Gunpuiques Bunsapso4 pun SLi ysg alfiauss o — msn | = agoJlapieg y E & EET vv vv UsLebapuly ¥ 2 < BunJspJ04 8 $ > 4 ayyuogebyny uayeblapuly yriesequassny J3a}}2apag ul | | le i 3 ‘J i uajiebsapuly uaqebuapuly usyebsepuly 2 zıejduayos), ""] yalsuagıaıds ayesabuassny u « ome —_ anys ¥ uabunzinn asJ9A\0 Q = uanejsag "praL 2) "uy>a, 5 ee ROLL = Ayalssajunyseyy = a i Pel HEMYIUEHO ene ery aynyag yalaJaquassny JayyDapo: Es een <@ anes INYIS y2laıaq y Japppapa9 Pay wıauaıa]d ne i | Spregsg wayaeG wi H Sequaneg WaLaiayh jne Lees! peywiewney ebibueyqeun sinus aınyag duods uasey "7 aJaqunJg t RISES u pun zjejdussneg 2U2}5 2439 ul asp sie yssejahuaun.esn? Vayayauıney Abbildung 43: Raumkarte Zyklus 1 & 2 SOLL-Organisation KONTEXTPLAN AG Schulraumplanung Windisch noch zu ergänzen (S. 2] Gelb Sunsopaey pur SL uw ys aıbıaufg 4 yowmeesg » = uayejsag "xaL 5 “wpsumsneH $ : ___uayyeysag "uydaL 5 2 uaneısag "uplg. 2 WpPHaqunyze3 y 2 Ayalıajunysey y = oe 3 H u 3 “eqosepieg y 5 3 | 7 [seyuj any wunyaspiig] Yya!ssaqsbuebury Guniapso4 g anys ¥ mn i A a H dd O18, | | dd oyny a)NYIS YDlasaquassny Ja}y2apeg | | | 1 aınyas aınyas aınyas Zeljd 49904 7” zyeiduiods uasey ieee pun zıejduasned Abbildung 44: Raumkarte Zyklus 3 SOLL-Organisation Seite 76 von 89 KONTEXTPLAN AG Schulraumplanung Windisch v4 Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) A Schule Unterricht Der Unterrichtsbereich umfasst die Klassenzimmer sowie Gruppen- und Fach- räume. Die Klassenzimmer und Gruppenräume sollen in funktionalen Einheiten angeordnet werden, sodass pro Cluster kurze Wege entstehen. Die Gruppen- räume sind multifunktional auszustatten und können auch als Arbeitsplätze für Lehrpersonen genutzt werden. Die Hauptklassen sind möglichst zusammenzu- führen, während die Fachräume je nach Bedarf auch auf verschiedene Geschosse verteilt sein können. B Förderung und Schulsozialarbeit Die Räume für die Förderung liegen idealerweise auf dem Schulareal und können auf mehrere Gebäude verteilt werden. Ihre Grössen sollte einem Gruppenraum entsprechen, damit dieser multifunktional genutzt werden kann. Wichtig ist eine gute Zugänglichkeit zu den Unterrichtsbereichen und kurze Wege für die Schüle- rinnen und Schüler. Die Schulsozialarbeit kann die Räumlichkeiten der Förde- rung nutzen. C Sport Der Sportbereich umfasst die Sporthalle sowie alle zugehörigen Räume wie Gar- deroben, Duschen, Geräteraum. Diese Nutzungen bilden eine funktionale Einheit und sollen unkompliziert erreichbar sein. D Diverse Nutzungen Alle Schulstufen sollten direkten Zugang zu einer Aula respektive Musiksaal ha- ben. Die Bibliothek befindet sich auf dem Areal Dohlenzelg / Chapf und wird re- gelmässig durch die Schule mitgenutzt. E Tagesstruktur Die Tagesstruktur richtet sich an alle Altersstufen und soll eine einladende Atmo- sphäre bieten. Die Küche ist innerhalb der Tagesschule zentral zu positionieren, damit die Abläufe gut funktionieren. Der Essbereich sollte möglichst einen direk- ten Bezug zum Aussenraum haben, sodass im Sommer auch draussen gegessen werden kann. Spiel-, Bastel- und Bewegungsbereiche bilden mehrere zusammen- hängende Zonen mit unterschiedlichen Qualitäten. Rückzugsräume ermöglichen Ruhepausen oder Mittagsschlaf, insbesondere für die jüngsten Kinder. Die Sani- täranlagen sollen kindgerecht gestaltet sein und ausreichend Privatsphäre bieten. Ein Teamraum dient der Vorbereitung, abhalten von Besprechungen sowie für Arbeitspausen des Personals. F Lehrpersonen / Verwaltung Arbeitsplätze der Schulleitung und des Sekretariats können peripher angeordnet werden. Die Arbeitsplätze der Lehrpersonen und ihr Pausenraum können entwe- der gemeinsam oder getrennt situiert sein. Alternativ können Lehrpersonenar- beitsplätze auch in multifunktionale Gruppenräume integriert werden, sofern dort ausreichend Stauraum zur Verfügung steht. G Hausdienst Zum Hausdienst gehören Lagerräume für Mobiliar, Reinigungsmittel, Papier und Entsorgung sowie Putzräume und ein Büro für den Hauswart. Diese Nutzungen können dezentral im Gebäude oder auf dem Areal verteilt sein, solange die Er- reichbarkeit gewährleistet bleibt. H Nebennutzungen Die Nebennutzungen umfassen Sanitäranlagen sowie alle betriebstechnisch not- wendigen Räume und Erschliessungsflachen. Sie sind funktional und wirtschaft- lich anzuordnen und sollen die Hauptnutzungen optimal unterstützen. KONTEXTPLAN AG Seite 77 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) I Ausserschulische Nutzungen (nicht Regelschule) Die ausserschulischen Nutzungen umfassen auch die Musikschule. Obwohl die Musikschule organisatorisch Teil der Schule ist, wird sie in der vorliegenden Aus- wertung im Sinne der verwendeten Clusterlogik als ausserschulische Nutzung er- fasst, da die Raumzuordnung in den Grundlagen und Auswertungen von Kontext- plan entsprechend systematisiert ist. Sowie diverse Vereine, Firmen sowie einen Jugendraum. K Aussenraum Der Aussenraum umfasst Grünflächen, Pausen- und Hartplätze sowie Parkie- rungsanlagen für motorisierten Individualverkehr und Velos. Er dient als wichti- ger Bewegungs- und Aufenthaltsraum für alle Nutzenden des Schulareals. KONTEXTPLAN AG Seite 78 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) 5.5. Fazit Phase 1 und 2 Die Phase 1 und 2 zeigen, dass die Gemeinde Windisch über ein heterogenes Schul- raumangebot mit standortspezifischen Stärken und Defiziten verfügt. Der Bestand kann rein rechnerisch den Schulbetrieb heute in wesentlichen Teilen aufrecht- erhalten, erfullt aber die heutigen padagogischen, organisatorischen und ergan- zenden Anforderungen nur teilweise. Ein rechnerischer Uberschuss kann betrieb- lich wirkungslos sein, wenn Qualitat, Lage oder Nebenraume nicht stimmen. Der grosste Handlungsbedarf liegt nicht allein in der Anzahl Unterrichtsraumen, sondern vor allem in der Qualitat, Zuordnung und Erganzung des Raumangebots, insbesondere bei Gruppenraumen, Förderräumen, Aufenthaltsbereichen, Tages- struktur, Bibliothek sowie einzelnen erganzenden Nutzungen wie Musikschule und Schulsozialarbeit. Mit dem erwarteten Wachstum verscharft sich der Handlungsbedarf insbesondere im Kindergarten und in der Primarschule. In der Oberstufe liegt der Schwerpunkt weniger auf zusatzlichen Klassenzimmern als auf der funktionalen Erganzung des Bestands. Parallel dazu entstehen strategische Fragen zur Weiterentwicklung der Tagesstruktur, zur langfristigen Unterbringung der Bibliothek sowie zur betrieb- lich sinnvollen Integration von Musikschule, Schulsozialarbeit und weiteren Mehr- fachnutzungen. KONTEXTPLAN AG Seite 79 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) 6. Pädagogisches Konzept Das pädagogische Konzept (Beilage 07) der Schule Windisch schafft eine gemein- same Orientierung für alle Schulstandorte. Es hält die zentralen Grundhaltungen, Ziele und Leitlinien für Unterricht, Förderung, Zusammenarbeit und Betreuung fest. Damit dient es den Schulleitungen und Fachpersonen als gemeinsame Ar- beitsgrundlage für die schulische Entwicklung und für die Abstimmung über Standorte und Nutzungen hinweg. Für die Schulraumplanung ist das pädagogische Konzept insbesondere deshalb relevant, weil sich daraus konkrete räumliche An- forderungen an Lernen, Förderung, Betreuung, Zusammenarbeit und Aufenthalt ableiten lassen. Aus dem pädagogischen Konzept ergeben sich die folgenden räumlichen Anforde- rungen: Allgemein ) Räume sollen für unterschiedliche Lernformen flexibel nutzbar sein, ins- besondere für Einzelarbeit, Gruppenarbeit, Workshops und Projektarbeit. ) Verkehrsflächen sollen, wo sinnvoll, pädagogisch mitgenutzt werden kön- nen. ) | Flexibles Mobiliar soll unterschiedliche Unterrichtssettings ermöglichen. ) Ein Gruppenraum pro zwei Klassenzimmer ist als räumlicher Standard an- zustreben. ) Aussenraume und Pausenplätze sind als pädagogisch wirksame Aufent- haltsorte mit hoher Aufenthaltsqualität zu verstehen. Primarschule und Kindergarten ) Es braucht Räume, die unterschiedliche Bedürfnisse der Kinder aufneh- men können. ) Ruckzugsmoglichkeiten für einzelne Schüler*innen sind vorzusehen. ) Die Lernumgebung soll überschaubar, flexibel und kindgerecht nutzbar sein. Oberstufe ) Es braucht zusätzliche Lerninseln und ruhige Arbeitsorte für individuelle Lernphasen. ) Es braucht Rückzugsmöglichkeiten im Schulhaus und im Schulzimmer. ) Aufenthaltsbereiche in Schulhausnähe gewinnen insbesondere über Mit- tag an Bedeutung. KONTEXTPLAN AG Seite 80 von 89 Schulraumplanung Windisch v4 Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) Förderung ) Forderangebote wie IF, DaZ und Schulsozialarbeit sollen möglichst zent- ral am Standort angeordnet sein. ) Pull-in und Pull-out sollen räumlich situativ möglich bleiben. ) Gemeinsame genutzte Förderräume sind möglich, sofern genügend Stau- raum vorhanden ist. ) Logopädie und Begabungs- und Begabtenförderung können bei Bedarf de- zentral organisiert werden. Schulsozialarbeit ) Braucht es niederschwellig wöchentlich zu einem gewissen Zeitraum di- rekt an den Schulstandorten. ) Fur Einzelgespräche braucht es geeignete und geschützte Räume. Diese Räume müssen eine vertrauliche und angenehme Gesprächssituation er- möglichen. Lehrpersonen und Teams ) Pro Schulhaus braucht es Räume für Unterrichtsvorbereitung, Co-Plan- ning, Teamarbeit und Reflexion. ) Zusätzlich braucht es pro Schulhaus einen geeigneten Aufenthaltsraum für Lehrpersonen. ) Fur gemeinsame Anlässe grösserer Gruppen sind ergänzende Raumange- bote notwendig, die aber auch ausserhalb der Schulstandorte stattfinden können. Tagesstrukturen und Mittagstisch ) Die Tagesstrukturen benötigen gut angebundene und altersgerechte Auf- enthalts-, Ess- und Rückzugsräume. ) Fur Zyklus 3 fehlen Aufenthaltsräume in Schulhausnähe, insbesondere für die Mittagspause. ) Synergien zwischen schulischen Innenräumen, Aussenraumen und Tages- strukturen sind gezielt mitzudenken. Die ausführliche Darstellung des pädagogischen Konzepts ist in der Beilage BLO7 enthalten. Diese dient den Schulleitungen als eigenständige Arbeitsgrundlage für die weitere pädagogische und räumliche Entwicklung. KONTEXTPLAN AG Seite 81 von 89 Schulraumplanung Windisch v4 Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) 7. Prämissen Phase 3 Die Aufgabe der Phase 3 besteht darin, den in Phase 1+2 ausgewiesenen Hand- lungsbedarf in konkrete, räumlich und betrieblich tragfähige Varianten zu überset- zen. Dabei soll nicht erneut die Bedarfslage beschrieben, sondern auf Grundlage der priorisierten Handlungsfelder geprüft werden, wie der zukünftige Schulbe- trieb zweckmässig organisiert und räumlich abgebildet werden kann. Die Varian- ten werden anschliessend mittels Nutzwertanalyse gegenübergestellt und sinn- vollerweise mit Grobkosten auf Basis von Volumenannahmen ergänzt. Ziel ist es, eine nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage zu schaffen und die für den künf- tigen Schulbetrieb zweckmässigste Variante zu bestimmen und zu dokumentieren. v = berücksichtigt (Im Raumprogramm grundsätzlich enthalten, Konkretisierung im weiteren Pla- nungsverlauf erforderlich) A = teilweise berücksichtigt (Im Grundsatz berücksichtigt, jedoch mit offenen Entscheiden oder variantenab- hängigen Auswirkungen auf Umfang und Ausgestaltung) * = ergänzen (Zusätzlicher Raumbedarf erforderlich, im Raumprogramm bisher nicht oder noch nicht ausreichend abgebildet) 7.1. strategische Grundsatzentscheide vor Phase 3 (A) Die nachfolgenden Themen sind zu Beginn von Phase 3 zu klären. Sie steuern die Variantenbildung oder betreffen den laufenden Schulbetrieb bereits heute in we- sentlicher Weise. ) Al Anpassung an neue gesetzliche Rahmenbedingungen prüfen (A) Mit dem Inkrafttreten des revidierten Volksschulgesetzes und der zugehöri- gen Verordnung per 1. August 2026 sind die Planungsannahmen zu überprü- fen. Insbesondere ist zu klären, ob sich daraus veränderte Anforderungen an gwisse Nutzungen oder betriebliche Organisation ergeben. ) A2 Planungsannahmen der Prognose verifizieren (A) Die im SOLL 2 vorgenommene Zuordnung zusätzlicher Klassen dient der De- fizitdarstellung. Vor Beginn der Variantenentwicklung sind deshalb die mass- gebenden Annahmen zu überprüfen und fixieren. Dazu gehört insbesondere der Stand der Entwicklungsgebiete (insbesondere der Winkel) und die Ge- burtenentwicklung, welche einen grossen Einfluss auf die Anzahl Klassen ha- ben. ) A3Zielbild der Standortstruktur festlegen (A) Vor der Variantenbildung ist zu klären, welche Standorte mittel- bis langfris- tig gestärkt, entlastet, ergänzt oder ersetzt werden sollen. Dabei sind die bis- her erkennbaren strategischen Grundsätze der vorangegangenen Schulraum- planung ausdrücklich zu bestätigen oder anzupassen: KONTEXTPLAN AG Seite 82 von 89 Schulraumplanung Windisch v4 Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) ) die drei Primarstandorte Rütenen, Dohlenzelg und Dorf sollen grund- sätzlich gestärkt werden ) Kindergarten und Tagesstrukturen sollen möglichst standortnah zu den Primarschulen angeordnet werden ) externe Mietflächen sollen nach Möglichkeit reduziert werden ) instark sanierungsbedürftige Kindergärten sollen keine grösseren In- vestitionen ausgelöst werden ) A4 Gebäudezustand als Entscheidungsparameter festlegen (A) Die Gebäudezustandsanalyse war nicht Bestandteil der vorliegenden Schul- raumplanung und obliegt der Gemeinde Windisch. Für Phase 3 ist der Gebäu- dezustand jedoch als wesentlicher Entscheidungsfaktor einzubeziehen. ) A5 Zielniveau und Entwicklungsmodell der Tagesstruktur definieren (A) Aufgrund der grossen Bandbreite des künftig möglichen Flächenbedarfs braucht es vor jeder baulichen Lösung einen politischen und betrieblichen Grundsatzentscheid. Zu klären ist, welches Angebotsniveau die Gemeinde künftig anstrebt und ob langfristig das Thema Tagesschule in Betracht gezo- gen wird. ) A6 Grundsatzentscheid zur Bibliothek treffen (A) Für die Bibliothek ist vor der Variantenbildung zu entscheiden, ob sie am heutigen Standort erweitert, innerhalb des Areals Dohlenzelg beziehungs- weise Chapf neu organisiert oder an einem anderen geeigneten Ort unterge- bracht werden soll. Dabei ist festzulegen, welche betriebliche Funktion und Grösse die Bibliothek künftig für Schule und Gemeinde haben soll und wel- che räumlichen Konsequenzen sich daraus ergeben. ) A7 Zusammenarbeit mit Gemeinden im Oberstufenbereich klären (A) Für die Oberstufe ist bei einem möglichen Klassenzuwachs zu präzisieren, aus welchen Gemeinden zusätzliche Schüler*innen zu erwarten sind und auf welchen Leistungs- und Vereinbarungsgrundlagen dies erfolgt. Diese Frage beeinflusst die Prognose und hat somit einen Einfluss auf die Dimensionie- rung der Varianten. ) A8 Auswirkungen von RIK und UMA prüfen (*) Vor Phase 3 ist zu klären, ob und in welchem Umfang die Asylunterkünfte und somit die Anzahl der unbegleiteten Minderjahrigen Asylsuchenden in der Lösungskonzeption berücksichtigt werden sollen (Bisher nicht berück- sichtigt). ) A9Klarung: HPS in die strategische Betrachtung einbeziehen (*) Obwohl die HPS nicht Bestandteil des Betrachtungsperimeters ist, bestehen betriebliche und räumliche Schnittstellen zur Volksschule. In Phase 3 ist des- halb zu klären, ob eine Gesamtplanung sinnvoll ist. ) A10 Buchungssystem Ein mögliches Buchungssystem und klar geregelte Zuständigkeiten können die Auslastung und die Schnittstelle zwischen Gemeinde- und Schulverwal- tung verbessern. ) A11 Partizipation in Phase 3 vorsehen Bei der Entwicklung von Aussenräumen und gemeinschaftlich genutzten In- nenräumen ist eine partizipative Mitwirkung der Schüler*innen sinnvoll. KONTEXTPLAN AG Seite 83 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) 7.1.1. Betrieblich-räumliche Ausarbeitung in Form von Varianten (B) Die folgenden Themen sind im Variantenstudium konkret räumlich zu lösen. Sie sind für den Gesamtbetrieb wesentlich, ihre räumliche Übersetzung ist jedoch standortabhängig und im Rahmen der Variantenentwicklung zu präzisieren. ) B1Gruppen- und Förderräume systematisch ergänzen (Y) In allen Stufen besteht ein Mangel an Gruppen- und Förderräumen. Diese Räume sind in Phase 3 nicht nur mengenmässig nachzuweisen, sondern funk- tional sinnvoll in Clustern nahe bei den Unterrichtsbereichen zu organisie- ren. Wo betrieblich sinnvoll, können Förderangebote gemeinsam organisiert werden. Voraussetzung dafür sind klare Zuständigkeiten, ausreichender Stau- raum und geeignete Räume für vertrauliche Gespräche. ) B2 Förderung und Schulsozialarbeit standortnah sichern (Y) Förderangebote wie Heilpädagogik, Deutsch als Zweitsprache und Schulsozi- alarbeit sollen räumlich zentral am jeweiligen Standort angesiedelt werden. Dabei müssen Pull-in- und Pull-out-Formen möglich sein. Gleichzeitig braucht es für Einzelgespräche geschützte Räume sowie ausreichend Stau- raum für Unterrichts- und Fordermaterialien. ) B3 Musikschule besser integrieren (*) Die Musikschule soll aufgrund der Poolstunden dezentral an den jeweiligen Schulstandorten organisiert bleiben. In Phase 3 ist deshalb zu klären, wie an den Schulstandorten gut erreichbare Räume (nicht zwingend bei der Ober- stufe anzuordnen. Primar bevorzugt, da kleinere Kinder im Standortwechsel weniger flexibel sind), abschliessbare Instrumentenlager und eine minimale betriebliche Infrastruktur sichergestellt werden können. ) B4Sport und Mehrfachnutzungen (A) Die Sportinfrastruktur ist in der Lösungskonzeption nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit Gesamtstandort, Belegung und Mehrfachnutzungen zu betrachten. Dabei sind schulische Nutzungen, Vereine, Gemeindeanlässe und allfällige Engpässe gemeinsam zu prüfen. ) B5 Schulweg und lokale Verteilung der Kindergartenstandorte (A) Die Verortung der Kindergartenstandorte ist auf die Entwicklungsgebiete und die zukünftige Wohnstandortentwicklung abzustimmen. Schulweg als Planungsprämisse berücksichtigen: Querung der Zürcherstrasse für Kinder- gartenkinder sollte vermieden werden und die Distanz zwischen Wohnort und Kindergarten stellt ein relevantes Kriterium dar. ) B6Klassenzuwachs als zweite Etappe mitführen (Y) Räume, die aufgrund eines künftigen Klassenzuwachses zusätzlich erforder- lich werden, sollen in der Variantenentwicklung konzeptionell bereits mitge- dacht, aber wo sinnvoll als zweite Etappe ausgewiesen werden. ) B7 Reserveräume vorsehen (*) Insbesondere in der Oberstufe sind drei Reserveräume vorzusehen. Aufgrund starker Jahrgangsschwankungen braucht es dort eine höhere betriebliche Elastizität als in anderen Bereichen. ) B8 weitere Räume (*) Zusätzlich sind Räume gemäss Kapitel 5.3.9 im Zyklus 3 vorzusehen. KONTEXTPLAN AG Schulraumplanung Windisch v4 Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) ) BY räumliche Transformation gemäss padagogischem Konzept (A) Die räumlichen Anforderungen gemäss Kapitel 6 sollen in der Variantenbil- dung berücksichtigt werden. ) B10 Ergänzung HNF zu GF (*) Die raumlichen Anforderungen Die Raumlisten wurden nur mit HNF erfasst und sind bei der Variantenprufung entsprechend zu erganzen (VF, FF, KF) ) B11 Einbezug Raumkarte gemäss Kapitel 5.4 ) B12 Klärung Bedarf Lehrpersonenraume Dabei sind Bedarf, Lage, Synergien und mögliche Mehrfachnutzungen zu klä- ren. Der Bedarf an Räumlichkeiten für die Lehrpersonen entspricht vor allem am Standort Rütenen und Dorf nicht den Empfehlungen, es muss jedoch ab- geklärt werden, inwiefern die Empfehlung umgesetzt werden kann, da diese pauschale Richtgrössen vorgibt, ohne die Grösse der Schulanlage zu berück- sichtigen. KONTEXTPLAN AG Seite 85 von 89 Schulraumplanung Windisch v4 Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) 8. Empfehlung und Anträge 8.1. Antrag an den Gemeinderat Der Projektausschuss beantragt dem Gemeinderat, 1. die Planungsgrundlagen gemäss vorliegendem Bericht Phase 1+2 zu geneh- migen und die Ergebnisse als fachliche sowie strategische Grundlage für die weitere Schulraumplanung zu bestätigen, 2. zu den in Kapitel 7.1 dargelegten Rahmenbedingungen die erforderlichen Grundsatzentscheide zu treffen, 3. die Phase 3 auszulösen und die zuständigen Stellen mit der Erarbeitung eines Variantenstudiums sowie einer Lösungskonzeption zu beauftragen. KONTEXTPLAN AG Seite 86 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) 9. Abbildungen und Tabellen Abbildung 6: Wohnbaupotenziale weggezogen sind) Abbildung 10: Abbildung 11: Abbildung 12: Abbildung 13: Abbildung 14: Abbildung 15: Abbildung 16: Abbildung 17: Abbildung 19: Abbildung 20: Abbildung 21: Abbildung 22: Abbildung 23: Abbildung 24: Abbildung 25: Abbildung 26: Abbildung 27: Abbildung 28: Abbildung 29: Abbildung 30: Abbildung 31: Abbildung 32: Abbildung 33: Abbildung 34: Abbildung 35: Abbildung 36: Abbildung 37: Abbildung 38: Abbildung 39: Abbildung 40: Abbildung 41: Abbildung 22: Abbildung 43: Abbildung 1: Vorgehenskonzept Schulraumplanung 7 Abbildung 2: Aargauer Lehrplan Volksschule (Quelle: Volksschule Kt. Aargau) 9 Abbildung 3: Schema der Projektorganisation der Schulraumplanung Windisch 11 Abbildung 4: Übersichtsplan der Schulanlagen der Gemeinde Windisch 12 Abbildung 5: Aktuelle Schullandschaft (Schuljahr 2025/2026) 14 15 Abbildung 7: Altersverteilung der Zuziehenden in Windisch in den letzten 10 Jahren (ohne Personen, die innert kurzer Zeit wieder 16 Abbildung 8: Prognostizierte Bevölkerungsentwicklung Windisch / mit «Stadtraum Bahnhof» 18 Abbildung 9: Prognostizierte Entwicklung Anzahl Schüler*innen Windisch / mit «Stadtraum Bahnhof» 19 Prognostizierte Bevölkerungsentwicklung Windisch / ohne «Stadtraum Bahnhof» 19 Prognostizierte Entwicklung Anzahl Schüler*innen Windisch / ohne «Stadtraum Bahnhof» 20 Entwicklung Klassenbedarf Kindergarten, angestrebte Klassengrösse 22 21 Entwicklung durchschnittliche Klassengrösse Kindergarten, angestrebte Klassengrösse 22 22 Anzahl benötigter Kindergartenklassen in Abhängigkeit von der Obergrenze der Klassengrösse 23 Anzahl benötigter Kindergartenklassen in Abhängigkeit von der Entwicklungsgeschwindigkeit des Areals «Im Winkel» 23 Entwicklung Klassenbedarf Primarschule, Einzeljahrgangsklassen, angestrebte Klassengrösse 22 24 Anzahl benötigter Primarschulklassen in Abhängigkeit von der Obergrenze der Klassengrösse 25 Abbildung 18:Anzahl benötigter Primarschulklassen in Gegenüberstellung Einzel- zu Doppeljahrgangsklassen 26 Anzahl benötigter Primarschulklassen in Abhängigkeit von der Entwicklungsgeschwindigkeit des Areals «Im Winkel» 26 Anzahl Schüler*innen der Nachbargemeinden 28 Entwicklung Klassenbedarf Realschule, maximale Klassengrösse 22 29 Entwicklung durchschnittliche Klassengrösse Realschule, maximale Klassengrösse 22 29 Anzahl benötigter Realschulklassen in Abhängigkeit von der Obergrenze der Klassengrösse 30 Entwicklung Klassenbedarf Sekundarschule, maximale Klassengrösse 25 31 Entwicklung durchschnittliche Klassengrösse Sekundarschule, maximale Klassengrösse 25 31 Anzahl benötigter Sekundarschulklassen in Abhängigkeit von der Obergrenze der Klassengrösse 32 Entwicklung Klassenbedarf Bezirksschule, maximale Klassengrösse 25 33 Entwicklung durchschnittliche Klassengrösse Bezirksschule, maximale Klassengrösse 25 33 Anzahl benötigter Bezirksschuleklassen in Abhängigkeit von der Obergrenze der Klassengrösse 34 Entwicklung Klassenbedarf Realschule, inkl. Lupfig und Birrhard, maximale Klassengrösse 22 35 Entwicklung durchschnittliche Klassengrösse Realschule, inkl. Lupfig und Birrhard, maximale Klassengrösse 22 36 Entwicklung Klassenbedarf Sekundarschule, inkl. Lupfig und Birrhard, maximale Klassengrösse 25 36 Entwicklung durchschnittliche Klassengrösse Sekundarschule, inkl. Lupfig und Birrhard, maximale Klassengrösse 25 36 Entwicklung Klassenbedarf Bezirksschule, inkl. Lupfig und Birrhard, maximale Klassengrösse 25 37 Entwicklung durchschnittliche Klassengrösse Bezirksschule, inkl. Lupfig und Birrhard, maximale Klassengrösse 25 37 Nachfragesegmente Gemeinde Windisch (Quelle: FPRE] 43 Entwicklung Nachfragesegmente Gemeinde Windisch (Quelle: FPRE] 44 Areal Dohlenzelg / Chapf 51 Schulhaus Rutenen 32 Areal Dorf 32 Kindergärten Klosterzelg, Kornfeld, Wallweg und Unterdorf 53 Berechnungsgrundlage Anzahl Klassen 59 Raumkarte Zyklus 1 & 2 SOLL-Organisation 75 Raumkarte Zyklus 3 SOLL-Organisation 76 Abbildung 44: KONTEXTPLAN AG Seite 87 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen (S. 2] vd Tabelle 1: Nutzungseinteilung nach Raumbereichen / Cluster 49 IST NGF m2 |IST Anz. IST Anz. Unterrichtsr|Gruppenrau Cluster-1 aum m Ausserschulische Nutzung 825 Bibliothek 487 Kindergarten 17301 9 5 Primarschule 6967 50 12 Schulverwaltung 145 Sek 2 / Real 3610 28 7 Sekundarschule 1 3057 25 3 Tagesstruktur 628 Turnhalle 3971 Nutzfläche nach Schulbereichel Total 207991 112 27 Tabelle 2: IST-Nutzflächen nach Schulbereichen 57 IST NGF m2 |IST Anz. IST Anz. Unterrichtsr|Gruppenrau Cluster-1 aum m Altes Schulhaus bei Kirche 364 1 1 Bezirksschulhaus 3342 22 Bibliothek 905 2 KiGa Klosterzelg 256 2 2 KiGa Kornfeld 123 1 1 KiGa Unterdorf 128 2 KiGa Wallweg 240 1 Neubau Dohlenzelg 5'237 26 8 Schulhaus Chapf 4505 33 7 Schulhaus Dorf 1960 13 2 Schulhaus Rütenen 1298 9 3 Turnhalle Chapf 17514 Turnhalle Dorf 17119 Nutzfläche nach Schulgebäudel Total 20'991 112 27 Tabelle 3: IST-Nutzflächen nach Gebäuden 57 Tabelle 4: IST-Nutzflächen nach Nutzungen 57 Standort H20 Bewilligte Plätze Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag |Freitag Frühbetreuung 48 (Ganztagesplätze) 4 5 1 3 2 Morgenbetreuung (Mittwoch) 48 (Ganztagesplätze) geschlossen |geschlossen 2|geschlossen |geschlossen Mittagstisch 81 (Mittagstischplätze) 47 60 19 62 20 Verlängerung Mittagstisch 48 (Ganztagesplätze) 3 0 0 2 4 Nachmittagsbetreuung 48 (Ganztagesplätze) 32 36 11 35 11 Standort Schuelhüsli Bewilligte Plätze Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag |Freitag Frühbetreuung 27 (Ganztagesplätze) 0 Olgeschlossen 0 0 Morgenbetreuung (Mittwoch) 27 (Ganztagesplätze) geschlossen |geschlossen |geschlossen |geschlossen |geschlossen Mittagstisch 45 (Mittagstischplätze) 25 27|geschlossen 36 9 Verlangerung Mittagstisch 27 (Ganztagesplatze) 1 3|geschlossen 1 0 Nachmittagsbetreuung 27 (Ganztagesplätze) 12|geschlossen 15 6 Tabelle 5: Auslastung der Tagesstrukturen 58 Tabelle 6: Heute vorhandene Plätze und Fläche der Tagesstruktur 58 Tabelle 7: Anteil Belegung SuS der Tagesstrukturen 58 Tabelle 8: Raumgrössen Kindergarten 61 Tabelle 9: Raumgrösse Primarstufe 62 Tabelle 10: Raumgrössen Förderung 62 Tabelle 11: Raumgrössen Tagesstruktur 63 Tabelle 12: Raumgrössen Sporthalle 63 Tabelle 13: Raumgrössen Nebenräume Sporthalle 64 Tabelle 14: Berechnung benötigte Medien pro Schulstufe 64 Tabelle 15: Flächen Aussenraum 65 Tabelle 16: SOLL 1 Auswertung Kindergarten 66 Tabelle 17: SOLL 2 Auswertung Kindergarten 66 Tabelle 18: SOLL 1 Auswertung Primarschule 67 KONTEXTPLAN AG Seite 88 von 89 Schulraumplanung Windisch Gelb = noch zu ergänzen |S. 2) Tabelle 19: SOLL 2 Auswertung Primarschule Tabelle 20: SOLL 1 Auswertung Oberstufe Tabelle 21: SOLL 2 Auswertung Oberstufe Tabelle 22: Heutiges Flächenangebot Tagesstrukturen Tabelle 23: Entwicklungsprognose Tagesstrukturen Windisch Tabelle 24: Berechnung Bedarf Schulbibliotheken gemäss Richtlinien Tabelle 25: Berechnung Bedarf Schulbibliotheken gemäss Leitung Bibliothek KONTEXTPLAN AG 67 68 69 70 70 71 71 Seite 89 von 89